Netzreaktionen zum VfB Stuttgart
: „Ich bin 10 Jahre gealtert in diesem Spiel“

Der VfB Stuttgart zieht durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen Eintracht Braunschweig in die nächste Runde des DFB-Pokals ein. Wir haben die Reaktionen der Fans auf X gesammelt.
Von
Florian Dürr
Stuttgart
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  • Es war ein wildes Hin und Her zwischen dem VfB Stuttgart und Eintracht Braunschweig in der ersten Rundes des DFB-Pokals – mit dem besseren Ende für den VfB.

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  • Vor Anpfiff der Partie zeigten beide Fanlager, was sie sich ausgedacht hatten für die Pokalpartie. Die Heimkurve zeigte eine Choreo nebst Pyroshow.

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  • Auch die Stuttgarter hatten Pyrotechnik im Gepäck, dazu zeigte man eine riesige „Pokalsieger“-Zaunfahne.

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  • Schnell fiel das erste Tor – für Braunschweig. In der 8. Minute beförderte Sven Köhler den Ball ins Netz.

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  • Doch der Ausgleich lies nicht lange auf sich warte: Nur vier Minuten später, in der 12. Minute, schoss Ermedin Demirović (links) den VfB zum 1:1.

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  • Zur Pause in Braunschweig ging die Eintracht mit einem 1:1 gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart in die Kabine.

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  • In der 60. Minute dann die Führung für den VfB.

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  • Und wieder beförderte Ermedin Demirović den Ball ins Tor.

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  • Doch der VfB konnte sein Führung nicht lange halten: In der 77. Minute schoss Fabio Di Michele Sanchez den Ausgleich für Braunschweig. Und in der 85. Minute folgte von ihm direkt das dritte Tor. Es stand 3:2 für den Gastgeber.

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  • Doch auch dieser Spielstand sollte sich nicht lange halten: In der 89. Minute erzielte Nick Woltemade das 3:3 für den VfB.

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  • Damit ging es in die Verlängerung in Braunschweig.

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  • Zwei Minuten lief die Verlängerung, da fiel ein unglückliches Eigentor von Sanoussy Ba (Eintracht Braunschweig), das den VfB zum 4:3 führte.

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  • Doch damit war das Spiel nicht entschieden: In der 105. Minute haute Christian Conteh den Ball am chancenlosen Nübel vorbei in die Maschen.

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  • Am Ende ging es ins Elfmeterschießen.

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  • Nach 20 Elfmetern musste sich dann Braunschweig geschlagen geben. Sieg für den VfB Stuttgart.

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Das war ein hartes Stück Arbeit: Der VfB Stuttgart hat in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 8:7 im Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig gewonnen. Nach der Verlängerung hatte es 4:4 (3:3, 1:1) gestanden. Auf X diskutierten die Fans intensiv über das Spiel.

Gleich in der Anfangsphase löst das frühe Gegentor durch einen Braunschweiger Distanzschuss eine Torwart-Diskussion unter den X-Nutzern aus, weil VfB-Keeper Alexander Nübel beim 0:1 durch Sven Köhler alles andere als gut aussah. Warum überhaupt der Stammtorhüter im Pokal zwischen den Pfosten stehe, will ein Nutzer wissen. Ein weiterer schlägt gar gleich einen Wechsel auf der Torhüterposition vor:

Sonst war im Pokal – anders als in Bundesliga-Spielen – Ersatzkeeper Fabian Bredlow gesetzt. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte die Entscheidung in der Pressekonferenz vor dem Spiel damit begründet, dass man Nübel in den Spielrhythmus bekommen möchte. Wegen Ellenbogenproblemen verpasste der Stammkeeper weite Teile der Vorbereitung.

Immerhin kommt der VfB nur wenige Minuten später mit dem 1:1 durch Ermedin Demirovic zurück ins Spiel. Daraufhin richtet sich ein X-Nutzer mahnend in der Wortwahl des ehemaligen Bundestrainers Joachim Löw an die VfB-Spieler:

Ein anderer ist nach der ersten Hälfte der Partie (1:1) offenbar mit den Nerven am Ende und kann nachempfinden, was Anhänger von Borussia Dortmund manchmal durchmachen müssen:

Ein vernichtendes Urteil nach den ersten 45 Minuten fällt ein weiterer X-Nutzer:

Nach der Halbzeitpause beginnt dann das wilde Hin und Her: Erst macht der VfB das 2:1 durch Ermedin Demirovic, worin ein Nutzer aber keine wirklich verdiente Führung sieht. Dann dreht der Zweitligist das Spiel auf 3:2 – und manch einer befürchtet bereits das Pokal-Aus:

Doch dann gelingt dem VfB durch Nick Woltemade doch noch das rettende 3:3 für die Verlängerung. Und bei einem Fan schnellt der Puls nach oben:

Nicht weniger wild geht es in der ersten Hälfte der Verlängerung weiter. Erst gelingt dem VfB der Treffer zum 4:3, dann macht Braunschweig das 4:4. Ein X-Nutzer befürchtet wegen dieser Achterbahn-Fahrt gar Auswirkungen auf seine Lebenszeit:

Ein weiterer VfB-Fan findet nach dem erneuten Ausgleich des Zweitligisten: Der Gegner hätte das Weiterkommen eher verdient als die Stuttgarter:

Dann der nervliche Höhepunkt: Elfmeterschießen. Und für einen X-Nutzer steht das Ergebnis bereits vor dem ersten Schuss fest:

Nach mehreren verwandelten Braunschweigern Elfmetern schreibt ein VfB-Fan in Richtung des Stuttgarter Keepers Nübel: Vielleicht mal in die andere Ecke springen?

Und tatsächlich: Nübel entscheidet sich für die linke Ecke und hält. Den entscheidenden Elfmeter verwandelt schließlich Lorenz Assignon – und eine Nutzerin kündigt an, welchen Namen ihr nächstes VfB-Trikot tragen wird:

Damit ist der Titelverteidiger eine Runde weiter. Am Samstag wartet dann beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr) wieder der Liga-Alltag – da dann ganz sicher ohne Elfmeterschießen.

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