: Demirovic und Co ohne Durchschlagskraft – die Noten für die VfB-Profis
Die Hoeneß-Elf hat in der Bundesliga gegen den BVB 0:1 verloren. Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
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Ermedin Demirovic und der VfB kamen gegen Borussia Dortmund zu wenigen großen Chancen.
Alexander Keppler
VfB Stuttgart verlor das Topspiel der Bundesliga gegen Borussia Dortmund mit 0:1.
Das Spiel war umkämpft, doch es gab wenige große Chancen auf beiden Seiten.
Dem Team von Sebastian Hoeneß fehlte in der Offensive der letzte Punch.
Maximilian Beier erzielte das Tor des Tages in der 70. Minute.
Die Bundesliga pausiert nun bis zum Samstag, den 10. Oktober – dann spielt der VfB beim SC Paderborn.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Der VfB Stuttgart hat im Topspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund 0:1 (0:0) verloren. In einer umkämpften Partie mit wenigen großen Chancen fehlte es dem Team von Sebastian Hoeneß am letzten Punch in der Offensive. Das Tor des Tages erzielte Maximilian Beier in der 70. Minute. Damit bleibt der VfB nach einer intensiven Begegnung bei drei Punkten in der Fußball-Bundesliga. Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten Spieler detailliert bewertet.
Fabian Bredlow (Note 3): Leistete sich im ersten Spieldurchgang keinen Fehler, war immer auf Sendung und da, wenn man ihn brauchte. Das blieb auch im zweiten Durchgang so, war beim Gegentor aus kurzer Distanz absolut machtlos. Am Keeper lag es nicht, dass der VfB das Spitzenspiel nicht für sich entscheiden konnte.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Maximilian Mittelstädt (Note 2,5): Lange Zeit der Stuttgarter auf dem Platz. Vorne wie hinten zu finden, schaltete sich permanent ein, ohne sich Pausen zu gönnen und war nach kombinierten xG und xA gefährlichste VfB-Akteur, der nur einen Fehler in seinem Spiel hatte – als er die Flanke von Bellingham vor dem 1:0 durch seine Beine ließ.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Jeff Chabot (Note 2,5): Sein Privatduell gegen Serhou Guirassy kennt man ja aus den vergangenen Jahren. Chabot war wieder einmal der bessere, seine Statistiken belegten dies eindrucksvoll. Wandelte nahezu ständig auf der feinen Linie zwischen dem Erlaubten und dem Foul, entnervte Guirassy so und machte bei Silva nach dessen Hereinnahme genauso weiter.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Finn Jeltsch (Note 2,5): Guten Szenen folgten nicht so gute, doch Ersteres überwog klar. Der Neu-Nominierte hatte viel zu tun, bewältigte seine Aufgaben alle, insbesondere im direkten Duell war er quasi nicht zu knacken. Seine progressiven Läufe wählte er mit Bedacht, auch weil er defensiv zu sehr gefordert war.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Josha Vagnoman (Note 3): Hatte ein, zwei richtig gute Vorstöße und präsentierte sich offensiv durchsetzungsstark. Streute auch die eine oder andere gute Flanke oder Verlagerung mit ein. Ein guter Auftritt des Außenbahnspielers, ohne die großen Glanzlichter zu setzen. Hätte in der einen oder anderen Situation noch mutiger sein müssen.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Grischa Prömel (Note 3,5): Hatte dieselben Probleme wie sein Nebenmann, auch bei Prömel fehlte es an Bindung zum Spiel, wenngleich der Esslinger mehr dafür tat, dass sich das änderte. Vermochte es nicht, seiner Mannschaft aus der Tiefe heraus Führung und Stabilität zu geben.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Angelo Stiller (Note 4,5): Dem Gestalter lief es nicht wie gewohnt. Seine defensiven Statistiken (Zweikampfquote lange bei nur 50%) ließen zu wünschen übrig, offensiv konnte er zwar über die Passquote (93%) punkten, doch die zündenden Ideen blieben aus.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Bilal El Khannouss (Note 3,5): Brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen – stellte die Dortmunder Hintermannschaft dann aber mit wendigen Bewegungen einige Male vor Aufgaben. In der 34. Minute mit einer guten Kopfballchance und in der Schlussphase mit einem Abschluss aus der Distanz (77.).
Baumann/Hansjürgen Britsch
Chris Führich (Note 3,5): Auf dem linken Flügel anfangs viel mit Defensivaufgaben eingebunden, die er mit viel Intensität erledigte (64 Prozent gewonnene Zweikämpfe in der ersten Hälfte). Mit zunehmender Spieldauer setzte Führich vor allem im Zusammenspiel mit Mittelstädt auch einige offensive Akzente, kam aber selten bis zur Grundlinie durch.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Deniz Undav (Note 4): Rückte als hängende Spitze in die Startelf und war anfangs bestrebt, mit einfachen Pässen Sicherheit in sein Spiel zu bekommen. In der 16. Minute mit gutem öffnenden Pass ins Zentrum, in der 31. Minute mit einem Abschluss aus spitzem Winkel unter Bedrängnis.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Ermedin Demirovic (Note 4,5): Der Mittelstürmer war nach einem Foul an Anton früh mit Gelb vorbelastet und hatte auch danach einen schweren Stand beim Behaupten der Bälle mit dem Rücken zum Tor. Sein Abschluss in der 16. Minute war zu zentral, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte verlor er bei einer aussichtsreichen Konterchance den Ball.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Jamie Leweling (Note 2,5): Kam nach gut einer Stunde auf der linken Außenbahn für Chris Führich ins Spiel, wo er die BVB-Defensive einige Male beschäftigte und sich im Eins-gegen-eins durchsetzen konnte.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Dzenan Pejcinovic (Note 4): Wurde Mitte der zweiten Hälfte für Deniz Undav eingewechselt, hatte aber keine torgefährlichen Aktionen. In der 72. Minute mit einem Fehlpass, der einen Dortmunder Konter einleitete.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Leo Sauer: Kam nach der 80. Minute – zu spät für eine Bewertung.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Nikolas Nartey: Kam nach der 80. Minute – zu spät für eine Bewertung.
Baumann/Hansjürgen Britsch
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Nun geht die Bundesliga in die erweiterte Länderspielpause, die für die Stuttgarter diesmal bis zum Samstag, den 10. Oktober andauert. Dann tritt die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß um 15.30 Uhr beim Aufsteiger SC Paderborn an.