In Freiburg
: Dem VfB misslingt der Saisonstart komplett

Der VfB Stuttgart ist mit einer deutlichen Niederlage in die neue Saison gestartet. Beim SC Freiburg ging das Team von Trainer Hoeneß zwar früh in Führung – anschließend ging aber kaum noch etwas.
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Stuttgart
  • Die Freiburger jubeln, VfB-Neuzugang Frans Krätzig lässt den Kopf hängen.

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  • Für den Ex-Stuttgarter Julian Schuster ein besonderer Tag: Im ersten Bundesligaspiel als Coach ging es gegen die „alte Liebe“.

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  • Die Stuttgarter starteten optimal: Nach einer Ecke besorgte Neuzugang Ermedin Demirovic das frühe 1:0 – spektakulär per Seitfallzieher.

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  • Der Vizemeister bejubelt den Traumstart in die neue Saison ...

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  • ... und Demirovic bejubelte seinen ersten Treffer im Trikot mit dem Brustring auf besondere Art. Der 26-Jährige wird bald Papa.

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  • Eine Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit tat dem VfB aber überhaupt nicht gut ...

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  • ... Freiburg war anschließend deutlich besser im Spiel.

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  • Der VfB tat sich bei Temperaturen über 30 Grad schwer.

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  • Der 1:1-Ausgleich durch Lukas Kübler per Fernschuss war verdient.

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  • Die VfB-Fans machten da weiter, wo sie in der vergangenen Saison aufgehört hatten. Die Unterstützung war gewohnt lautstark.

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  • Das 45. Duell der beiden Clubs in der Bundesliga war nach der Pause zunächst relativ ereignislos.

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  • Jeff Chabot und seine Kollegen war dann aber plötzlich unter Zugzwang ...

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  • ... und Doan stocherte den Ball in der 54. Minute über die Linie. Das Spiel war vollends gekippt.

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  • Kübler erhöhte kurz darauf sogar auf 3:1.

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  • Der VfB wirkte in der Folge etwas ratlos.

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  • Auch die Wechsel – unter anderem kam Justin Diehl – blieben wirkungslos.

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  • Am Ende jubelte Freiburg.

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Traumtore und ein bisschen Sitzfußball: Vizemeister VfB Stuttgart hat bei der Bundesliga-Premiere von Julian Schuster einen Fehlstart hingelegt. Die Schwaben verloren im baden-württembergischen Derby beim SC Freiburg verdient mit 1:3 (1:1) und konnten dem neuen Freiburger Trainer den Einstand nicht vermiesen. Nach dem Umbruch im Sommer fehlte den Stuttgartern spielerisch die Leichtigkeit.

Die sehenswerte Führung von Ermedin Demirovic (2.) reichte nicht, Doppelpacker Lukas Kübler (26., 61.) und Ritsu Doan (54.) mit einem Kullertor im Sitzen drehten die Partie. Freiburg holte nach den beiden Pleiten in der Vorsaison mal wieder einen Sieg gegen den Südwest-Rivalen, wendete zudem die erste Auftaktpleite seit 2018 eindrucksvoll ab.

Demirovic braucht 75 Sekunden

Nach 13 Jahren starteten die Freiburger mal wieder mit einem anderen Trainer als Christian Streich in die Saison. „Es ist für mich ein besonderes Spiel“, sagte Schuster vor seiner Premiere, bei der er auf Michael Gregoritsch (Muskelfaserriss) verzichten musste. Auf der Gegenseite standen nach den Abgängen zahlreicher Leistungsträger mit Frans Krätzig, Julian Chabot und Demirovic drei Neuzugänge in der Startelf.

Demirovic brauchte gerade mal 75 Sekunden für sein Debüt-Tor, der frühere Freiburger traf gegen den Ex-Verein sehenswert aus acht Metern per Seitfallzieher. Ansonsten tat sich der Favorit bei 34 Grad allerdings schwer. Die Mannschaften neutralisierten sich bis zur ersten Trinkpause weitgehend im Mittelfeld, Torraumszenen waren vor 34.700 Zuschauern Mangelware. Der Ausgleich von Kübler per strammem Flachschuss aus 25 Metern kam aus dem Nichts.

Freiburg auch nach dem Wechsel aktiver

Der Sport-Club ließ sich davon allerdings beflügeln, entwickelte nun deutlich mehr Offensivdrang. Erst zirkelte Vincenzo Grifo knapp vorbei (28.), dann setzte er einen Freistoß ans Außennetz (32.). Dem VfB Stuttgart fehlte noch die Passsicherheit der Vorsaison, lange Ballstafetten blieben Mangelware. Stattdessen musste Alexander Nübel gegen Merlin Röhl retten (34.).

Auch nach dem Wechsel blieb Freiburg das aktivere Team. Doan drückte eine Hereingabe von Christian Günter kurios im Sitzen über die Linie, ehe Kübler völlig freistehend eine Ecke zu seinem ersten Bundesligadoppelpack einnickte. Sebastian Hoeneß reagierte auf den Rückstand mit einem Dreifachwechsel, mit Fabian Rieder verzog einer der Eingewechselten aus der Distanz nur knapp (67.). Eine wirkliche Schlussoffensive entfachte der VfB allerdings nicht.

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