STZ+STZ+Neuer Trainer des VfB Stuttgart
: Bruno Labbadia und sein Ruf: ein Faktencheck

Beim Namen Bruno Labbadia haben sich in den Augen der fußballinteressierten Öffentlichkeit bestimmte Vorstellungen festgesetzt. Was stimmt – und was ist bloßes Vorurteil?
Von
Gregor Preiß
Stuttgart
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  • Bruno Labbadia soll den VfB Stuttgart erneut vor dem Abstieg retten. In unserer Bildergalerie blicken wir auf die Karriere des 56-Jährigen zurück.

    Baumann
  • 1984 startete Bruno Labbadia seine Profikarriere. Für die Lilien aus seiner Geburtsstadt Darmstadt schoss er in 105 Zweitligapartien 43 Tore.

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  • Weshalb der große Hamburger SV auf den Italo-Hessen aufmerksam wurde und ihn 1987 in die Bundesliga lotste.

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  • Labbadias Stern ging aber erst 1991 so richtig auf – als er mit dem 1. FC Kaiserslautern deutscher Meister wurde.

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  • Es folgte unweigerlich der Wechsel zum FC Bayern München – Seit an Seit mit Stars wie Thomas Berthold und Michael Sternkopf (v. li.).

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  • Nach drei Jahren zog es den Stürmer 1994 zum 1. FC Köln . . .

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  • . . . und nach nur einer Saison weiter zu Werder Bremen.

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  • Eine große Zeit erlebte Labbadia noch einmal um die Jahrtausendwende in Bielefeld, als der Stürmer in 98 Spielen 50-mal traf.

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  • Zum Ausklang seiner Karriere heuerte „der schöne Bruno“ beim Karlsruher SC an, wo er 2003 seine Fußballschuhe an den Nagel hängte.

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  • Bruno Labbadia hat eine große Bundesliga-Karriere hingelegt. Nationalspieler darf er sich auch nennen – auch wenn es nur zu zwei Einsätzen im Nationaltrikot reichte.

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  • 2003 begann der heute 56-Jährige seine Trainerkarriere dort, wo er auch als Spieler groß wurde: bei Darmstadt 98. Er führte die Lilien von der Oberliga in die Regionalliga zurück.

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  • 2007/08 wurde Zweitligist Greuther Fürth auf den Trainernovizen aufmerksam. Nach einer guten Saison (Platz sechs) wurde der erste Bundesligist bei Bruno Labbadia vorstellig.

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  • Bei Bayer Leverkusen erlebte Labbadia ein turbulentes erstes Jahr als Bundesliga-Coach. Platz neun in der Liga und das Erreichen des Pokalfinales gegen Werder Bremen mit Trainer Thomas Schaaf (0:1) waren aber nicht genug für die Ansprüche in Leverkusen. Nach einer Saison war Schluss.

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  • Weiter ging es beim Hamburger SV, mit dem Labbadia 2009/10 noch in der Europa League spielte. Nach einem Dreivierteljahr bekam Labbadia bei den Norddeutschen vorzeitig seine Papiere.

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  • Nächste Station: der VfB Stuttgart. Gemeinsam mit Sportchef Fredi Bobic hielt Labbadia lange durch – von Dezember 2010 bis August 2013. Höhepunkt: das Pokalfinale gegen Bayern München 2013 (2:3). Nach drei Niederlagen zum Saisonstart 2013/14 gingen Labbadia und der VfB getrennte Wege.

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  • Es folgte die Rückkehr nach Hamburg; die Stadt, die inzwischen Labbadias Lebensmittelpunkt geworden ist. Zwar rettete er den HSV in der Relegation gegen den Karlsruher SC dramatisch vor dem Abstieg. Nach einem Jahr und fünf Monaten war aber wieder Schluss.

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  • Weiter ging es nach Wolfsburg. Wieder Abstiegskampf, wieder Relegation, wieder ein glückliches Ende und später sogar der Einzug in die Europa League. Mit Sportchef Jörg Schmadtke stimmte jedoch die Chemie nicht – 2019 trennten sich die Wege.

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  • Hertha BSC war Bruno Labbadias vorerst letzte Station als Trainer. Die Bilanz: durchwachsen. 28 Spiele, nur 1,07 Punkte im Schnitt. Im Januar 2021 war Labbadia in Berlin Geschichte.

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