: Desolater Auftritt gegen das Schlusslicht – die Noten für die VfB-Profis
Die Stuttgarter verlieren nach einer ganz schwachen Leistung des gesamten Teams mit 2:3 gegen den Letzten Borussia Mönchengladbach. Hier die Noten für die VfB-Spieler.
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Enttäuschte Gesichter beim VfB überall: hier der Mittelfeldmann Angelo Stiller (li.) und Kapitän Deniz Undav.
IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
VfB Stuttgart verlor am siebten Spieltag mit 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach.
Demirovic traf früh zum 1:0, Scally glich vor der Pause aus.
Nach der Halbzeit erhöhten Machino und Mohya – ein Tor folgte auf Seimens Fehler.
Demirovic verkürzte spät auf 2:3, doch der Ausgleich gelang nicht.
Nächstes Spiel: Mittwoch um 18 Uhr im DFB-Pokal beim SC Paderborn.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
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Der VfB Stuttgart hat am siebten Spieltag der Fußball-Bundesliga auf ganzer Linie enttäuscht – und gegen das bisher punktlose Schlusslicht Borussia Mönchengladbach mit 2:3 (1:1) völlig verdient verloren.
Bereits in der fünften Minute brachte Ermedin Demirovic den VfB mit 1:0 in Führung. Doch Joe Scally gelang für Gladbach der Ausgleich (38.), ehe Shuto Machino das 2:1 für die Gäste vom Niederrhein folgen ließ (58.). Nach einem Fehler von VfB-Torhüter Dennis Seimen erhöhten die Borussia auf 3:1 durch Wael Mohya (66.).
Dann verkürzte erneut Demirovic auf 2:3 (83.). Doch der zweite Treffer des Mittelstürmers kam zu spät für den VfB, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen.
Dennis Seimen (Note 5): Der VfB-Torwart machte bei seinem Spiel von hinten raus einen wackeligen Eindruck. War beim 1:1 durch Scally aus kurzer Distanz machtlos. Patzte allerdings vor dem dritten Gladbacher Treffer schwer, als er einen harmlosen Ball nicht festhalten konnte.
JULIA RAHN
Lorenz Assignon (Note 5): Ersetzte den verletzten Josha Vagnoman – und scheiterte nach 16 Minuten mit einem Flachschuss an Borussen-Keeper Nicolas. Dann aber verlor der Franzose vor den beiden Gegentoren die entscheidenden Zweikämpfe. Defensiv also ein gebrauchter Tag für den Rechtsverteidiger. Musste nach 55 Minuten daher folgerichtig raus.
JULIA RAHN
Finn Jeltsch (Note 4,5): Der U21-Nationalspieler agierte schwach im Spielaufbau. War in direkten Duellen oft nicht nah genug dran an seinem Gegenspieler. Viele Fehlpässe. Einer der schwächsten Auftritte von Jeltsch im VfB-Trikot. Ging im allgemeinen Chaos – verursacht durch viel zu viele Ungenauigkeiten – mit unter.
IMAGO/Stefan Trocha
Ramon Hendriks (Note 4,5): Vergab nach 18 Minuten eine dicke Chance aus sieben Metern zum 2:0, als er überhastet drüber schoss. Defensiv fehlte ihm die Souveränität im Zweikampf. Konnte den in der Startelf pausierenden Jeff Chabot als Lenker der Viererkette nicht adäquat ersetzen. Hatte dem stetig wachsenden Offensivdrang der Gladbacher wenig entgegen zu setzen.
JULIA RAHN
Maximilian Mittelstädt (Note 4,5): War läuferisch bemüht, doch nach ordentlichem Beginn lief fußballerisch nichts mehr zusammen bei dem Linksverteidiger. Gute Kombinationen mit seinem Vordermann Chris Führich gab es viel zu selten zu sehen. Tauchte im zweiten Durchgang fast völlig ab. Verwertbare Flanken? Fehlanzeige.
Hansjürgen Britsch
Atakan Karazor (Note 5): Rückte im zentralen Mittelfeld an der Seite von Angelo Stiller in die Startelf, leistete sich aber ungewohnt viele Ungenauigkeiten. Karazors Passquote im ersten Durchgang lag bei lediglich 71 Prozent. Nach gut einer Stunde nahm ihn Trainer Sebastian Hoeneß für Grischa Prömel vom Feld.
IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn
Leo Sauer (Note 5): Der Sommer-Neuzugang lief erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn an für den VfB auf, blieb auf dem rechten Flügel aber weitestgehend blass. Sauer leistete sich zwar keine großen Fehler, initiierte aber wenig nach vorne. Nach knapp einer Stunde war Schluss für den Slowaken.
Hansjürgen Britsch
Angelo Stiller (Note 5): Der Mittelfeld-Regisseur scheiterte an diesem Abend an der Aufgabe, der Partie seinen Stempel aufzudrücken und nach der Führung Ruhe ins Stuttgarter Spiel zu bringen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte leistete er sich einen groben Ballverlust, der beinahe zu einem Gegentreffer geführt hätte. Auch nach der Pause mit Ballverlusten wie in der 59. Minute. Ein ungewohnt schwacher Auftritt des Schlüsselspielers.
JULIA RAHN
Chris Führich (Note 4): Der Flügelstürmer blieb als einziger Offensivspieler aus der Atletico-Startelf von der Rotation verschont und hatte in der Anfangsphase einige aussichtsreiche Situationen, die er aber meist nicht mit dem letzten Pass oder einem Abschluss zu Ende brachte. Mit zunehmender Spieldauer unauffälliger.
Hansjürgen Britsch
Dzenan Pejcinovic (Note 5): Erhielt im Sturmzentrum die Chance in der ersten Elf – und kam in der 14. Minute nach einer Führich-Flanke zu einem ersten Abschluss. Danach konnte er sich aber nicht mehr in Szene setzen, blieb ohne Dynamik und Torraumszenen. In der 56. Minute wurde er ausgewechselt.
JULIA RAHN
Ermedin Demirovic (Note 3): Brachte den VfB früh in Führung, als er Gladbach-Keeper Moritz Nicolas aus großer Distanz überraschte (5.). Danach hatte Demirovic aber Mühe, sich gegen die Gladbacher Defensive durchzusetzen. Keine weiteren Abschlüsse in der ersten Hälfte. In der 60. Minute konnte er einen Ball in aussichtsreicher Position im Strafraum nicht festmachen. In der Schlussphase war er dann aber erneut zur Stelle und erzielte per Kopf seinen zweiten Treffer (83.).
Hansjürgen Britsch
Jamie Leweling (Note 4): Kam in der 56. Minute für Sauer ins Spiel. Hatte zunächst nicht allzu viele Aktionen, bereitete dann aber immerhin den zweiten Stuttgarter Treffer von Demirovic mit einer Flanke auf den zweiten Pfosten vor (83.).
JULIA RAHN
Deniz Undav (Note 4,5): Wurde nach 56 Minuten für Pejcinovic eingewechselt und brachte als hängende Spitze einige Pässe an den Mann. In den entscheidenden torgefährlichen Räumen aber wirkungslos.
Hansjürgen Britsch
Bilal El Khannouss (Note 4,5): Kam nach 55 Minuten für Assignon. War nach seiner Einwechslung immerhin mit Elan bei der Sache. Dribbelte sich aber zu oft fest. Scheiterte im Zusammenspiel mit seinen verunsicherten Kollegen an der Aufgabe, ein ordentliches Kombinationsspiel aufzuziehen.
JULIA RAHN
Grischa Prömel (Note 4): Wurde nach gut einer Stunde für Karazor eingewechselt. Zeigte eine unauffällige Leistung ohne Fehler, aber auch ohne Risiko nach vorne. Der Impuls in puncto Offensive blieb durch den Wechsel aus.
Hansjürgen Britsch
Jeff Chabot: Kam in der 90. Minute für Finn Jeltsch – zu spät für eine Bewertung.
JULIA RAHN
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Im nächsten Pflichtspiel tritt der VfB an diesem Mittwoch um 18 Uhr in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim SC Paderborn an.