STZ+STZ+Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Youngster Jeltsch überzeugt, aber der VfB schenkt wieder Punkte her

Der VfB Stuttgart hat am 23. Bundesliga-Spieltag bei der TSG Hoffenheim 1:1 gespielt. Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Dirk Preiß und Carlos Ubina
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Alexander Nübel (Note 3): In seinem 100. Bundesligaspiel war der Torhüter zunächst beschäftigungslos. Dann reagierte Alexander Nübel nach einem Schuss von Andrej Kramaric glänzend (45.). Trat weiter sicher auf und war beim 1:1 durch Gift Orban chancenlos.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Leonidas Stergiou (Note 3,5): Kam wieder auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz. Giftig in den Zweikämpfen und mit großem Einsatz, sein Umgang mit dem Ball ist jedoch etwas holprig. Leonidas Stergiou schaltete sich dennoch nach vorne ein. Der Schweizer bereitete eine gute Möglichkeit durch einen weiten Pass mit vor (79.).

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Finn Jeltsch (Note 2,5): Der 18-Jährige gab sein Bundesligadebüt in der Innenverteidigung. Agierte in den meisten Szenen ruhig. Gewonnene Zweikämpfe gaben Finn Jeltsch zusätzlich Sicherheit. Wurde von einem Schuss am Kopf getroffen (42.). Nach der Behandlungspause machte der Winterzugang aus Nürnberg unbeirrt weiter.

    Pressefoto Baumann/Volker Mueller
  • Jeff Chabot (Note 3): Die Abwehrkante, die immer bessere Pässe spielt. Seine weiten Diagonalpässe kamen an. Dazu trat Jeff Chabot gewohnt zweikampfstark auf. Passte kurz vor der Halbzeit gegen Gift Orban gut auf. Doch vor dem Ausgleich durch Orban sah der Innenverteidiger nicht glücklich aus. Er rutschte weg (74.).

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Maximilian Mittelstädt (Note 3,5): Bereitete die Führung mit einem guten Pass vor (9.). Machte weiter Betrieb über die linke Seite. Maximilian Mittelstädt war aber auch in der Abwehr zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Und nach der Pause war der Nationalspieler hinten verstärkt gefordert. Ließ sich vor dem Ausgleich jedoch ausspielen.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Atakan Karazor (Note 3,5): Schob aus dem defensiven Mittelfeld oft weit nach vorne, um den Druck auf die Hoffenheimer zu erhöhen. Atakan Karazor tauchte auch im Hoffenheimer Strafraum auf, traf aber nur den Pfosten (30.). Danach schlichen sich beim Kapitän ein paar Ungenauigkeiten ein. Ging in der Schlussphase vom Feld.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Angelo Stiller (Note 3): Der Ballverteiler im Mittelfeld. Nahezu jede Aktion ging über Angelo Stiller. Trieb nach der Führung weiter an – dann eröffnete sich Angelo Stiller nach Doppelpass mit Deniz Undav eine Torchance. Scheiterte mit dem rechten Fuß an TSG-Torhüter Luca Philipp (59.). Hatte in der hektischen Schlussphase nicht mehr alles im Griff.

    dpa/Harry Langer
  • Jamie Leweling (Note 4): Der Nationalspieler agierte in seinem 100. Bundesligaspiel auf der rechten Offensivseite. Leweling war viel unterwegs und auch viel am Ball. Allerdings hatte er auch immer wieder unglückliche Aktionen und ungenaue Pässe in seinem Spiel. In der 72. Minute musste er für Jacob Bruun Larsen Platz machen – nach einem engagierten, aber eher überschaubaren Auftritt.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Chris Führich (Note 3,5): Der Flügelspieler hatte seinen Platz wie gewohnt auf der linken Offensivseite. Wie immer versuchte der Nationalspieler einiges, zwingend wurde es aber erst in der Schlussphase. Doch insgesamt blieb Führich glücklos – auch bei seinem Abschluss gegen Ende der Partie.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Nick Woltemade (Note 2,5): Der ehemalige Bremer verdrängte Enzo Millot aus der Startformation und stürmte an der Seite von Deniz Undav. Schon in der neunten Minute bewies Woltemade seine Coolness vor dem Tor und traf zum 1:0. In der Folge mühte sich der Angreifer immer wieder, in aussichtsreiche Positionen zu kommen, schirmte viele Bälle ab, wurde aber auch häufig nicht präzise genug bedient. In der 70. und 72. Minute vergab er zwei gute Möglichkeiten zum 2:0, dennoch war er erneut der gefährlichste Stuttgarter Angreifer.

    Pressefoto Baumann/Volker Mueller
  • Deniz Undav (Note 3): Der Stürmer ist nicht mehr unumstritten, bekam gegen die TSG aber erneut den Vorzug vor Ermedin Demirovic und spielte vorne an der Seite von Nick Woltemade. Beide harmonierten schnell gut. Weil Undav nach links startete, den Ball dann aber durchließ, kam Woltemade frei zum Abschluss – und zum 1:0 in der neunten Minute. Vor dem Tor und auch danach ließ sich Undav oft zurückfallen, um eine frühe Abspielstation im Aufbauspiel zu sein. Es war ein laufintensives Spiel für Undav, der einige unglückliche Aktionen hatte, aber an nahezu jeder guter VfB-Chance beteiligt war. Er selbst muss aber weiter auf einen Treffer warten, vergab in der Schlussviertelstunde aus guter Position. In der 82. Minute kam für ihn Demirovic.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Jacob Bruun Larsen (Note 3): Der Ex-Hoffenheimer kam in der 72. Minute für Jamie Leweling in die Partie. Er brachte Schwung über die rechte Seite und entwickelte Zug zum Tor, allerdings konnte er keine entscheidende Aktion mehr herbeiführen.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Ermedin Demirovic kam wie Enzo Millot in der 82. Minute in die Partie – zu spät für eine Bewertung.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
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