Stimmen zum VfB Stuttgart
: „Dieses Spiel darfst du in 100 Jahren nicht verlieren“

Nach dem 0:1 des VfB Stuttgart gegen Celtic FC haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Marco Seliger, Heiko Hinrichsen, David Scheu, Christian Pavlic
Stuttgart
  • Der VfB Stuttgart hat gegen Celtic 0:1 verloren, aber dennoch das Achtelfinale erreicht.

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  • Mit einem 4:1-Vorsprung im Rücken wirkt Sebastian Hoeneß vor dem Anpfiff gegen Celtic entspannt.

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  • Was wohl Celtic-Trainer Martin O’Neill durch den Kopf ging?

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  • Vor dem Spiel erhielt der VfB prominente Unterstützung: Timo Hildebrand (M.) und Kevin Kurányi (l.) waren vor Ort und feuerten die Mannschaft an.

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  • Neben Kevin Kurányi war auch Andreas Hinkel in der MHP Arena in Stuttgart.

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  • Trotz prominenter Unterstützung konnte der VfB zunächst keinen Vorteil erzielen. Bereits in der ersten Minute erzielten die Schotten durch Luke McCowan das 1:0 und setzten die Hausherren damit früh unter Druck.

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  • In der Folge kämpfte der VfB Stuttgart unermüdlich, ...

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  • ...konnte aber keinen Ausgleich erzielen.

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  • In der 16. Minute hatte Badredine Bouanani eine Chance, ...

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  • scheiterte jedoch an Celtic-Torhüter Viljami Sinisalo.

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  • Die größte Chance in der ersten Halbzeit gab es für den VfB in der 20. Minute. Deniz Undav spielte den Ball in den Strafraum, ...

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  • ...doch Jamie Leweling konnte ihn nicht verwerten.

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  • Mit dem 1:0 für die Schotten ging es in die Pause. Zwar hatte der VfB einige Chancen, konnte den Rückstand aber nicht ausgleichen.

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  • Zur zweiten Halbzeit kam Chris Führich für Jamie Leweling ins Spiel. Er versuchte gleich, mit einem schnellen Tor den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber an der Abwehr der Gäste.

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  • In der 64. Minute wurde Angelo Stiller eingewechselt, um frischen Schwung ins Mittelfeld des VfB zu bringen.

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  • Der VfB kämpfte weiter und drängte auf den Ausgleich.

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  • In der 75. Minute traf Deniz Undav, doch das Tor wurde wegen Abseits nicht anerkannt.

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  • Am Ende blieb es beim 1:0 für die Gäste – kleiner Trost für die Weiß-Roten, in der Europa League sind sie weiter.

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Im Play-off-Rückspiel der Europa League hat der VfB Stuttgart das Team von Celtic FC empfangen. Am Ende stand ein 0:1 aus Sicht des schwäbischen Bundesligisten – der aber aufgrund des 4:1-Hinspielpolsters letztlich souverän das Achtelfinale erreicht hat. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir sind weitergekommen, das war das Ziel. Wir sind auch hochverdient weitergekommen. Das Ergebnis trübt es natürlich ein bisschen, auch bei mir. Wir haben 24:3 Torschüsse und vielleicht eine Phase, in der die Dinger nicht so flutschen – aber trotzdem war das Weiterkommen nie gefährdet. Dieses Spiel darfst du in 100 Jahren nicht verlieren. Aber wir können festhalten: Wir wollten in die nächste Runde, das haben wir geschafft – Ziel erreicht. Der VfB hat zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder ein Achtelfinale in einem europäischen Wettbewerb erreicht – das ist ein historischer Erfolg. Sowohl Porto als auch Braga sind Spitzenmannschaften in Portugal – ich habe keinen Wunschgegner, beide Teams werden uns alles abverlangen.“

Celtic-Coach Martin O’Neill: „Ich bin zufrieden mit unserem Engagement sowie mit unserer Art und Weise, wie wir die Partie angegangen sind und absolviert haben. Auch wenn wir im Endeffekt ausgeschieden sind, gibt uns der Auswärtssieg weiteres Selbstvertrauen. Wir haben gegen einen sehr starken Gegner gewonnen. Die Jungs haben sich bravourös aus der Europa League verabschiedet.“

Trainer Martin O’Neill

Foto: Tom Weller/dpa

VfB-Spieler Deniz Undav: „Wichtig ist weiterzukommen, der Rest ist egal. Worüber ich mich aufrege, behalte ich für mich. Der VAR sollte da sein, um dem Spiel zu helfen, aber der macht gefühlt mehr Fehlentscheidungen als der Schiedsrichter. Ich weiß nicht, ob diese Leute mit geschlossenen Augen zugucken.“

VfB-Kapitän Atakan Karazor: „Wir starten nicht gut ins Spiel, aber wichtig war, dass wir uns nach dem frühen Gegentor schnell gefangen haben und den Daumen über weite Strecken auf der Partie draufhatten. Wir hätten noch mehr Konsequenz an den Tag legen müssen, weil wir uns eigentlich in einige gute Abschlussmöglichkeiten gebracht hatten. Das Ergebnis ist natürlich nicht das, das wir wollten. Im Endeffekt zählt, dass wir eine Runde weiter sind, dass wir das Achtelfinale erreicht haben und dass wir mit unseren Fans, die uns auch heute extrem unterstützt haben, weiterhin auf die Reise gehen können.“

VfB-Kapitän Atakan Karazor (rechts)

Foto: AFP

VfB-Torhüter Alexander Nübel: „Die Niederlage ist ärgerlich, wenngleich wir unser Ziel erreicht haben. Nach dem sehr frühen Gegentreffer war eine gewisse Nervosität spürbar, aber wir haben uns gefangen und das Spiel weitestgehend unter Kontrolle gehalten. Speziell in der zweiten Hälfte kamen wir auch zu vielen Chancen – leider konnten wir sie nicht nutzen. Das Wichtigste nach den Play-offs ist, dass wir im Achtelfinale stehen. Wir werden gespannt die Auslosung verfolgen: Sowohl Porto als auch Braga sind gute Mannschaften, wir freuen uns darauf.“

VfB-Profi Jamie Leweling: „Es war nicht unsere beste Partie. Wir haben teils nicht so richtig unser Spiel aufgezogen bekommen. Dennoch hatten wir auch gute Phasen in unserem Auftritt und sind in erster Linie froh, dass wir das Achtelfinale erreicht haben. Das war unser Ziel, das haben wir erreicht. Ich habe keinen Wunschgegner für die nächste Runde.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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