STZ+STZ+Mayer-Vorfelder – Visionär und Reizfigur
: Der ewige Präsident des VfB Stuttgart

Gerhard Mayer-Vorfelder war ein streitbarer Politiker und machtbewusster Fußballfunktionär. An diesem Freitag wäre „MV“ 90 Jahre alt geworden, weshalb der VfB Stuttgart zu einem Gedenkabend lädt.
Von
Gregor Preiß
Stuttgart
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  • Gerhard Mayer-Vorfelder war von 1975 bis 2000 Präsident des VfB Stuttgart.

    Baumann
  • 1975 übernimmt das damalige Vorstandsmitglied des Württembergischen Fußballverbandes den kriselnden Bundesliga-Club VfB Stuttgart – und steigt kurze Zeit später ab.

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  • Mayer-Vorfelder führt den VfB durch wirtschaftlich und sportlich schwierige Zeiten. Hier nimmt MV (re.) bei einem Zweitligaspiel an der Seite des glücklosen Trainers Istvan Sztani (Mi.) Platz. Links Mannschaftsbetreuer Richard Steimle.

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  • Zwei Jahre nach dem Abstieg gelingt mit Wundermann Jürgen Sundermann als Trainer der Wiederaufstieg. „Andernfalls wären wir im Souterrain des deutschen Fußballs verschwunden“, schrieb Mayer-Vorfelder in seiner Autobiografie „Ein stürmisches Leben“.

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  • 1984 der erste Titelgewinn: die deutsche Meisterschaft. Im Triumphzug fährt MV mit den Förster-Brüdern Karlheinz (li.) und Bernd durch Stuttgart.

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  • Es folgten erfolgreiche Jahre unter anderem mit Trainer Arie Haan, mit dem der VfB 1989 das Finale im Uefa-Cup erreicht.

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  • Mittendrin statt nur dabei: Der Präsident bei einer Pressekonferenz mit Trainer Otto Baric. Die geliebte Roth-Händle darf dabei nicht fehlen.

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  • 1992 folgt die zweite deutsche Meisterschaft unter der Ägide von MV.

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  • Prost! 1997 holen Fredi Bobic und Co. den DFB-Pokal – sehr zur Freude des Präsidenten.

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  • Der aber auch ordentlich danebengreift – etwa mit der Verpflichtung von Winfried Schäfer als Trainer.

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  • 2000 endet die Amtszeit von Gerhard Mayer-Vorfelder, der einen überschuldeten Verein hinterlässt. MV wird Präsident des DFB und feiert 2006 das Sommermärchen in Deutschland.

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  • 2015 stirbt Mayer-Vorfelder im Alter von 82 Jahren in Stuttgart.

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  • Bei der Trauerfeier in der Domkirche St. Eberhard ist das Who’s who des nationalen und internationalen Fußballs zu Gast.

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  • Witwe Margit Mayer-Vorfelder ist noch immer regelmäßig bei Heimspielen des VfB zu Besuch – zuletzt beim Spiel gegen den 1. FC Köln.

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