Der VfB hat in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen 0:0 gespielt. Wir bewerten alle mindestens zehn Minuten eingesetzten Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik.
Von
David Scheu und Carlos Ubina
Stuttgart
Alexander Nübel parierte in Leverkusen mehrfach stark. Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note. Diese sehen Sie in der Bildergalerie.
AFP/INA FASSBENDER
Alexander Nübel (Note 1,5): Der Torhüter hatte gut zu tun. Hielt in der Anfangsphase bei Schüssen gleich zweimal stark (12./14.). Alexander Nübel war dann auch beim Kopfball von Victor Boniface auf dem Posten (45.). Auch als der Stürmer auf ihn zulief, hielt der Nationalkeeper glänzend. Der Mann, der den Punkt festhielt.
Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Josha Vagnoman (Note 2,5): Der Rechtsverteidiger war viel in der Defensive gefordert. Seine gelegentlichen Offensivläufe brachten Entlastung. Nach der Pause spielte Josha Vagnoman auch auf der linken Seite, um um Jeremie Frimpong zu bremsen. Das gelang deutlich besser als zuvor.
Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Anrie Chase (Note 3): Leistete sich im ersten Abschnitt einen zu riskanten Pass und später noch eine hektische Aktion. Das trübte den zunächst ordentlichen Eindruck des Innenverteidigers. Anrie Chase rettete in einigen Szenen. Nach der Pause mit Problemen und einem unbedrängten Fehlpass. Danach kamen wieder gute Tacklings
Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Anthony Rouault (Note 2): Hatte es oft mit Victor Boniface zu tun – das war eine Herausforderung für Anthony Rouault. So stand auch der französische Innenverteidiger unter Dauerstress. Steigerte sich nach der Pause und warf sich in die Zweikämpfe. Eine starke Partie.
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Maximilian Mittelstädt (Note 3,5): Für den Nationalspieler war es schwer. Er musste gegen den schnellen Jeremie Frimpong ran. Da läuft man schon mal hinterher. Dennoch legte sich Maximilian Mittelstädt mächtig ins Zeug. Rückte nach dem Wechsel in die Innenverteidigung. Musste dann für Ramon Hendriks Platz machen (58.).
Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Atakan Karazor (Note 2,5): Der Mittelfeldspieler war in viele Zweikämpfe verwickelt – und gewann die meisten. Atakan Karazor musste dabei auch einstecken. Hatte Glück bei einer umstrittenen Aktion gegen Victor Boniface (51.). Insgesamt sehr laufstark.
Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Angelo Stiller (Note 2,5): Ließ sich im Spielaufbau immer wieder in die Abwehr zurück fallen und agierte dort weitgehend fehlerfrei, konnte ob des großen Leverkusener Drucks aber kaum offensive Impulse setzen. Sein Distanzschuss (75.) ging über das Tor.
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Jamie Leweling (Note: – ): Musste schon nach fünf Minuten verletzungsbedingt vom Feld. Zu früh für eine Bewertung.
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Enzo Millot (Note 3): Kam nicht zu vielen Offensivaktionen, agierte in den wenigen aber ballsicher und umsichtig: 94 Prozent Passquote im ersten Durchgang waren ein starker Wert angesichts des Dauer-Pressings der Werkself. Nach 80 für ihn intensiven Minuten ging er vom Feld.
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Deniz Undav (Note 3,5): Rieb sich als hängende Spitze auf, hatte an diesem Abend aber große Mühe, Bindung zum Spiel zu finden und Wirkung zu entfalten. Nur 15 Ballkontakte im ersten Durchgang zeugen davon. In der 61. Minute wurde er mit einem Abschluss erstmals torgefährlich.
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El Bilal Touré (Note 3,5): War als Mittelstürmer der Zielspieler für Bälle in die Tiefe, konnte diese aber nicht immer behaupten mit einem Gegenspieler im Rücken – was angesichts des aggressiven Auftretens der Werkself aber auch eine anspruchsvolle Aufgabe war. Torgefahr erzeugte Toure keine.
Pressefoto Baumann/Volker Müller
Fabian Rieder (Note 4,5): Kam bereits nach wenigen Minuten für den verletzten Jamie Leweling aufs Feld, fand aber auf dem rechten Flügel nicht ins Spiel (37 Prozent Zweikampfquote und 17Ballkontakte) und wurde nach einer Stunde wieder ausgewechselt.
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Ermedin Demirovic (Note 3): Kam in der Schlussphase im Sturmzentrum für El Bilal Toure ins Spiel und schirmte gleich einen Ball unter Druck ab (84.). Insgesamt ein präsenter Kurzeinsatz, wenn auch ohne Offensivaktionen.
Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Chris Führich (Note 3): Wurde nach einer Stunde auf dem Flügel für Fabian Rieder eingewechselt und musste auf dem Flügel viel mit nach hinten arbeiten. In der 81. Minute aber hatte er eine der größten VfB-Chancen, als er auf halblinks durchbrach und nur an Bayer-Keeper Hradecky scheiterte.
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Ameen Al-Dakhil (Note 3): Wurde in der 79. Minute eingewechselt. Noch ein Mann für die Abwehr. Ameen Al-Dakhil agierte in der Schlussphase mit Ruhe.
Ramon Hendriks (Note 2,5): Kam für Maximilian Mittelstädt, um die Abwehr zu stabilisieren (58.). Konzentrierte sich darauf. Ramon Hendriks war mit seinem Tempo dann oft zur Stelle.
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Der VfB Stuttgart bleibt unter Trainer Sebastian Hoeneß zwar weiter sieglos gegen Bayer Leverkusen – kann dieses Mal aber gut mit dem Remis leben. In der Leverkusener BayArena vergab die von Xabi Alonso trainierte Heimelf vor 30 000 Zuschauern etliche Möglichkeiten, drei Punkte einzufahren. Von den Gästen kam offensiv dagegen kaum etwas, Torhüter Alexander Nübel hielt mit mehreren starken Paraden die Null.
Weiter geht es für den VfB am kommenden Mittwoch in der Champions League, wenn um 21 Uhr das Heimspiel gegen Atalanta Bergamo angepfiffen wird.
Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten Spieler des VfB mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.