STZ+STZ+Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Trotz starkem Ameen Al-Dakhil – VfB lässt in Mainz abreißen

Der VfB Stuttgart hat am 19. Bundesliga-Spieltag den 1. FSV Mainz 05 mit 0:2 verloren. Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Philipp Maisel und Marco Seliger
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

    Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
  • Alexander Nübel (Note 4): Glanztat gegen Weiper (3. Min), machte beim Tor die kurze Ecke nicht dicht, leistete sich vor der Pause ein Verstolperer, den Vagnoman für ihn ausbügeln musste – es war Licht und Schatten beim Nationalkeeper in Durchgang eins zu notieren. Auch nach Wiederbeginn immer wieder mit kleineren Unsicherheiten an diesem Tag nicht der große Rückhalt für die Mannschaft, wie auch die Situation vor dem 0:2 zeigte. Da konnte auch die Sensationsparade nach 78. Minuten nichts daran ändern.

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  • Josha Vagnoman (Note 3): Der erste gefährliche VfB-Vorstoß, den Führich dann verpasste, lief über ihn und auch in der Folge war es immer wieder Vagnoman, der sich in der Vorwärtsbewegung etwas zutraute. Baute aber im Spielverlauf ab, blieb aber defensiv aufmerksam und kaum zu bezwingen.

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  • Ameen Al-Dakhil (Note 2,5): Orientierungssuchend zu Beginn, gab aber zu keiner Zeit eine Situation verloren und obsiegte in der Mehrzahl seiner direkten Duelle am Boden und in der Luft. Ein weiterer vielversprechender Auftritt des Belgiers. Al-Dakhil scheint immer besser in Form zu kommen. Das muss er nun auch auf der großen Bühne unter Beweis stellen – am kommenden Mittwoch gegen Paris.

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  • Anthony Rouault (Note 4): Stieg mit einer riskanten Grätsche (7. Min) in die Partie ein, danach war er nicht immer sattelfest in seiner Rolle als Stuttgarter Abwehrchef in Abwesenheit von Chabot, was sich insbesondere durch unsauberes und unpräzises Passspiel offenbarte. Der Franzose braucht eine Pause – und er bekommt sie durch seine Gelbsperre gegen Paris auch.

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  • Maximilian Mittelstädt (Note 3,5): Unermüdlich in Bewegung, stabil in der Defensive, großer Bewegungsradius, doch anders als noch in Bratislava überschaubarer Wirkungsgrad. So lässt sich der Mittelstädtsche Auftritt in Mainz ganz gut umschreiben. Zu wenig, um die Mainzer in Bedrängnis zu bringen.

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  • Atakan Karazor (Note 3,5): Ballverteiler, Tempo-Bestimmer, Metronom – Karazor war wie so oft überall und immer involviert, orchestrierte die Stuttgarter Bemühung und gab den Verbinder zwischen den Mannschaftsteilen in gewohnter Manier. Aber er vermochte es nicht, seiner Mannschaft damit entscheidende Impulse zu geben.

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  • Angelo Stiller (Note 3,5): Der Taktgeber brachte am Samstagmittag nur bedingt Rhythmus und Ordnung ins Spiel des VfB. Stiller bemühte sich um Struktur, kreierte sie aber nicht immer. In der Rückwärtsbewegung und in defensiven Zweikämpfen wie einige seiner Kollegen dieses Mal nicht mit der letzten Konsequenz am Werk.

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  • Jacob Bruun Larsen (Note 4): Ein gefährlicher Schuss aus der Distanz in Minute neun, eine gefährliche Hereingabe von außen kurze Zeit später – das waren die nennenswerten Aktionen des Winter-Neuzugangs, der über die rechte Seite angriff. Bruun Larsen baute wie die gesamte VfB-Elf mit fortlaufender Spieldauer ab in Hälfte eins. Später wurde es nicht besser.

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  • Nick Woltemade (Note 4): Es blieb im Gegensatz zu den teils überragenden Auftritten in den vergangenen Wochen nur bei einigen Ansätzen des langen Offensivmanns. Woltemade konnte sich gegen die meist griffige und bissige Mainzer Abwehr kaum in Szene setzen.

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  • Chris Führich (Note 5): Fahrig, unsicher, mit falschen Entscheidungen, bisweilen uninspiriert – das war der Auftritt des Offensivmanns in Mainz. Der Nationalspieler bot eine ganz schwache Leistung - Führich bekam den berühmten Fuß nie auf den Boden. Die Auswechslung nach 62 Minuten war überfällig.

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  • Deniz Undav (Note 4,5): Der Nationalspieler fing stark an. Einige gute Pässe gab es von Undav zu Beginn – und dann hatte der Offensivmann die große, die hundertprozentige Chance zum 1:0 in der 14. Minute. Doch Undav machte aus zehn Metern freistehend vor Keeper Robin Zentner das, was er normal bei solchen klaren Möglichkeiten nicht macht: Er vergab sie. Hinterher mit einem schwachen Auftritt ohne echten Zugriff aufs Spiel – und mit vielen Fehlpässen.

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  • Jamie Leweling (Note 4): Der Offensivmann kam nach einer guten Stunde für Führich ins Spiel und sollte Dampf und Druck über die linke Seite machen – was nicht gelang.

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  • Ramon Hendriks (Note 3,5): Kam für Mittelstädt in die Partie und konzentrierte sich erst einmal auf das Wesentliche, nämlich Zweikämpfe suchen, führen, wenn möglich gewinnen. Es gelang ihm meist.

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  • Ermedin Demirovic (Note 4): Der Offensivmann wurde nach 72 Minuten eingewechselt – und konnte keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Der Bosnier war ein eher wirkungsloser Joker.

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  • Fabian Rieder (Note 3,5): Anders als noch in Bratislava vermochte er es nicht, der Mannschaft Energie einzuhauchen. Dabei wäre es genau das gewesen, was sie gebraucht hätte.

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  • Kam in der 83. Minute und damit zu spät für eine Bewertung auf das Feld.

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