Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Luca Jaquez trifft mit Wucht und Köpfchen

Der VfB Stuttgart hat mit einem 2:0 beim 1. FSV Mainz das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler bewertet.
Von
Heiko Hinrichsen und Carlos Ubina
Stuttgart
  • Sein erstes Tor im Dress des VfB: Luca Jaquez steigt nach einem Eckball am höchsten – und köpft in Mainz zur Stuttgarter 1:0-Führung ein.

    Baumann
  • Fabian Bredlow (Note 3): Die Nummer eins stand diesmal im Kasten des VfB. Denn diese Rückennummer trägt Fabian Bredlow, der Pokalkeeper der Stuttgarter. Dabei zeigte Bredlow abermals, dass er mehr ist als nur ein Ersatztorwart, denn er spielte ruhig und souverän. Die ganz große Parade musste der gebürtige Berliner aber nicht zeigen.

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  • Lorenz Assignon (Note 3): Spielte auf der Position des rechten Außenspielers vor der Dreierkette. Beackerte seine Außenbahn wie gewohnt mit viel Dynamik – und zeigte auch beim Offensivpressing viel Einsatz. Unterm Strich ein sehr mannschaftsdienlicher Auftritt von Lorenz Assignon, der allein in Sachen Torvorlagen und Torabschluss noch zulegen muss.

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  • Luca Jaquez (Note 2): Der Schweizer Nationalspieler war bereits nach sechs Minuten nach einer Ecke mutterseelenallein, und dies dicht vor dem Tor der Nullfünfer. So wuchtete Jaquez den Ball athletisch per Kopf nach rechts oben in die Maschen des Mainzer Netzes. Es war das erste Tor des Verteidigers für den VfB. Hat im internen Duell mit Finn Jeltsch aktuell die Nase vorne, weil seine Formkurve stetig nach oben geht.

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  • Jeff Chabot (Note 2,5): Ihm hatte die Pause in der Bundesliga gut getan. Chabot brachte viel Energie aufs Spielfeld – und ordnete die Aktionen von hinten raus. Überdies als starker Zweikämpfer bei der Arbeit, wobei Chabot seine natürliche Aggressivität und seine starke Physis zu Gute kam. Wie gewohnt kopfballstark.

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  • Ramon Hendriks (Note 2,5): Die Zeiten, in denen der Niederländer nur eine Ergänzungskraft beim VfB gewesen ist, sind längt passé. Hendriks ist auf der linken Seite der Dreierkette inzwischen eine stabile Größe. Konzentriert, schnörkellos und stark im Eins-gegen-Eins spielte der 24-Jährige auch in Mainz. Das macht Hendriks zu einem der Aufsteiger im Stuttgarter Kader.

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  • Maximilian Mittelstädt (Note 4): Im Bundesligaspiel gegen die Mainzer fehlte Maximilian Mittelstädt noch angeschlagen. Im Pokal war er dabei und besetzte die linke Außenbahn. Spielte nicht mit dem gewohnten Schwung nach vorne. Hinten wirkte er solide. Machte nach 66 Minuten Platz für Josha Vagnoman. War körperlich ausgepumpt.

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  • Atakan Karazor (Note 2,5): Der Kapitän agierte im defensiven Mittelfeld. Versuchte das Spiel nach der frühen Führung zu beruhigen. Manchmal nahm Atakan Karazor jedoch zu viel Tempo raus. Nach der Pause gewann er wichtige Zweikämpfe. Und plötzlich war auch vorne zur Stelle – und traf überlegt zum 2:0 (73.).

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  • Angelo Stiller (Note 3): Mit vielen Ballkontakten in der Zentrale. Ordnete das Spiel. Dazu gab Angelo Stiller seinen Mitstreitern reichlich Anweisungen, wie der Ball zu laufen habe. Bekam die Härte der Mainzer kräftig zu spüren. Seine Abschlussmöglichkeiten nutzte er nicht.

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  • Badredine Bouanani (Note 4): Stürmte über die rechte Seite. Seine direkten Pässe kamen anfangs überraschend und gut. Im Dribbling fehlt Badredine Bouanani aber noch der Mumm. Vergab kurz vor der Halbzeit eine Riesenchance. Nach dem Wechsel ging ihm der Dampf aus – für ihn kam Chris Führich (67.).

    IMAGO/Sportfoto Rudel
  • Deniz Undav (Note 3): Deniz Undav (Note 3): Rückte kurzfristig für Tiago Tomas (Oberschenkelprobleme) in die Startelf. Hatte als Mittelstürmer in einigen Szenen einen schweren Stand. Ein leichter Kontakt gegen Deniz Undav reichte nicht für einen Elfmeter (14.). Sein Direktschuss ging knapp vorbei (47.). Insgesamt war er nach der Pause agiler. Da lief er viel und initiierte gute Angriffe. Wurde in der 81. Minute für Jamie Leweling ausgewechselt.

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  • Bilal El Khannouss (Note 2,5): Musste gleich kräftig einstecken. Bilal El Khannouss ließ sich jedoch nicht den Schneid abkaufen. Der Offensivspieler bereitete die Führung durch Luca Jaquez per Eckball vor (6.). Blieb ein Aktivposten mit Dribblings und Pässen. Gelegentlich wollte er es zu schön machen. Wurde in der 81. Minute für Nikolas Nartey ausgewechselt.

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  • Chris Führich (Note 2,5): Wurde für Badredine Bouanani eingewechselt (67.). Hatte gleich eine gute Torchance (70.). Chris Führich machte weiter Betrieb und hatte großen Anteil am 2:0 durch Atakan Karazor. Geriet in der Schlussphase mit Nadiem Amiri in den Clinch – und sah die Gelbe Karte.

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  • Josha Vagnoman (Note x): Kam in der 67. Minute für Maximilian Mittelstädt auf der linken Außenbahn ins Spiel Fügte sich gut ins VfB-Kollektiv ein – und hatte nach 77 Minuten gar eine Torgelegenheit. Doch der Winkel war zu spitz für Vagnoman.

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  • Jamie Leweling: Kam in der 81. Spielminute für Deniz Undav – zu spät für eine Bewertung.

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  • Nikolas Nartey: Kam in der 81. Spielminute für Bilal El Khannouss – zu spät für eine Bewertung.

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Der Titelverteidiger gibt sich im DFB-Pokal keinen Blöße: Der VfB Stuttgart hat mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg beim 1. FSV Mainz die zweite Runde des nationalen Cupwettbewerbs erfolgreich bestritten. Luca Jaquez hatte den VfB bereits in der sechsten Minute mit einem Kopfball in Führung gebracht. Der Kapitän Atakan Karazor ließ in der 73. Minute das 2:0 folgen.

Damit steht die Mannschaft von Sebastian Hoeneß im Achtelfinale des DFB-Pokals, das am 2./3. Dezember ausgespielt wird. Die Auslosung findet an diesem Sonntag (18 Uhr/ZDF) statt. An diesem Samstag spielt der VfB in der Bundesliga bei RB Leipzig (Anpfiff ist um 15.30 Uhr, Liveticker).

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

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