SC Freiburg gegen den VfB Stuttgart
: VfB Stuttgart verliert nach Führung in Freiburg

Ein Zaubertor bringt die Schwaben bereits in der ersten Halbzeit auf Kurs. Doch dann schlagen Freiburgs Joker zurück.
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red/dpa/SID
Stuttgart
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  • Der VfB Stuttgart verliert am Samstag mit 1:3 gegen Freiburg.

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  • Am dritten Spieltag der Bundesliga gab es ein badisch-schwäbisches Duell.

    Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
  • Der SC Freiburg empfing den VfB Stuttgart im Europa-Park Stadion.

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  • Der Sport-Club war gut in die Partie gestartet, musste dem Gegner dann jedoch das Feld überlassen.

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  • Nach 20 Minuten dann Jubel beim VfB Stuttgart.

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  • Der Ex-Freiburger Demirović brachte die Stuttgarter mit seinem Tor in Führung.

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  • Nach dem Gegentor brauchten die Breisgauer ein paar Minuten, um zurück ins Spiel zu finden. Dann aber hatten auch sie Torchancen. Trotzdem führte der VfB Stuttgart zur Halbzeitpause mit 0:1.

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  • In der zweiten Halbzeit kam dann erst der Ausgleich für den SC Freiburg durch ein Tor von Igor Matanović ...

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  • ... und dann nur fünf Minuten später – in der 86. Minute – der Führungstreffer durch Derry Scherhant.

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  • Doch damit sollte es noch nicht vorbei sein. In der 90. Minute gab der Schiedsrichter einen Elfmeter für den SC Freiburg: Igor Matanović schießt – und trifft.

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Dank Moral und später Treffer hat der SC Freiburg im Baden-Württemberg-Duell mit dem VfB Stuttgart den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Trotz eines 0:1-Rückstands und eines sehenswerten Hackentreffers des VfB setzten sich die Badener von Trainer Julian Schuster mit 3:1 (0:1) durch.

Die beiden eingewechselten Neuzugänge Igor Matanovic (81.) und Derry Scherhant (86.) erlösten die zuvor punktlosen Badener, die lange einem Rückstand vergeblich hinterhergelaufen waren und an den ersten beiden Spieltagen zweimal verloren hatten. Matanovic verwandelte zudem in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum Endstand. Die Freiburger gewannen das Spiel, verloren aber noch Johan Manzambi per Roter Karte (90.+8).

Der frühere Freiburger Stürmer Ermedin Demirovic hatte die Stuttgarter famos per Hacke in Führung gebracht (20.). Der VfB verpasste aber den erhofften zweiten Sieg in Serie.

Demirovic zaubert in zäher Halbzeit

Die zwei Europa-League-Teilnehmer lieferten vor 34.700 Zuschauern eine zähe erste Halbzeit ab. Mit dem Demirovic-Highlight mussten die Freiburger dann nach dem Fehlstart in die Saison den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einer Hereingabe von Jamie Leweling behauptete sich der Stürmer mit dem Rücken zum Tor im Zweikampf mit Maximilian Eggestein. Statt aus der Drehung zu schießen, schloss der Torjäger abgezockt per Hacke ab – und traf präzise links unten ins Eck.

Nick Woltemade hatte sich Richtung Newcastle verabschiedet, die Verpflichtung von Hyeon-Gyu Oh vom KRC Genk als Ersatz war kurzfristig gescheitert, Deniz Undav verletzte sich am Knie. So steht Demirovic, der von 2020 bis 2022 für die Freiburger gespielt hatte, als verbliebener klassischer Mittelstürmer der Schwaben zwangsläufig im Fokus – und erfüllte die Hoffnungen von Trainer Sebastian Hoeneß mit dem 1:0 auf außergewöhnliche Weise. Für einen Punkt war das am Ende aber zu wenig.

Zwei Debütanten in der VfB-Startelf

In der Offensive hatte Hoeneß zudem direkt die beiden kurzfristig verpflichteten Offensivkräfte in die Startelf beordert. Bilal El Khannouss gab seinen Einstand im zentralen Mittelfeld, Badredine Bouanani auf dem rechten Flügel. Doch abgesehen von der Führung blieben die Gäste in der Offensive harmlos, auch der Sport-Club wurde nicht gefährlich genug.

Niklas Beste (28.), Johan Manzambi (34.) und Patrick Osterhage per Kopfball in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vergaben für die Gastgeber. Einen ersten Aufreger hatte es nach einer Viertelstunde gegeben, als Manzambi im Strafraum zu Fall kam, Schiedsrichter Daniel Siebert aber nicht auf Elfmeter entschied.

Freiburg drängt bis zur wilden Schlussphase vergeblich

Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der Sport-Club verstärkt um den Ausgleich, belohnte sich aber lange nicht. Der VfB war weitgehend in der Defensive gefordert. Lange taten sich die Freiburger in der Offensive allerdings schwer. Rechtsverteidiger Lukas Kübler scheiterte an VfB-Torwart Alexander Nübel (52.), Manzambis Schuss kurz darauf wurde abgeblockt.

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