Stimmen zum Spiel des VfB
: Wohlgemuth: „Das war der beste Gegner seit den Bayern im Supercup“

Nach dem 2:0 des VfB Stuttgart gegen Feyenoord Rotterdam haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Heiko Hinrichsen, Carlos Ubina, Philipp Maisel und Dirk Preiß
Stuttgart
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  • Auch der VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ist erleichtert, dass es gegen Feyenoord Rotterdam zu drei Punkten gereicht hat (Archivbild).

    IMAGO//Robin Rudel
  • Vor der Partie gab es eine Choreo.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • In Halbzeit eins ging es hart zur Sache. Torraumszenen blieben Mangelware.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Die beste Chance in den ersten 45 Minuten für den VfB hatte Deniz Undav. Sein Schuss ging jedoch übers Tor.

    Baumann/Julia Rahn
  • Nach der Pause dauerte es bis zur 59. Minute, bis der VfB erneut gefährlich vors Tor der Gäste kam. Bilal El Khannouss nahm aus 17 Metern mit rechts Maß aufs rechte Eck, doch Torwart Timon Wellenreuther war zur Stelle und lenkte den Ball um den Pfosten.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Zehn Minuten später Doppelchance für den VfB. Nach Steckpass von Chema Andrés hatte Deniz Undav nur noch Timon Wellenreuther vor sich, scheiterte aber beim Rechtsschuss aus der Drehung am Feyenoord-Keeper. Anschließend machte er den zweiten Ball fest und chippte diesen zum zweiten Pfosten, wo Jamie Leweling das Leder per Kopf links am Tor vorbei setzte.

    IMAGO/Pro Shots
  • Neuzugang Bilal El Khannouss erlöste den VfB in der 84. Minute schließlich. Nach einer Flanke von Lorenz Assignon nickte der Mittelfeldspieler zur 1:0-Führung ein.

    IMAGO/Pressefoto Baumann
  • Mit einem Konter machten die Schwaben in der 90. Minute den Deckel auf die Partie und erhöhten auf 2:0. Deniz Undav musste den Ball nach Zuspiel von Chris Führich nur noch ins leere Tor einschieben.

    Baumann/Julia Rahn
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Am vierten Spieltag der Europa League hat der VfB Stuttgart drei wichtige Punkte eingefahren: Gegen Feyenoord Rotterdam gab es durch zwei späte Tore von Bilal El Khannouss (84.) und Deniz Undav (90.+1) ein 2:0 (0:0). Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Ich bin sehr erleichtert. Es war keine gute erste Halbzeit, die war sehr wild. Was wir vorhatten, ist nicht aufgegangen, die Dinge haben nicht geklappt. Der Gegner hat sich auch stark präsentiert. Zur Pause haben wir ein paar Sachen angepasst, dann hat es sich schon besser angefühlt. Aber es war ein offenes, enges Spiel. Wir sind der glückliche Sieger. Aber es tut gut, so ein Spiel mal auf die eigene Seite gezogen zu haben.“

Feyenoord-Trainer Robin van Persie: „Natürlich wollten wir das Spiel gewinnen, deshalb ist die Enttäuschung groß. Aber wenn man sieht, wie wir verteidigen, nachrücken und umschalten und insgesamt arbeiten, dann ist das trotz der Niederlage genau der Weg, den wir gehen wollen.“

Angelo Stiller (VfB-Mittelfeldspieler): „Es war ein enges Spiel, in der zweiten Hälfte haben wir den Sieg verdient. Es hat sich dann gut angefühlt auf dem Platz, denn da hatten ein paar Dinge umgestellt. Es ist wichtig, dass wir dieses Spiel gewonnen haben, wenn wir jetzt auf die Tabelle schauen. Zur Nicht-Nominierung für die Nationalelf möchte ich nichts sagen, wir haben das intern besprochen, das muss reichen.“

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Alexander Nübel (VfB-Torhüter): „Es war ein Arbeitssieg, der Gegner hat es uns nicht einfach gemacht. Wir sind aber drangeblieben. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt endlich in der Europa League nachlegen konnten. In der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht und am Ende verdient gewonnen. Dass Ange nicht für die Nationalelf nominiert wurde – da war die Überraschung bei der ganzen Mannschaft recht groß.“

Deniz Undav (VfB-Stürmer): „Es war kein einfaches Spiel gegen ein sehr gute Fyenoord-Mannschaft. Heute war es wichtig, einen dreckigen Sieg einzufahren. Wir haben nicht unser bestes Spoiel gezeigt, aber solche Erfolge sind manchmal mehr Wert, als wenn man brilliert und verliert. Die Fans waren über 90 Minuten da – und haben uns entscheidend nach vorne gepusht.“

VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth: „Feyenoord war der beste Gegner hier bei uns im Stadion seit dem FC Bayern im Supercup. Sie haben die Räume richtig eng gemacht. Wir haben dreifach gepunktet, was sehr wichtig für unsere Chancen mit Blick auf die Playoffs in der Europa League war.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.