Stimmen zum VfB-Sieg in Gladbach
: „Die Mannschaft hat die richtigen Signale gesendet“

Der VfB Stuttgart hat in Gladbach seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Wir haben die Stimmen zum 3:1-Auswärtserfolg.
Von
Matthias Kapaun und Heiko Hinrichsen
Stuttgart
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  • Der VfB besiegte Gladbach mit 3:1.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Die Trainer vor der Partie: VfB-Coach Sebastian Hoeneß und ...

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  • ... Gladbach-Trainer Gerardo Seoane.

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  • Die Stuttgarter begrüßen ihre Fans.

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  • „Stuttgart international“ ist im Gästeblock zu lesen.

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  • In der 21. Minute netzt Deniz Undav zur 1:0-Führung für den VfB ein.

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  • Sechs Minuten später klingelt es im Kasten von Alexander Nübel – Gladbach gleicht zum 1:1 aus.

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  • Gladbachs Alassane Plea muss nach seinem Tor zum 1:1 verletzt ausgewechselt werden.

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  • Jamie Leweling im Zweikampf mit Joseph Michael Scally

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  • Und dann beginnen die Demirovic-Festspiele: In der 58. Minute trifft der Stürmer zum 2:1, ...

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  • ... in der 62. erhöht er auf 3:1 für die Stuttgarter.

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Der VfB Stuttgart hat in Gladbach seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Mit 3:1 konnten die Schwaben die Fohlen besiegen.

Dabei sahen die Fans zwei grundverschiedene Halbzeiten. Während der VfB in der ersten Halbzeit zwar durch Deniz Undav in Führung ging, dominierte Gladbach das Geschehen nahezu nach Belieben. So war auch der Ausgleichtreffer folgerichtig, und nach 45 Minuten musste man sich als Stuttgart-Fan schon berechtigte Sorgen machen. Doch Halbzeit zwei gestaltete sich komplett anders – Ermedin Demirovic und Fabian Rieder.

So stand am Ende der verdiente 3:1-Sieg für das Team von Sebastian Hoeneß – genau rechtzeitig vor dem großen Champions League-Spiel bei Real Madrid am Dienstag.

Die Simmen der Protagonisten

Wie sich die Protagonisten zu dem Auswärtssieg des VfB geäußert haben, erfahren Sie hier:

Sebastian Hoeneß (VfB-Trainer): „Es war eine sehr intensive Partie, in der wir dann in der zweiten Halbzeit die Initiative übernommen haben. Diese gute Phase konnten wir letztlich zu den entscheidenden Toren nutzen. Jetzt freuen wir und auf die Partie in Madrid, die für uns aber keine Kür ist. Wir wollen bestmöglich abschneiden.“

„Gladbach hat nie aufgegeben, hat viel investiert, aber wir haben es in der zweiten Halbzeit über weite Strecken gut wegverteidigt. Das macht diesen Sieg umso schöner, weil wir ein schweres Auswärtsspiel gewonnen haben - und zwar mit viel Biss und Konzentration.“

Gerardo Seoane (Gladbach-Trainer): „Ich habe eine sehr intensive erste Halbzeit gesehen, in der wir unsere vielversprechenden Balleroberungen und Chancen noch konsequenter zu Ende spielen müssen. Meine Mannschaft hat die Duelle gut angenommen, die Zweikämpfe mutig bestritten und viel investiert. Daher ist die Niederlage natürlich sehr ärgerlich, aber unser eingeschlagener Weg ist sichtbar. In unserem Spiel steckt viel Leidenschaft und eine spielerische Linie - daran gilt es, weiterzuarbeiten und in den Details sowie in der letzten Zone noch besser zu werden.“

Fabian Wohlgemuth (VfB-Sportvorstand): „Wir haben gegen einen unangenehmen Gegner lange Mühe gehabt. Die Mannschaft hat die richtigen Signale gesendet. Nämlich dass der Fokus zunächst einmal auf der Bundesliga liegt. Unter dem Strich ein verdienter Auswärtssieg.“

Ermedin Demirovic (VfB-Stürmer): „Es war ein geiler Nachmittag mit zwei Toren. Fabi (Rieder, Anm.d.Red.) legt mir zwei Tore auf. Er ist unser Wadenbeißer – und hat das heute bewiesen. So ein Sieg tut super gut.“

Deniz Undav (VfB-Stürmer): „Wir wussten wie gut Gladbach ist, deshalb war uns das Spiel sehr wichtig. Nach einer halben Stunde haben wir das Spiel unter Kontrolle gehabt. Konnten noch zwei Tore drauflegen – und dann war der Sieg durch.“

Tim Kleindienst (Gladbach-Stürmer): „Wir haben vor allem im ersten Durchgang ein gutes Spiel gemacht und hatten die Partie in der Hand. Aus den vielen guten Balleroberungen hätten wir aber mehr machen müssen. Nach der sehr guten ersten Hälfte sind wir aus der Kabine gekommen und haben zwei unnötige Gegentore gefangen. Da fragt man sich, wie das passieren konnte. Chancenlos waren wir diesmal definitiv nicht. Daher ärgert mich das Ergebnis sehr. Wir müssen die Niederlage jetzt schnell abhaken und uns in Frankfurt wieder voll reinhängen.“

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