Spiel gegen den VfL Wolfsburg
: VfB Stuttgart rutscht auf den letzten Platz

Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg hat der VfB Stuttgart am Samstag mit 0:1 verloren. Das Team steckt immer tiefer im Abstiegskampf.
Von
jbr/sid
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg wird die Lage für den VfB Stuttgart immer schwieriger.

    dpa/Tom Weller
  • Atakan Karazor (links) sah bereits früh im Spiel die gelbe Karte (9. Minute).

    dpa/Tom Weller
  • Gil Dias hat in der 16. Minute eine gute Chance zum Führungstreffer, scheitert aber am Torhüter.

    dpa/Tom Weller
  • Zur Pause blieb es torlos.

    dpa/Tom Weller
  • Der ehemalige VfB-Spieler Omar Marmoush erzielte in der 56. Minute das 1:0 für Wolfsburg.

    dpa/Tom Weller
  • Dabei blieb es dann auch. Chris Führich und seine Mannschaftskollegen verlieren.

    dpa/Tom Weller
  • Für Trainer Bruno Labbadia wird die Aufgabe immer schwieriger.

    dpa/Tom Weller
  • Niko Kovac hat mit Wolfsburg weiterhin die Chance auf einen europäischen Wettbewerb.

    dpa/Tom Weller
1 / 8

Der VfB Stuttgart hat im Samstagsspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 0:1 (0:0) verloren. Das Team von Bruno Labbadia sackt weiter ab in der Tabelle ab und steht nun auf dem letzen Platz.

Für die 13. Saison-Niederlage der Stuttgarter sorgte Omar Marmoush (56.), der in der Vorsaison von Wolfsburg an den VfB ausgeliehen war. Der Mannschaft von Trainer Niko Kovac gelang dadurch auch erst der zweite Sieg aus den vergangenen acht Spielen. Die Niedersachsen, bei denen der zur Nationalmannschaft berufene Felix Nmecha unauffällig blieb, rückte damit für eine Nacht bis auf einen Punkt an Eintracht Frankfurt auf Europacupplatz sechs heran.

Dass in dem Spiel überhaupt ein Treffer erzielt werden würde, war nach der faden ersten Halbzeit nicht abzusehen. Höhepunkte gab es lediglich zwei: Zunächst vergab Gil Dias für Stuttgart zweimal die Möglichkeit zur Führung (15.). Im Gegenzug lief Jakub Kaminski von halblinks auf das Tor der Gastgeber zu, seinen Schuss auf das lange Eck parierte Torwart Fabian Bredlow aber herausragend mit dem Arm (16.).

Nur zaghaft vor dem Wolfsburger Tor

Diese zwei Szenen entpuppten sich freilich als Strohfeuer, danach ging es weiter mit dem ermüdenden „Abnutzungskampf“, den Labbadia für dieses Spiel prophezeit hatte. Das Gebot beider Mannschaften hieß „safety first“, dem gegnerischen Tor näherten sich Stuttgarter wie Wolfsburger allzu zaghaft - und damit kaum. Beim VfB stimmte dabei der Einsatz, wie in den vergangenen Spielen fehlte es jedoch an Torgefahr.

Nach der pause wurde es ein wenig lebhafter, vor allem nach dem Treffer von Marmoush. Labbadia setzte früh alles auf eine Karte, in der 62. Minute brachte er gleich vier neue Spieler, darunter den ebenfalls von Bundestrainer Hansi Flick für die beiden Länderspiele gegen Peru und Belgien berufenen Josha Vagnoman. Dem Ausgleich nahe kam der VfB trotz großem Einsatz aber allenfalls in der 76. Minute, als Koen Casteels den Schuss von Enzo Millot parierte.

MeinVfB by StZ
Freitag um 11.00 Uhr
Die besten Geschichten rund um den VfB Stuttgart, spannende Hintergründe und eine ausführliche Spieltagsvorbereitung direkt aus der Sportredaktion. Mit dem MeinVfB-Newsletter immer auf Ballhöhe!