: Undav rettet Remis – unsere Noten zum 3:3 in Heidenheim
Der VfB hat am 23. Spieltag 3:3 beim 1. FC Heidenheim gespielt. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Deniz Undav (links) traf kurz vor Schluss in Heidenheim. Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.
Baumann/Julia Rahn
Alexander Nübel (Note 3): Der Keeper war zuletzt in starker Form – in Heidenheim nun war Nübel bei den Gegentoren machtlos. Auch beim dritten, vor dem er den Ball noch stark abwehrte.
Pressefoto Baumann
Lorenz Assignon (Note 3): Nach langer Zeit durfte der Rechtsverteidiger mal wieder von Beginn an ran. Assignon zeigte am Sonntagabend eine defensiv stabile Vorstellung. Vorne mit einigen Flanken, die aber eher für wenig Gefahr sorgten.
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Jeff Chabot (Note 3,5): Der Abwehrchef war gewohnt kopfballstark und stand meist sicher. In der Entstehung der Gegentore im Verbund mit seinen Nebenleuten aber fahrig, da im Gesamten falsch postiert.
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Ramon Hendriks (Note 3,5): Gewohnt schnell und dynamisch war der Niederländer unterwegs, zweikampfstark ebenso – schaffte es aber wie Chabot nicht, die Abwehrkette bei den Gegentoren besser zu organisieren. Am Sonntagabend aber der beste VfB-Abwehrspieler auf dem Platz – bis er den Ball nach einem harten Heidenheimer Einsteigen vor dem Tor für den FCH zum 3:2 verlor.
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Maximilian Mittelstädt (Note 4): In der Europa League bei Celtic Glasgow zuletzt auf der Bank – nun in Heidenheim wieder von Beginn an auf dem Platz. Öfters überfordert gegen den starken Heidenheimer Torschützen Eren Dinkci, der den Elfer zum 2:1 herausholte: gegen Mittelstädt, der plump foulte. Ein schwacher, unsicherer Auftritt des Nationalspielers in Hälfte eins – die aber ein versöhnliches Ende hatte: Mit Mittelstädts verwandeltem Elfmeter zum 2:2. In Hälfte zwei immerhin stabil. Und mit einem gefährlichen Schuss in Minute 53.
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Chema Andres (Note 3,5): Der junge Spanier vertat den Kapitän Atakan Karazor (Bank) im Mittelfeldzentrum – und bekam das Spiel zunächst nicht in den Griff. Dann mit einer starken Szene, als er mit einem Laufweg in die Tiefe in den Sechzehner eindrang und den Elfmeter zum 2:2 herausholte. Was das Thema Positionierung und Ballkontrolle anbelangt aber mit Luft nach oben. Defensiv nicht immer sicher.
VfB Stuttgart
Angelo Stiller (Note 3): Der Taktgeber wurde von den Heidenheimen öfters geschickt zugestellt. Wenn Stiller am Ball war, gab er dem VfB-Spiel aber wie gewohnt Struktur und Rhythmus. Ein echter Stiller – aber einer ohne Ausreißer nach oben.
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Bilal El Khannouss (Note 4): Zeigte im offensiven Mittelfeld lange ein Spiel ohne die ganz auffälligen Szenen – agierte aber ungemein sicher. In der ersten Hälfte fanden alle 25 Zuspiele von El Khannouss den Mitspieler. Die Szene vor dem Elfmeter für den VfB zum 2:2 (44.) leitete er mit einem starken Steckpass auf Chema ein. In der zweiten Hälfte mit einigen Ballverlusten und zu lässigen Anspielen. Nach 65 Minuten ging er vom Feld.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Chris Führich (Note 2,5): Brachte den VfB früh in Führung, als er Schöppner den Ball abluchste und vor dem Tor die Nerven behielt (5.). Auch danach war Führich auf dem linken Flügel ein Aktivposten und setzte sich oft in den direkten Duellen mit seinen Gegenspielern durch (fünf von sechs gewonnene Zweikämpfe im ersten Durchgang). Nach der Pause unauffälliger, wurde in der 66. Minute ausgewechselt.
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Tiago Tomas (Note 4): Rückte für Deniz Undav in die Startelf und zeigte einen engagierten Auftritt mit vielen aussichtsreichen Aktionen. Unmittelbare Torgefahr ging vom Portugiesen aber nicht aus. Mit 6,5 Kilometern spulte Tomas im ersten Durchgang mit die höchste Laufleistung auf Stuttgarter Seite ab. Verpasste in der 47. Minute nach einem starken Dribbling das Abspiel, das zu einer Großchance hätte führen können. Wenig später wurde er für Undav ausgewechselt.
Baumann/Volker Mueller
Ermedin Demirovic (Note 3,5): In der 25. Minute verpasste er bei einem Konter den Moment für den Abschluss, sein Treffer zum 2:1 aus der Drehung wurde kurz darauf wegen des Elfmeters für Heidenheim zurückgenommen. Ansonsten hatte der Mittelstürmer zunächst zwar nicht allzu viele klare Abschlusspositionen, war aber gut drin im Spiel und behauptete immer wieder Bälle mit dem Rücken zum Tor. Sein Treffer per Kopf in der 73. Minute zählte wegen Abseits nicht.
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Deniz Undav (Note 2): Der Offensivmann kam nach 52 Minuten ins Spiel – und war sofort drin. Viele Ballkontakte, nach wenigen Minuten ein gefährlicher Abschluss, später mit einer Kopfballchance. Undav war präsent – und am Ende der Mann, der mit einem satten Flachschuss das späte 3:3 auf der Ostalb besorgte. Merke: Undav kann auch ein guter Joker sein. In der ersten Minute der Nachspielzeit sogar noch mit der Riesenchance zum 4:3.
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Jeff Chabot (Note 3,5): Jamie Leweling (Note 3,5): Der Nationalspieler wurde in der 66. Minute eingewechselt und setzte keine großen Akzente.
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Nikolas Nartey (Note 3): Der Däne kam nach 66 Minuten in die Partie und fiel nicht weiter auf – weder positiv noch negativ.
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Atakan Karazor: Kam in der 77. Minute ins Spiel – zu spät für eine Bewertung.
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Josha Vagnoman: Kam in der 77. Minute ins Spiel – zu spät für eine Bewertung.
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Der VfB Stuttgart hat am 23. Spieltag der Bundesliga beim 1. FC Heidenheim 3:3 gespielt. In einem wilden Spiel mit vielen strittigen Szenen erzielte Deniz Undav kurz vor Schluss den Ausgleich.
Damit hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß 43 Punkte auf der Habenseite. Am kommenden Liga-Spieltag geht es gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr) – zuvor steigt das Europa-League-Rückspiel gegen Celtic Glasgow (Donnerstag, 18.45 Uhr/Liveticker).
Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.