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Jeff Chabot hat den VfB Stuttgart beim SC Paderborn in Führung gebracht. Am Ende siegten die Gäste 2:0.
IMAGO/Ulrich Hufnagel
VfB Stuttgart gewann beim SC Paderborn 2:0 und steht nach fünf Spieltagen auf Rang zehn.
Jeff Chabot traf in der 25. Minute per Kopf nach Chip-Ball von Angelos Stiller.
Jamie Leweling traf den Pfosten, zur Pause führte der VfB knapp.
Nach Chancen der Gastgeber machte Chris Führich in der 83. Minute das 2:0.
Nächste Spiele: Mittwoch auswärts in der Champions League bei Slovan Bratislava – danach HSV.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Nach dem Ende der ungewöhnlich langen Länderspielpause hat der VfB Stuttgart beim SC Paderborn 2:0 gewonnen. Nach fünf Spieltagen dieser Saison in der Fußball-Bundesliga hat der VfB nun sechs Punkte auf dem Konto und steht auf Rang zehn.
In einem zunächst ausgeglichenen Spiel hatte der VfB die ersten Chancen. In der 25. Minute verwertete Jeff Chabot einen schönen Chip-Ball von Angelos Stiller per Kopf zur Stuttgarter Führung. Jamie Leweling baute sie beinahe aus, traf aber lediglich den Pfosten. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.
Dennis Seimen (Note 3): Der Torhüter bestritt an alter Wirkungsstätte sein erstes Bundesligaspiel für den VfB. Dabei begann er recht cool mit dem Ball am Fuß und versuchte stets den flachen Spielaufbau. In der einen oder anderen Szene war das sehr riskant. In der 32. Minute und kurz vor der Pause war er auf der Linie gefordert - und parierte jeweils erfolgreich. Nach der Pause hatte Seimen zwei Wackler, die aber folgenlos blieben. Ordentlicher Auftakt.
Bernd Weißbrod/dpa
Josha Vagnoman (Note 3,5): Der Rechtverteidiger fand nicht wirklich ins Spiel, verlor in der ersten Hälfte acht seiner elf Zweikämpfe und agierte auch im Offensivspiel eher unglücklich. Nach der Pause wurden die Paderborner gefährlicher, Vagnoman konnte mit seiner Schnelligkeit punkten. Insgesamt aber ein Auftritt mit viel Luft nach oben.
Alexander Keppler
Ramon Hendriks (Note 3): Der Niederländer erhielt den Vorzug vor Finn Jeltsch, der jüngst fürs deutsche Nationalteam nominiert gewesen ist. Hendriks brauchte ein wenig, um ins Spiel zu kommen, was dann aber bis zur Pause immer da, wenn er gebraucht wurde. So blieb es in der zweiten Hälfte, als die Stuttgarter Defensive noch mehr gefordert war und sich Hendriks in viele Duelle warf.
IMAGO/Philipp Imhof
Jeff Chabot (Note 2): Der Deutsch-Franzose spielte erneut in der Abwehrzentrale und begann souverän mit einer Zweikampfquote von 100 Prozent. In der 25. Minute belohnte er sich selbst dafür mit dem Treffer zum 1:0. Nach einer auch weiterhin guten Leistung musste Chabot in der 71. Minute angeschlagen vom Feld. Für ihn kam Finn Jeltsch.
Julia Rahn
Maximilian Mittelstädt (Note 3): Nach einem erfolgreichen Ausflug zur deutschen Nationalmannschaft lief der Linksverteidiger wieder in der Startelf des VfB auf. Links hinten bekam es Mittelstädt oft mit der VfB-Leihgabe Laurin Ulrich zu tun. Es waren interessante Duelle, die der Stuttgarter meist für sich entschied. Ansonsten eine solide Leistung ohne Ausreißer nach oben und unten.
IMAGO/Grant Hubbs
Atakan Karazor (Note 3,5): Der Kapitän der vergangenen Jahre war zuletzt außen vor, feierte nun aber sein Startelf-Comeback und verdrängte Grischa Prömel auf die Bank. Karazor war anzumerken, dass er in dieser Saison bisher kaum gespielt hat. Aber er versuchte, der Zentrale defensive Stabilität zu geben. Nur Chris Führich führte bis zur Pause mehr direkte Duelle. Nach der Pause hatte Karazor mitsamt seinen Mitspielern Probleme, den Gegner weg vom eigenen Tor zu halten.
Julia Rahn
Angelo Stiller (Note 2,5): Verteilte die Bälle gewohnt sicher und hatte auch offensiv Wirkung, als er in der 25. Minute mit einer Flanke auf Torschütze Jeff Chabot auf den zweiten Pfosten das 1:0 für den VfB vorbereitete. In der zweiten Hälfte defensiv viel gefordert und mit einem hohen Laufpensum.
IMAGO/Eibner-Pressefoto/Edward Cheung
Chris Führich (Note 2): Der Flügelstürmer beschäftigte die Paderborner immer wieder und war mit seinen wendigen Bewegungen auf engem Raum oft nicht vom Ball zu trennen. Lieferte den Pre-Assist zum 1:0, als er Flankengeber Stiller freispielte. Nach dem Seitenwechsel unauffälliger. Dann aber in der 83. Minute mit einer ganz starken und entscheidenden Aktion, als er seinen Gegenspieler stehen ließ und unter die Latte zum 2:0 traf.
Alexander Keppler
Jamie Leweling (Note 3,5): Hatte über rechts viele Offensivaktionen und Chancen, bei denen aber immer der letzte Tick fehlte. In der 22. Minute scheiterte er nach starkem Antritt an SCP-Keeper Nahuel Noll, in der 30. Minute am Pfosten. Wenig später vertändelte Leweling den Ball bei einer aussichtsreichen Kontersituation (35.).
Julia Rahn
Deniz Undav (Note 4): Der Stürmer hatte in der fünften Minute einen ersten Abschluss, der aber etwas zu zentral kam. Dann leitete Undav mit einem Steilpass die bis dato beste Chance durch Leweling ein (22.). Ansonsten mit nicht allzu vielen Ballaktionen und mit zunehmender Spieldauer ohne Bindung zum Spiel. Dem Kapitän fehlt gerade die Leichtigkeit in seinen Aktionen.
Harry Langer/dpa
Ermedin Demirovic (Note 4): Hatte in vorderster Linie einen schweren Stand und gewann in der ersten Hälfte nur drei seiner 14 direkten Duelle mit dem Gegenspieler. Kurz vor dem Halbzeit-Pfiff mit einem etwas unpräzisen Pass auf Leweling, der aber auch spät in die Tiefe gestartet war. In der 62. Minute vergab er nach Balleroberung von Stiller frei vor Paderborn-Torwart-Noll, wobei Demirovic einen früheren Zeitpunkt zum Abschluss oder Pass verpasste.
IMAGO/Alexander Keppler
Grischa Prömel: Der Mittelfeldspieler saß diesmal zunächst auf der Bank und kam erst in der 85. Minute ins Spiel. Er bleibt ohne Bewertung.
Julia Rahn
Dzenan Pejcinovic (Note 3): Kam in der 77. Minute für Ermedin Demirovic ins Spiel und hatte wenig später nach einem langen Ball einen gefährlichen Abschluss von halbrechts, der aber über das Tor ging (81.).
Eibner-Pressefoto/Edward Cheung
Finn Jeltsch (Note 2,5): Der Verteidiger kam in der 71. Minute für Jeff Chabot ins Spiel und war in der Schlussphase angesichts der Paderborner Offensivbemühungen viel gefordert. Erledigte seine Aufgabe in der Innenverteidigung aufmerksam. In der 82. Minute mit einer ganz wichtigen Klärungsaktion auf der Linie für den bereits geschlagenen Seimen.
IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO
Bilal El Khannouss (Note 3): Wurde in der 77. Minute für Jamie Leweling eingewechselt und belebte das Stuttgarter Offensivspiel. Hatte zwar keine Abschlüsse, strahlte aber stets Gefahr aus und beschäftigte die Defensive des SCP.
Tom Weller/dpa
Leo Sauer: Der Slowake kam in der 85. Minute für Deniz Undav und bleibt ohne Bewertung.
Volker Mueller
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Nach dem Wechsel waren die Gastgeber tonangebend und hatten Chancen zum Ausgleich. Den Treffer erzielten dann aber die Männer in Weiß und Rot: Chris Führich machte in der 83. Minute das 2:0. Für den VfB geht es nun Schlag auf Schlag. Bereits am kommenden Mittwoch (21 Uhr) steht das Auswärtsspiel in der Champions League bei Slovan Bratislava an. Nach der Reise in die Slowakei geht es am Samstag darauf (15.30 Uhr) zum Hamburger SV. Ende Oktober geht es dann erneut nach Paderborn zum Spiel im DFB-Pokal.