Nach kläglichem Elfmeter
: Stiller votiert für Demirovic als nächsten Schützen

Stuttgarts Angelo Stiller vergab gegen St. Pauli einen Strafstoß kläglich. Hinterher ging er mit sich ins Gericht – und votierte für Ermedin Demirovic als nächsten Schützen.
Von
Philipp Maisel
Stuttgart
  • Kläglicher Fehlschuss: Stiller scheiterte an Elferkiller Vasilj.

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  • Es ist angerichtet: Flutlichtspiel in der MHP-Arena.

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  • Die Fans des VfB zeigen vor Beginn der Partie eine Pokalsieger-Choreo.

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  • Besuch vom Football-Team Stuttgart Surge, das den ELF-Pokal im Gepäck hat.

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  • Die Trainer vor dem Spiel: VfB-Coach Sebastian Hoeneß . . .

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  • . . . und der Trainer des FC St. Pauli, der Cannstatter Alexander Blessin.

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  • Ein frühes Tor des VfB? Ermedin Demirovic verwandelt in der 4. Minute per Kopf zum 1:0 – der Treffer wird aber wegen Abseits aberkannt.

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  • Jeff Chabot am Ball.

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  • Lorenz Assignon beim Kopfball.

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  • Nach einem Foul an Tiago Tomas gibt es in der 24. Minute Elfmeter für den VfB – Angelo Stiller scheitert an Pauli-Keeper Nikola Vasilj.

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  • Doch dann klingelt es im Kasten: Demirovic erzielt in der 43. Minute die verdiente Führung.

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  • Und Medo bejubelt seinen Treffer.

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  • Neuzugang Bilal El Khannouss trifft in der 50. Minute zum 2:0.

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  • Der Torschütze und Jamie Leweling jubeln.

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Vorneweg: Angelo Stiller hat gegen den FC St. Pauli ein ordentliches Spiel gemacht. Seine Standards sorgten für stete Gefahr und er war wieder der omnipräsente Dreh- und Angelpunkt im Stuttgarter Spiel, was die erhobenen Daten belegen. Doch er vergab auch eine sogenannte Hundertprozentige und einen Strafstoß auf äußert klägliche Manier. 

Der Elfer hätte die Führung bedeutet (25. Minute), doch Nikola Vasilj parierte – wie übrigens schon beim letzten Aufeinandertreffen der Teams im Mai in Stuttgart. Damals vereitelte der Bosnier einen Strafstoß von Nick Woltemade. Vasilj hat damit sechs der sieben Elfmeter, die gegen St. Pauli entschieden wurden, seit er dort Stammtorhüter ist, pariert oder gehalten. Eine eindrucksvolle Bilanz.

Verzweilflung: Stiller nach dem Strafstoß.

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„Ich wollte ausgucken. Aber war dann bodenlos“, kommentierte Stiller salopp seinen Fehlschuss, ging hart mit sich ins Gericht. Und hatte gleich einen Vorschlag für den nächsten Stuttgarter Elfmeterschützen parat: Ermedin Demirovic. „Den nächsten kann er machen. Muss er noch mit Malik (Fathi, Co-Trainer von Sebastian Hoeneß und zuständig für alle Standards, Anm. d. Red.) abklären…aber meine Stimme hat er“, gab Stiller zum Besten, was den Adressaten schmunzeln ließ. Denn Demirovic stand in Hörweite, als Stiller die Aussage vor dem Sky-Mikrofon tätigte.

Schon am kommenden Donnerstag wird sich möglicherweise zeigen, ob Demirovic tatsächlich ausführen darf. Denn dann ist zum Auftakt in der Europa League Celta Vigo zu Gast bei den Schwaben. Die beiden Mannschaften traten bereits in der Saisonvorbereitung gegeneinander an. An der Reutlinger Kreuzeiche entwickelte sich eine äußerst ruppig geführte Begegnung, der VfB siegte 2:1. Kommt es wieder ähnlich, scheint ein Elfmeter nicht unrealistisch.

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