Stimmen zum Sieg des VfB Stuttgart in Heidenheim
: „Das war ein Big Point“ an einem „schönen Sonntag“

Nach dem 3:1 des VfB Stuttgart beim 1. FC Heidenheim haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Dirk Preiß und Carlos Ubina
Stuttgart
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  • VfB-Trainer Sebastian Hoeneß freut sich über den Sieg seiner Stuttgarter beim 1. FC Heidenheim.

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  • Die VfB-Fans machten den Auswärtsblock auf der Ostalb voll. In Heidenheim musste sich der VfB in der Vorsaison mit 0:2 geschlagen geben.

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  • In der Bundesliga ist der VfB um Trainer Sebastian Hoeneß noch sieglos gegen Frank Schmidts Heidenheimer. Nach der 0:2-Niederlage hatte es in der Rückrunde in Stuttgart ein 3:3 gegeben.

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  • Im Vergleich zum Champions-League-Spiel unter der Woche wechselte Hoeneß auf einer Position: Nick Woltemade kam für Fabian Rieder ins Team. Woltemade ist in der Champions League nicht spielberechtigt und musste gegen Bern zusehen.

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  • Die Anfangsphase in Heidenheim war zunächst vor allem von Zweikämpfen geprägt. Keine zehn Minuten dauerte es, bis Schiedsrichter Christian Dingert die erste Gelbe Karte zeigte. Sie galt VfB-Stürmer Ermedin Demirovic, dessen Schubser geahndet wurde.

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  • Dann traf Maximilian Mittelstädt mit der ersten gefährlichen Aktion des VfB zur Führung. Der Assist geht an den formstarken Woltemade, der schön auf den aufgerückten Linksverteidiger auflegte.

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  • Im Anschluss blieb die Partie weiter umkämpft – viel Zweikämpfe, wenig Torraumszenen, bis ...

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  • ... Heidenheims Paul Wanner sich in der 41. Minute ein Herz nahm, und aus der zweiten Reihe mit 109 km/h in den Winkel schoss – 1:1.

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  • Doch die Antwort des VfB folgte prompt. Enzo Millot köpfte nach schöner Flanke von Josha Vagnoman zum 2:1 ein (45.+2).

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  • Mit der erneuten VfB-Führung ging es in die Pause.

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  • Millot war es auch, der nach dem Seitenwechsel direkt hätte nachlegen können. Woltemade setzte den Offensivkünstler des VfB schön in Szene, sein Abschluss war aber zu zentral (52. Minute). Da war mehr drin für den VfB.

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  • Auch die Heidenheimer setzten immer wieder Nadelstiche. Hier versuchte es Marvin Pieringer aus aussichtsreicher Position, sein Schuss wurde allerdings abgeblockt (60.).

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  • Hintenraus bot sich für die Heidenheimer dann die Chance auf den Ausgleich. Doch Alexander Nübel parierte eine Hundertprozentige von Mathias Honsak stark (79. Minute).

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  • Bitter für das Team von Frank Schmidt, dass es diese Chance nicht nutzte, denn ...

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  • ... fünf Minuten später gab es auf der anderen Seite einen Elfmeter für den VfB nach einem Foul am eingewechselten Fabian Rieder. Woltemade blieb vom Punkt eiskalt ...

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  • ... und schob locker zum 3:1-Endstand ein (85.).

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Am 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der VfB Stuttgart beim 1. FC Heidenheimer angetreten. Nach einem schwierigen Spiel freuten sich Weiß-Roten über einen 3:1-Sieg, bei dem Maximilian Mittelstädt, Enzo Millot und Nick Woltemade per Elfmeter herausgeschossen haben. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben mit einer Mannschaft gerechnet, die uns mit allen Mitteln versucht, das Leben schwer zu machen. Das war vom Beginn an zu sehen, es war der Fight, der erwartet wurde. Wir haben den Fight angenommen. Es war enorm wichtig, noch vor der Pause das 2:1 zu machen, das hat uns enorm geholfen. In der zweiten Hälfte haben wir zu viele Standards und eine große Chance der Heidenheimer zugelassen. Alex Nübel hält uns da im Spiel, das 3:1 war dann die Entscheidung. Der Sieg geht in Ordnung, es war ein Big Point. Wir sind sehr, sehr froh.“

FCH-Trainer Frank Schmidt: „Die Anfangsphase war zerfahren, Für uns war wichtig, wieder emotionaler und entschlossener zu spielen. Das haben wir gemacht, aber der VfB hat effektiv seine Chancen genutzt. Das 1:2 war denkbar ungünstig für uns. In der Phase, in der wir in der zweiten Hälfte Druck machen, kommt es zur Elfmetersituation. Ich habe da nicht viel gesehen, aber es hat wohl gereicht, um Elfmeter zu geben. Der VfB hat nicht unverdient gewonnen, aber wir hätten auch das 2:2 machen können. Die Art und Weise, damit können wir leben heute. Aber die Punkte werden nicht mit der Weihnachtspost verschickt.“

Ermedin Demirovic: „Die Einstellung war heute entscheidend. Hier wird ekliger Fußball gespielt, es war wichtig, kühlen Kopf zu bewahren und effizient zu sein. Am Schluss haben wir es erwachsen runtergespielt. Es macht Spaß, mir Nick zusammenzuspielen, wir harmonieren gut. Nick hat den Elfmeter überragend reingemacht, das Tor hat er sich verdient. Nach diesem Sieg können wir die Halbserie am kommenden Samstag richtig gut abschließen. Das Spiel gegen den FC St. Pauli wird noch mal richtig wichtig.“

Nick Woltemade: „Das waren sehr wichtige drei Punkte. Gerade in Heidenheim ist es immer sehr unangenehm zu spielen, wir haben das gut angenommen – und ich freue mich, dass ich den Elfmeterfluch des VfB beenden konnte. Es zahlt sich derzeit aus, dass ich immer dran geblieben bin, die Trainer haben auch viel individuell mit mir gearbeitet. Ich konnte mich heute belohnen, das freut mich sehr. “

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Das war insgesamt ein schöner Sonntag. Es ist der dritte Advent, wir spielen im Pokal nicht in Leverkusen. Wir haben ein erwartet unangenehmes Spiel gewonnen – und wir haben den Elfmeterfluch besiegt. Der Erfolg war aus mehreren Aspekten wichtig: Wir wollten das Derby gewinnen, unsere Bilanz in Heidenheim aufbessern und den Anschluss ans obere Tabellendrittel festigen. Beide Mannschaften hatten zuletzt eine hohe Belastung, das hat man auch gesehen. Wir haben es aber konzentrierter gemacht, deshalb haben wir verdient gewonnen.“

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