SC Paderborn – VfB Stuttgart: Fabian Bredlow steht im DFB-Pokal im Tor

Fabian Bredlow wird beim DFB-Pokalspiel in Paderborn im VfB-Tor stehen.
Tom Weller/dpa- VfB spielt am Mittwoch im DFB-Pokal beim SC Paderborn, Anstoß ist um 18 Uhr.
- Trainer Sebastian Hoeneß setzt im Tor auf Fabian Bredlow – das war so geplant.
- Nach dem 2:3 gegen Gladbach fordert Hoeneß eine Reaktion und mehr Einsatz.
- Stuttgart gewann in der Liga beim SC mit 2:0, tat sich dabei aber deutlich schwer.
- Ein Erfolg in Paderborn soll Auftrieb geben für Leverkusen und Galatasaray in der Ferne.
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Wer weiß, vielleicht ist es ja eine gute Sache, dass die nächste Englische Woche für den VfB Stuttgart ansteht. Nach der ernüchternden 2:3-Heimniederlage in der Bundesliga gegen das bis dahin punktlose Schlusslicht Borussia Mönchengladbach geht es an diesem Mittwoch weiter: mit dem Zweitrundenspiel im DFB-Pokal beim SC Paderborn (18 Uhr).
Zumindest können (oder müssen) die VfB-Profis und ihr Trainer Sebastian Hoeneß also nicht eine ganze Woche lang über die lange Mängelliste aus dem Gladbach-Spiel und die prekäre Lage in der Liga nach sechs Punkten aus den ersten sieben Partien nachdenken. Nein, es geht rein ins nächste Pflichtspiel – mit dem Ziel, im Pokal den nächsten Schritt zu machen. Denn klar ist: Den VfB zieht es als Gewinner 2025 und Finalist in diesem Jahr wieder zum großen Endspiel-Sehnsuchtsort, dem Berliner Olympiastadion.
Dafür aber muss gegen den Bundesliga-Aufsteiger Paderborn ein Sieg und damit eine viel bessere Leistung als gegen Gladbach zuletzt her. Wie schwer die Aufgabe in Ostwestfalen wird, zeigte sich am 10. Oktober in der Liga, als die Weiß-Roten nur mit viel Mühe mit 2:0 beim beherzt auftretenden SC gewannen.
Da gab an alter Wirkungsstätte noch VfB-Eigengewächs Dennis Seimen sein Bundesliga-Debüt im Tor – nun, im Pokal, wird Fabian Bredlow in Paderborn zwischen den Pfosten stehen. Das gab Trainer Hoeneß am Montagnachmittag auf der Pressekonferenz bekannt. „Das ist so geplant gewesen“, sagte der Coach – und nahm seine Profis in die Pflicht. „Es ist für alle deutlich geworden, dass wir etwas draufpacken müssen“, sagte Hoeneß.
Vonseiten der Mannschaft habe er nach der Niederlage gegen Gladbach sehr deutlich gespürt, dass keine zwei Meinungen bestünden: „Es geht darum, als Mannschaft eine Reaktion zu zeigen und einen Startpunkt zu setzen. Dazu musst du die Ärmel hochkrempeln, nach vorne schauen und in den Kampfmodus gehen.“
Keine Frage: Ein Erfolg in Paderborn würde dem Hoeneß-Team Auftrieb geben für die nächsten Auswärtsaufgaben: Am Samstag geht es in der Liga zu Bayer Leverkusen (15.30 Uhr), drei Tage später in der Champions League zu Galatasaray Istanbul (18.45 Uhr).


