Fußball Bundesliga
: VfB siegt 3:2 – Xavis Zaubertor reicht Leipzig nicht für den Europapokal

RB spielt in der kommenden Saison nicht international. Die Sachsen verpassen gegen Stuttgart auch die Conference League.
Von
red/SID
Stuttgart
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  • Der VfB Stuttgart hat RB Leipzig besiegt – Ermedin Demirovic und Nick Woltemade, zwei der drei Torschützen, feiern das Ergebnis.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Zum Auswärtsspiel des VfB Stuttgart gegen RB Leipzig in der Red Bull Arena sind zahlreiche VfB-Fans mitgereist. Für die Stuttgarter steht heute einiges auf dem Spiel.

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  • Ob VfB-Coach Sebastian Hoeneß die richtigen Worte finden konnte, um seine Jungs ordentlich heiß zu machen?

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  • Zsolt Löw, Trainer von RB Leipzig, kann es etwas entspannter angehen, sein Team steht schließlich zwei Plätze vor dem VfB in der Tabelle.

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  • Vor dem Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig zogen Fans mit Bannern durch Leipzig, um für die Umsetzung des 50+1-Systems zu demonstrieren.

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  • Und nochmal vor Spielbeginn des 34. Spieltags der Bundesliga freuen sich die RB-Leipzig-Fans in der Red Bull Arena auf das Spiel gegen den VfB Stuttgart.

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  • Oh je, was für ein Start - schlechter hätte es für den VfB kaum beginnen können: Bereits in der 8. Minute trifft Xavi Simons zur frühen Führung für Leipzig.

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  • Nach seinem Treffer zum 1:0 lässt Xavi seinem Jubel natürlich freien Lauf.

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  • Nun war Coach Hoeneß gefragt und musste sich schnell etwas einfallen lassen.

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  • Aber zum Glück fiel kurz danach das Tor zum 1:1 - Torschütze: Deniz Undav.

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  • Jawoll, Deniz (r.), du Maschine! Der VfB-Stürmer scheint wieder in Form zu sein und gleicht in der 23. Minute aus!

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  • Die Freude währte jedoch nur kurz. In der 44. Minute sorgte Leipzigs Rechtsaußen Ridle Baku mit einem Treffer für die erneute Führung – 2:1 für die Roten Bullen. So ging es in die Halbzeit-Pause.

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  • Zum Glück haben wir Nick Woltemade! Nach einem verpassten Kopfball-Doppelpack von Undav in der 53. Minute schießt der 1,98-Meter-Riese (r.) das 2:2 für den VfB.

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  • Deniz Undav (l.) und Nick Woltemade (r.) durften sich zu Recht über den 2:2-Ausgleich freuen.

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  • Den Deckel drauf machte schließlich VfB-Stürmer Ermedin Demirović (am Boden), der in der 58. Minute für Jamie Leweling ins Spiel kam und in der 78. Minute den Treffer zum 3:2 für die Schwaben erzielte – so darf es für die Jungs von Trainer Sebastian Hoeneß gerne weitergehen.

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  • Ausgelassen feiern die drei Torschützen des Tages Arm in Arm: Ermedin Demirović, Deniz Undav und Nick Woltemade.

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RB Leipzig hat nach der schwächsten Saison seiner Bundesliga-Historie erstmals den Einzug in den Europapokal verpasst. Das Team von Interimstrainer Zsolt Löw verlor am letzten Spieltag gegen DFB-Pokalfinalist VfB Stuttgart trotz eines Zaubertors seines wechselwilligen Spielmachers Xavi Simons 2:3 (2:1) und vergab mit der Conference League auch die letzte Chance auf das internationale Geschäft. 

Die Saison 2024/25 beendeten die ambitionierten Leipziger als Siebter (51 Punkte) - schlechter war RB in der Bundesliga nie. Im Sommer steht ein großer Umbruch bevor. Stars wie Xavi, der die Hausherren per Hacke in Führung gebracht hatte (8.), stehen vor dem Absprung. Mit dem zweiten Torschützen Ridle Baku (44.) kann RB jedoch fest planen.

Der VfB, für den Nationalspieler Deniz Undav (24.), Torjäger Nick Woltemade (57.) und Joker Ermedin Demirovic (78.) trafen, tankte eine Woche vor dem Pokalfinale in Berlin frisches Selbstvertrauen. Gegen Drittligist Arminia Bielefeld ist Stuttgart am Samstag aber ohnehin klarer Favorit.

Leipzig pustete kräftig durch - und durfte dann lautstark jubeln

Löw hatte der Enttäuschung über das Verpassen der Champions League unter der Woche Raum gegeben, von ihr bremsen lassen wollte er sich beim letzten Saisonspiel nicht. Auch die mögliche Teilnahme an der Conference League sei für den jungen Klub schließlich ein Erfolg. "Es ist eine geile Sache, eine internationale Trophäe gewinnen zu können", hatte Löw vor seinem letzten Einsatz als Interimstrainer gesagt.

Ohne den angeschlagenen Torjäger Benjamin Sesko begann Leipzig schwungvoll, brachte sich aber wie so oft durch Unkonzentriertheiten in Schwierigkeiten: Nach einem groben Schnitzer von Abwehrspieler El Chadaille Bitshiabu landete der Ball beim freistehenden Woltemade. Der Pfosten rettete für RB (6.).

Leipzig pustete kräftig durch - und durfte dann lautstark jubeln. Ein Doppelpass erreichte Simons im Fünfmeterraum, der Niederländer ließ sein Ausnahmetalent aufblitzen und traf kunstvoll. Sicherheit gab die Führung Leipzig nicht.

Woltemade mit seinem zwölften Saisontor erfolgreich

RB zog sich in die eigene Hälfte zurück und überließ den stärker werdenden Stuttgartern die Initiative. Vor allem Undav bereitete Leipzig Probleme. Erst scheiterte der Angreifer am gut parierenden RB-Torhüter Peter Gulacsi (16.), dann erzielte Undav den Ausgleich per Kopf und hätte wenig später erhöhen müssen (28.). 

Vor der Pause stabilisierte sich RB und ging etwas schmeichelhaft mit einer Führung in die Pause. Baku staubte einen Abpraller von Alexander Nübel aus kurzer Distanz ab.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem der VfB die besseren Chancen hatte. Erst scheiterte erneut Undav (52.) per Kopf, dann war Woltemade mit seinem zwölften Saisontor erfolgreich. Demirovic schockte RB spät. Das vermeintliche 3:3 durch Lois Openda (83.) zählte wegen eines Schubsers von Yussuf Poulsen nicht.

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