Nick Woltemade avancierte mit seinem Treffer zum 2:1 zum Matchwinner.
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Vor dem Anpfiff präsentierten die VfB-Fans eine Choreo zu Ehren der Fangruppierung „Szene E“ des SSV Reutlingen, zu der die Stuttgarter Ultras vom Commando Cannstatt eine enge Fanfreundschaft pflegen.
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In der Startelf des VfB gab es einige Änderungen im Vergleich zum Sieg in Augsburg.
Unter anderem durfte Deniz Undav nach seiner Verletzung und seinem Joker-Tor in Augsburg von Beginn an ran.
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Auch Winter-Neuzugang Jacob Bruun Larsen bekam das Vertrauen von VfB-Coach Sebastian Hoeneß-
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Undav kassierte bereits in der 4. Spielminute die erste gelbe Karte des Spiels, nachdem er Leipzig-Stürmer Lois Openda in aussichtsreicher Situation zu Fall gebracht hatte.
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Kurz darauf der Dämpfer für den VfB: Nach einem einfachen Ballverlust der Stuttgarter spielten es die Leipziger schnell.
Auch der VfB kam zu Chancen. In der 25. Spielminute tauchte Undav plötzlich vor RB-Keeper Peter Gulasci auf, schoss aber direkt auf den Schlussmann der Leipziger. Aufgrund einer Abseitsstellung hätte ein Treffer aber ohnehin nicht gezählt.
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Leipzig blieb bis zur Pause gefährlicher und hätte in mehreren Situationen auf 2:0 stellen können. Es blieb bis zum Halbzeitpfiff bei der knappen Führung der Leipziger.
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In Durchgang zwei startete der VfB dann furios. Nach einer schönen Flanke von Undav stand Bruun Larsen mustergültig in der Luft ...
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... und köpfte satt zum 1:1 ein (50. Spielminute).
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Beflügelt vom Ausgleichstreffer setzte der VfB zum Offensivlauf an. Und belohnte sich nur wenig später.
In der Schlussphase dezimierten sich die Leipziger dann selbst. Openda ...
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... und Sesko sahen beide die Ampelkarte. Gegen neun Leipziger verteidigte der VfB die Führung bis zum Schluss.
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Der VfB Stuttgart hat am Mittwochabend einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Vor ausverkauftem Haus gewann die Mannschaft von Sebastian Hoeneß mit 2:1 (0:1). Die Tore für die Weiß-Roten erzielten Jacob Bruun Larsen und Nick Woltemade.
Vor dem Anpfiff gab es bereits das erste Highlight. Um ihre 20-jährige Freundschaft mit den Fans der „Szene E“ des Oberligisten SSV Reutlingen 05 zu feiern, zeigten die Ultras des Commando Cannstatt eine kleine Choreografie.
Ansonsten beschäftigte die Fans des VfB vor Anpfiff besonders eines: die geringe Zahl an Gästefans (600).
Umso mehr schmerzte es die VfB-Anhänger, dass diese 600 Fans in der zehnten Minute jubeln durften. Benjamin Sesko brachte die Gäste in Führung.
Während die einen VfB-Fans die Schuld bei der eigenen Mannschaft suchten, monierten andere die Entscheidung des Schiedsrichters Sascha Stegemann, kein Offensivfoul an Deniz Undav zu pfeifen.
Der VfB hatte in der Folge zwar mehr vom Spiel, kam aber nur selten gefährlich vors Tor der Roten Bullen. Das trieb auch die Fans um.
Dementsprechend bedient waren die Fans zur Halbzeit. Ein Fan verpackte seinen Frust in Ironie.
In der zweiten Halbzeit gab es dann endlich wieder Grund zur Freude für die VfB-Fans. Winter-Neuzugang Jacob Bruun Larsen war nach einer Flanke von Deniz Undav zur Stelle und köpfte zum 1:1-Ausgleich ein. Die Fans waren begeistert – vor allem von der Vorlage.
Nach dem Ausgleich drehte der VfB endgültig auf – und ging schließlich in der 60. Minute durch Nick Woltemade 2:1 in Führung. Die Fans feierten ihren Torschützen.
In der Schlussphase flogen bei den Gästen dann gleich beide Stürmer vom Platz. Erst sah Benjamin Sesko nach einem Tritt auf den Knöchel von Angelo Stiller die Gelb-Rote-Karte (85. Minute), drei Minuten später war auch der Abend für Lois Openda beendet. Der Belgier flog nach einem Revanchefoul an Jamie Leweling ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz. Die VfB-Fans empfanden vor allem eines: Schadenfreude.
Am Ende blieb es beim 2:1-Heimsieg für den VfB. Die Fans waren zufrieden.
Durch den Sieg springt der VfB auf den fünften Platz. Weiter geht es am Samstag, um 15.30 Uhr. Dann trifft der VfB auf den SC Freiburg.