Fernduell um die Champions League
: Was passiert, wenn der VfB und Hoffenheim punkt- und torgleich sind?

Am letzten Bundesliga-Spieltag kann es bei einem Kantersieg der TSG zu einer kuriosen Konstellation kommen. Ein Blick in die Regularien.
Von
David Scheu
Stuttgart

Maximilian Mittelstädt gegen Leon Avdullahu – vor einer Woche trennten sich der VfB und die TSG mit 3:3.

IMAGO/Eibner

Zugegeben, das Szenario ist nicht sonderlich wahrscheinlich – aber eben auch nicht völlig auszuschließen. Sollte der VfB Stuttgart am letzten Bundesliga-Spieltag mit 2:1 bei Eintracht Frankfurt gewinnen und zeitgleich die TSG Hoffenheim einen 6:0-Kantersieg bei Borussia Mönchengladbach landen, hätte das tabellarisch ein vollständiges Patt zur Folge.

Sebastian Hoeneß und der VfB haben den Einzug in die Champions League in der eigenen Hand.

Foto: Baumann/Hansi Britsch

Beide Mannschaften stünden dann bei 64 Punkten und 71:48 Toren. Laut DFL-Regularien kommt in diesem Fall als nächstes der direkte Vergleich in dieser Saison zum Tragen, der aber ebenfalls ausgeglichen ausfällt: Im Hinspiel in Stuttgart trennten sich beide Teams 0:0, im Rückspiel in Sinsheim 3:3. Da der VfB aber in diesen Duellen mehr Auswärtstore erzielt hat, würde er in der Abschlusstabelle den entscheidenden vierten Platz vor der TSG einnehmen und in die Champions League einziehen.

Übrigens: Wäre auch die Zahl der Auswärtstreffer im direkten Vergleich identisch gewesen, hätte als nächstes die Gesamtzahl der in dieser Saison in der Fremde erzielten Tore den Ausschlag gegeben – und danach als finale Option ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz angestanden. Dazu wird es aber definitiv nicht kommen.

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