Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Big Points dank Undav-Tor – unsere Noten für die VfB-Profis

Der VfB hat am 26. Spieltag der Bundesliga 1:0 gegen RB Leipzig gewonnen. Wir bewerten alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Stuttgarter mit einer detaillierten Einzelkritik.
Von
Philipp Maisel und David Scheu
Stuttgart
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  • Siegtorschütze: Deniz Undav ließ den VfB jubeln.

    Baumann/Hansi Britsch
  • Alexander Nübel (Note 2,5): Leistete sich in der Spieleröffnung anfangs einige Ungenauigkeiten, als er Romulo anschoss (15.) oder ein langer Ball beim Gegner landete (25.). Ansonsten in der ersten Hälfte fehlerfrei – aber auch ohne Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Das änderte sich nach der Pause, als Nübel nach einer Ecke abtauchte und einen Seiwald-Kopfball stark parierte (53.).

    Pressefoto Baumann
  • Ramon Hendriks (Note 2): Hatte als linker Verteidiger gegen den pfeilschnellen Diomande eine schwierige Aufgabe, die er zunächst gut erfüllte. In den meisten Aktionen schaffte es Hendriks, seinen Gegenspieler schon bei der Ballannahme zu stellen und so nicht ins Tempo kommen zu lassen. Sieben von neun Zweikämpfe im ersten Durchgang entschied er so für sich.

    Pressefoto Baumann
  • Finn Jeltsch (Note 2,5): Machte als rechter Verteidiger einen aufmerksamen Job und schob bei Leipziger Bällen in die Tiefe mutig nach vorne. Auch nach dem Seitenwechsel mit seiner Präsenz und Zweikampfstärke ein wichtiger Stabilitätsfaktor, um die RB-Offensive in Schach zu halten. Ausnahme: Sein Fehlpass in der 83. Minute, der aber folgenlos blieb.

    Pressefoto Baumann
  • Luca Jaquez (Note 2,5): Lief auf der zentralen Position in der Dreierkette auf und war dort oft Ausgangspunkt des Aufbauspiels: Nach Angelo Stiller (49) hatte Jaquez (43) im ersten Durchgang die meisten Ballkontakte aller Spieler auf dem Platz und brachte die Bälle auch meist an den Mann (91 Prozent Passquote). In der 24. Minute klärte er gegen Romulo.

    Pressefoto Baumann
  • Atakan Karazor (Note 4,5): Immer, wenn Karazor im ersten Durchgang gegen Leipzig im Mittelpunkt stand, bügelte er etwas aus. Meist die eigenen Unzulänglichkeiten, manchmal Fehler der Kollegen. Versuchte phasenweise mit kurzen Pässen dem Spiel mehr Schwung zu geben. Leistete sich aber dabei aber auch aberwitzige Fehlpässe. Chema ersetzte ihn ab der 85. Minute.

    Pressefoto Baumann
  • Angelo Stiller (Note 2,5): Wie immer war der meistgefoulte Spieler auf dem Feld bemüht, das Spiel zu strukturieren. Es mangelte ihm allerdings lange an Ideen und Esprit. Dafür mit vielen guten Defensivaktionen, wichtigen Ballgewinnen. Nahm nach der Pause das Heft vollends in die Hand und war der gewohnte Dreh- und Angelpunkt im Stuttgarter Spiel.

    Pressefoto Baumann
  • Chris Führich (Note 3): Sah auf der linken Schiene kaum Bälle im ersten Durchgang und wenn er mal einen bekam, verschleppte er eher, als etwas zwingendes auf die Beine zu stellen. Biss sich regelrecht in die Partie, wurde auffälliger. War hellwach bei der Vorlage auf Undav und lieferte eine insgesamt solide Partie ab.

    Pressefoto Baumann
  • Jamie Leweling (Note 3): Kam auf der rechten Schiene nicht wirklich in die Partie. Defensiv stabil. Seine einzige Offensivszene vor der Pause war ein frecher Freistoß aus gut 30 Metern (45.+1). Verbesserte sich wie die ganze Mannschaft nach Wiederbeginn, entwickelte mehr Zug nach vorn und ging nach 80 Minuten ausgepumpt vom Feld. Assignon ersetzte ihn.

    Pressefoto Baumann
  • Bilal El Khannouss (Note 3): Enormer Radius, viele Meter und ab und an ein frecher Hackenpass, aber kaum zwingende Aktionen mit Tordrang. Dennoch lange der offensiv auffälligste Akteur der Schwaben, trieb die Kollegen immer wieder an, initiierte das Pressing. Baute nach der Pause zwar ein kleinwenig ab, blieb aber emsig und umtriebig. Machte nach 69. Minuten Platz für Nartey.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Deniz Undav (Note 2 MOTM): Wachte nach der Pause auf. Versuchte es in der 51. frustriert mit Gewalt aus der Distanz und jagte einen Ball in den Cannstatter Abendhimmel. Hatte kurz danach (54., Schuss; 56., Kopfball) weitere gute Möglichkeiten. Der nächste Versuch saß (57.), die zu dem Zeitpunkt verdiente Führung.

    Pressefoto Baumann
  • Ermedin Demirovic (Note 3,5): Seine erste Spielhälfte war geprägt von wenig Licht und viel Schatten. Der Einsatz stimmte wie immer, aber sein Fehlpass auf Leweling hätte beinahe den Rückstand bedeutet und in der 34. Minute hätte er völlig frei die Führung erzielen müssen. Arbeitete unverdrossen weiter.

    Pressefoto Baumann
  • Maximilian Mittelstädt (Note 3): Übernahm die Führich-Rolle auf der linken Schiene und spielte die Restzeit solide seinen Stiefel runter. Sein Abschluss (86.) hätte die Entscheidung bedeuten können, ging aber knapp am langen Pfosten vorbei.

    Pressefoto Baumann
  • Tiago Tomas (Note 3,5): Ging für Demirovic in die vorderste Linie, hing aber viel in der Luft. Zog nach 83. Minuten einen wichtigen Freistoß im Mittelkreis, sorgte so für Entlastung. Brachte ansonsten wenig zustande.

    Pressefoto Baumann/Volker Mueller
  • Nikolas Nartey (Note 3): Die Allzweckwaffe von Sebastian Hoeneß bekam dieses Mal eine Rolle auf rechts zugewiesen und reihte sich gleich mit einigen knackigen Zweikämpfen gut ein.

    Pressefoto Baumann
  • Lorenz Assignon: Kam in der 81. Minute ins Spiel – zu spät für eine Bewertung.

    Pressefoto Baumann
  • Chema: Kam in der 85. Minute in Spiel – zu spät für eine Bewertung.

    VfB Stuttgart
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Im direkten Duell um die Champions League hat der VfB Stuttgart gegen RB Leipzig Big Points eingefahren. Das Tor von Deniz Undav reichte in einer engen Partie zum 1:0-Heimsieg, mit dem das Team von Trainer Sebastian Hoeneß Platz 4 festigte.

Weiter geht es am kommenden Donnerstag (21 Uhr/Liveticker) mit dem Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League beim FC Porto.

Alle Noten für die Weiß-Roten | Das Bundesliga-Livecenter

Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

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