VfB Stuttgart im DFB-Pokal
: Undav-Ansage an Kohr: „Bekannt dafür, Leute zu verletzen“

Mainz-Profi Kohr ist für seine harte Spielweise bekannt. Stuttgarts Undav findet nach dem teils hitzigen Pokalduell deutliche Worte. Wir zeigen die Undav-Ansage im Video.
Von
Philipp Maisel
Stuttgart
  • Beharkten sich permanent: Deniz Undav und Dominik Kohr.

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  • Vor dem Anpfiff begrüßen sich am Spielfeldrand VfB-Trainer Sebastian Hoeneß und Mainz-Co-Trainer Michael Silberbauer.

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  • Vor dem Anpfiff füllen sich in Mainz die Ränge – noch sind viele Plätze frei.

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  • Zum Anpfiff des Spiels gegen Mainz sind die VfB-Fan-Ränge voll besetzt.

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  • Letzte Motivationsrunde: Vor dem Anpfiff bilden die VfB-Spieler einen Kreis und schwören sich ein.

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  • Schiedsrichter der Partie war Deniz Aytekin.

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  • Und dann ging es auch schon ganz schnell, denn in der 6. Minute bescherte Luca Jaquez (r.) dem VfB die frühe Führung

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  • ... und jubelte anschließend mit Chabot (M.).

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  • VfB-Spieler protestieren lautstark gegen eine Entscheidung von Schiedsrichter Deniz Aytekin.

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  • Angelo Stiller setzt sich im Zweikampf gegen Kaishu Sano durch.

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  • Im Zweikampf versucht Bilal El Khannouss, Phillipp Mwene den Ball abzunehmen.

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  • In der ersten Halbzeit hatte VfB-Torhüter Fabian Bredlow (r.) weniger zu tun – hier im Bild mit Mainz-Mittelfeldspieler Jae-Sung Lee.

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  • Atakan Karazor (VfB Stuttgart) deutet an, dass er angespielt werden möchte.

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  • Zweikampf zwischen Paul Nebel (FSV Mainz 05) und Ramon Hendriks (VfB Stuttgart).

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  • Die zweite Halbzeit beginnt vielversprechend: Deniz Undav (VfB, M.) hat die nächste Torchance, die er leider vergibt.

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  • Auf der anderen Seite setzt Armindo Sieb (1. FSV Mainz 05) zur nächsten Chance an, scheitert aber im Duell mit Jeff Chabot (VfB Stuttgart).

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  • Zweikampf zwischen Badredine Bouanani (VfB Stuttgart) und Nadiem Amiri (1. FSV Mainz 05).

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  • In der zweiten Halbzeit ist VfB-Keeper Fabian Bredlow deutlich mehr gefordert.

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  • In der 73. Minute trifft Kapitän Atakan Karazor (l.) zum 2:0 und verschafft dem VfB damit einen beruhigenden Vorsprung.

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  • Gemeinsam mit Torschütze Atakan Karazor (M.) feiern die VfB-Spieler das 2:0.

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  • VfB-Offensivmann Chris Führich prüft Keeper Robin Zentner.

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  • Nach einem hitzigen Zweikampf kommt es zu einer kurzen Rudelbildung, die Schiri Aytekin schlichtet.

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  • Am Ende jubeln Sebastian Hoeneß und seine Jungs über den Einzug in die nächste Runde.

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Sie schenkten sich auf dem Platz nichts und gerieten im Nachgang beinahe noch aneinander: Dominik Kohr und Deniz Undav führten während der 90 teils ruppig geführten 90 Pokalminuten der Partie des VfB Stuttgart beim 1, FSV Mainz 05 eine Privatfehde auf dem Feld.

Was war passiert? Kohr, der seinen Spitznamen „Hardkohr“ mit Stolz trägt, spielte eigentlich wie immer. Hart an der Grenze des Erlaubten. Manchmal einen Ticken drüber. Acht Platzverweise und 102 Gelbe Karten in der Liga hat der Abräumer bisher eingesammelt, erst am 4. Liga-Spieltag war Kohr mit einer Ampelkarte wieder einmal vom Feld geflogen und hatte damit den Rekord von Jens Nowotny und Luiz Gustavo eingestellt.

Deniz Undav fand für den Mainzer klare Worte. Kohr sei „bekannt dafür, Leute zu verletzen, deswegen sollte er irgendwann auch mal bestraft werden“, sagte Undav bei Sky, nachdem der VfB ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen war. Für seine Beschwerde über Kohrs Verhalten auf dem Platz wurde Undav vom Unparteiischen Deniz Aytekin verwarnt. „Ich habe mich aufgeregt, weil du das als Schiedsrichter irgendwann unterbinden musst“, sagte der Angreifer. „Das habe ich irgendwann lauter gemacht und verdientermaßen die Gelbe Karte bekommen. Da beschwere ich mich nicht.“

Jubel über das Erreichte: Der VfB ist in der nächsten Runde.

Foto: Baumann

Doch Undav und seine Stuttgarter hielten dem Druck stand, ließen sich nicht aus der Bahn werfen. Der Titelverteidiger habe sich nach Undavs Ansicht „nicht provozieren, nicht einkriegen lassen, dagegengehalten und das Ding gezogen“. Mainz habe nach dem schwachen Saisonstart und der Liga-Niederlage gegen den VfB kurz zuvor „eine Reaktion zeigen“ wollen, meinte Undav. „Sie haben immer ein bisschen nachgetreten“, sagte er.

Doch am Ende spielten die Schwaben die Partie souverän herunter und zogen somit in das Pokal-Achtelfinale ein. Die Paarungen werden am kommenden Sonntag gelost.

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