Der VfB Stuttgart hat in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Preußen Münster mit 5:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.
dpa//Friso Gentsch
Alexander Nübel (Note: 2,5) Nach zuletzt einigen krummen Gegentoren hielt er seinen Kasten dieses Mal sauber. Sonderlich viel musste er gegen den unterlegenen Zweitligisten aber auch nicht dafür aufbringen.
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Pascal Stenzel (Note: 2,5) Wenn er mal trifft, dann im Pokal. Zuletzt vor knapp zwei Jahren beim 6:0 gegen Bielefeld, war „Kalle“ nach einer Demirovic-Flanke per Kopf zur Stelle. Seine rechte Abwehrseite hatte er ansonsten gut unter Kontrolle.
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Anrie Chase (Note: 2,5): Die Startelfpremiere für den US-Japaner verlief sehr ordentlich. Der 20-Jährige beließ es zunächst bei den einfachen Dingen, agierte dabei aber nahezu fehlerlos. Nach der klaren Führung traute sich der Neuling auch in der Spieleröffnung mehr zu.
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Jeff Chabot (Note: 2,5) Der frühere Kölner wirkte in manchen Aktionen etwas hölzern. Leicht kommt man an ihm aber nicht vorbei, weil er stets im richtigen Moment seinen kräftigen Körper einbringt.
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Maximilian Mittelstädt (Note: 2,5) Das Pärchen Mittelstädt-Führich hat sich gesucht und gefunden. Die beiden waren stets gegenseitig anspielbar, hinterliefen einander und rissen so immer wieder Löcher in die bemitleidenswerte Abwehr der Gastgeber. Defensivpart Mittelstädt machte zur Pause Platz für Frans Krätzig.
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Atakan Karazor (Note 2:) War anfangs bemüht, das Zentrum unter Kontrolle zu bringen. Als das gelang, schaltete sich Ata auch immer wieder in Angriffe mit ein und versuchte sich auch im Torabschluss. Da hat er weiter Luft nach oben. Am Ende geschah dann doch schier Unglaubliches: In seinem 129. Spiel für den VfB erzielte er per Strafstoß sein erstes Tor.
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Angelo Stiller (Note 1,5:): Rückte wieder auf seine angestammte Position als Ballverteiler vor der Abwehr, wo er sein gewohntes Spiel aufzog. Ungewohnt: Angelo Stiller als Torschütze. Schon nach sieben Minuten traf er aus dem Gewühl zur wichtigen 1:0-Führung. Und legte wenig später per Maßflanke auch noch das 2:0 auf.
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Fabian Rieder (Note 2:) Der Schweizer Nationalspieler rückte etwas überraschend in die Startelf. Und machte sich prompt mit guten Offensivaktionen bemerkbar. Das 1:0 leitete er mit einem guten Torabschluss ein, Stiller musste nur noch abschließen. Ansonsten fiel Rieders Technik auf: Ein starker erster Kontakt, gute Übersicht und mutige Dribblings kennzeichneten seinen Auftritt.
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Nick Woltemade (Note: 2,5) Der dritte Neue gegenüber dem 1:3 in Freiburg ging im Stuttgarter Angriffswirbel der ersten Halbzeit fast ein wenig unter. Vollständig eingebunden in das Stuttgarter Ballbesitzspiel ist der Neuzugang aus Bremen noch nicht. Allein durch seine körperliche Präsenz erwies er sich jedoch immer als sichere Anspielstation. Belohnte sich in der zweiten Halbzeit mit einem trockenen Abschluss und seinem ersten Pflichtspieltor für den VfB.
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Chris Führich (Note: 2) Scheuchte die Preußen-Abwehr mit seinen heruntergelassenen Stutzen ordentlich auf. Auch wenn nicht alles funktionierte, es ist das Führich-Prinzip: Irgendwann wurstelt er sich durch – dann wird es stets gefährlich. Nach 61 Minuten hatte er seinen Dienst zufriedenstellend verrichtet.
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Ermedin Demirovic (Note: 1,5) Zweites Spiel, zweites Tor. Weniger glanzvoll als in Freiburg, köpfte der Stürmer zunächst eine Flanke von Angelo Stiller humorlos zum 2:0 ins Netz. Um seinen Treffer wenig später beim 3:0 zu kopieren – dieses Mal als Flankengeber auf Pascal Stenzel. Nach 61 Minuten durfte er sich für die kommende Bundesligapartie gegen Mainz schonen.
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Deniz Undav (Note: 3,5) Auf Grund von Trainingsrückstand nahm der Angreifer zunächst auf der Bank Platz. Nach seiner Einwechslung (61.) fehlte es ihm an der gewohnten Spritzigkeit und Galligkeit. Scheiterte erst mit dem obligatorischen Undav-Abschluss aus 40 Metern und leitete kurz darauf das 4:0 durch Nick Woltemade auf (71.)
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Ramon Hendriks (Note: 3) Der Niederländer durfte noch für die letzten 15 Minuten ran. Da war das Spiel längst entschieden.
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Frans Krätzig (Note: 3) Nahm zur zweiten Halbzeit den Platz von Maxi Mittelstädt ein. Und wollte zeigen, dass er es mit dem Platzhirsch auf der linken Seite aufnehmen kann. Krätzig war aktiv, probierte viel. Auch wenn nicht jeder Ball beim Mitspieler landete. Legte noch schön das 4:0 durch Nick Woltemade auf (71.).
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Jamie Leweling (Note: 3,5) Kam, als der VfB den Fuß schon etwas vom Gas genommen hatte. Auch Lewelings Offensivaktionen fehlte es so etwas an Durchschlagskraft.
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Justin Diehl (Note 4:) Kam eine Viertelstunde vor Schluss und lag mehr auf dem Rasen. Offenbar hatte der Neuzugang auf dem glitschigen Untergrund die falschen Stollen gewählt.
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Der VfB Stuttgart hat seine Erstrunden-Partie im DFB-Pokal bei Preußen Münster gewonnen. Die Schwaben setzten sich gegen den Zweitligisten mit 5:0 (3:0) durch und zogen damit in die zweite Pokalrunde ein. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr, Liveticker) geht es in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 weiter.
Der VfB erwischte einen Traumstart in die Partie und ging bereits nach sieben Minuten in Führung. Nach einer Ecke landete der Ball über Umwege bei Angelo Stiller, der aus wenigen Metern zum 1:0 traf. Acht Minuten später stellte der VfB auf 2:0. Wieder war Stiller beteiligt, diesmal legte er für Ermedin Demirovic auf.
Der Torschütze zum 2:0 bereitete in der 35. Minute das 3:0 durch Pascal Stenzel vor. In der zweiten Halbzeit feierte Nick Woltemade (72.) sein Tordebüt für den VfB, bevor Kapitän Atakan Karazor (80.) vom Elfmeterpunkt den 5:0-Endstand markierte.
Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.