Bundesliga
: Stuttgart hat leichtes Spiel bei harmloser Borussia

Stuttgart gewinnt in Gladbach und bleibt im Rennen um die Champions League. Nach einer schwierigen ersten Hälfte wird der VfB in Halbzeit zwei klar überlegen.
Von
red/dpa
Stuttgart
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  • Ein souveräner Sieg für den VfB in Gladbach.

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  • Zu Beginn des Spiels präsentierte sich der Gastgeber Gladbach etwas aktiver und kam durch einen Strafstoß zur ersten Topchance.

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  • Doch Haris Tabakovic scheiterte an Alexander Nübel.

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  • Mit zunehmender Spielzeit übernahm Stuttgart mehr und mehr die Kontrolle...

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  • ...und belohnte sich in der 30. Minute durch Jaimie Leweling: 1:0 für die Schwaben.

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  • Die Stuttgarter drängten danach auf das 2:0. Die Gastgeber tauchten vor der Pause hingegen nur noch selten gefährlich auf.

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  • Zum Start des zweiten Durchgangs legte der VfB direkt offensiv los.

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  • In der 51. Minute wurde das Spiel kurz unterbrochen: Hendriks (VfB) und Takai waren mit den Köpfen zusammengestoßen, der Stuttgarter musste behandelt werden, denn die Nase blutete stark.

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  • Dann plätscherte das Spiel erstmal vor sich hin: Stuttgart kontrollierte das Geschehen souverän, während die Gladbacher wenig Durchschlagskraft entwickelten.

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  • Gladbach tauchte in Hälfte zwei fast komplett ab, dann fiel zuerst das 2:0 in der 68. Minuten...

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  • ...und in der 74. Minute stellte Deniz Undaz auf 3:0.

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  • Damit war das Spiel entschieden: Gladbach wartete auf den Schlusspfiff, während der VfB die Führung verwaltete.

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Der VfB Stuttgart bleibt durch einen erst spät verdienten Sieg bei Lieblingsgegner Borussia Mönchengladbach gut im Rennen um die Champions-League-Teilnahme. Die seit fast zwei Monaten in der Fußball-Bundesliga ungeschlagenen Schwaben gewannen mit 3:0 (1:0) in Gladbach und feierten den 17. Sieg insgesamt am Niederrhein – so häufig wie bei keinem anderen Gegner. Jamie Leweling (30. Minute), ein Eigentor von Joe Scally (67.) und der eingewechselte Deniz Undav (74.) sorgten für die Tore für das Team von Trainer Sebastian Hoeneß, das erst in der zweiten Halbzeit souverän wurde.

Leweling hatte zuvor gegen die zunächst engagierteren Borussen einen Handelfmeter verursacht. Den Versuch von Gladbachs Torjäger Haris Tabakovic parierte VfB-Keeper Alexander Nübel (12.) jedoch. Mit nun zehn Punkten aus vier Bundesliga-Spielen im Januar gehen die Schwaben als Tabellenvierter in das Baden-Württemberg-Duell gegen den SC Freiburg am kommenden Sonntag.

Die seit nunmehr drei Spielen sieglosen Borussen stagnieren als Elfter im Mittelfeld der Tabelle. Gegen Stuttgart waren sie zunächst besser im Spiel und giftiger in den Zweikämpfen. Pech hatten sie indes immer wieder im letzten Angriffsdrittel. Insbesondere Kopfball-Spezialist Tabakovic agierte diesmal unglücklich und offenbarte mit dem Ball am Fuß doch arge Unzulänglichkeiten.

VfB vor der Pause glücklich und erst am Ende souverän

Die Führung für die Gäste fiel wie aus dem Nichts. Die erste Chance konnte Leweling auch nur nutzen, weil Borussias Defensive einmal nicht auf der Höhe war. Scally ließ den Ball bei einer unglücklichen Aktion dem VfB-Angreifer vor die Füße tropfen und der Nationalspieler bedankte sich auf seine Art.

Die Führung gab den individuell deutlich stärkeren Gästen mehr Sicherheit, während Gladbach mehr und mehr nach offensiven Lösungen suchte. Obwohl die Borussia insgesamt besser im Spiel war, gab es zur Pause Pfiffe aus der Nordkurve. Für Gladbach wäre deutlich mehr drin gewesen.

Mit der Führung im Rücken wurde es für die qualitativ deutlich besser besetzten Stuttgarter nach der Pause einfacher. Das Spiel des VfB wurde souveräner und Hoeneß konnte von der Bank noch nachlegen. Chris Führich und Undav, die nach der 0:2-Niederlage in der Europa League bei der AS Rom aus der Startelf rotiert wurden, kamen aufs Feld und sorgten für noch mehr offensive Stärke und vor allem die Entscheidung.

Hoeneß sorgt mit Doppelwechsel für die Entscheidung

Führich war es auch, der wenige Minuten nach seiner Einwechslung eine Ecke vor das Tor trat, bei der Scally wieder zum Unglücksraben wurde. Vom Rücken des US-Profis prallte der Ball in die lange Ecke des Gladbacher Tores. Die Borussia wurde von den Gästen jetzt permanent in die eigene Hälfte gedrückt und kam kaum noch gefährlich vor das VfB-Tor.

Bei einem der vielen offensiv gewonnenen Bälle spielte Undav schließlich seine Stärke aus und schloss entscheidend zum 3:0 ab. Daraufhin verließen etliche Borussen-Fans das Stadion, das Spiel war endgültig gelaufen.

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