: Schneesturm, Trennung, Maradona – die VfB-Historie in der Europa League
Der VfB Stuttgart startet an diesem Donnerstag in die Europa League – und damit in einem Wettbewerb, in dem der Club und seine Anhänger schon viel erlebt haben. Wir blicken zurück.
Drei Episoden von vielen des VfB Stuttgart in der Europa League und im Uefa-Cup. Wir schauen in unserer Bildergalerie zurück.
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In der Saison 2013/14 war der VfB nah dran an der Teilnahme an der Europa League – doch kam das Aus in der Play-offs gegen HNK Rijeka. Nach dem 1:2 im Hinspiel musste Coach Bruna Labbadia gehen.
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Im Rückspiel coachte Thomas Schneider das Team, das 2:2 reichte aber nicht für den Einzug in die Gruppenphase.
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Zum bislang letzten Mal spielte der VfB 2012/2013 in der Europa League. In der Gruppe ging es gegen Steaua Bukarest, FC Kopenhagen und Molde FK. Danach setzten sich die Stuttgarter noch gegen KRC Genk durch, ehe das Aus im Achtelfinale kam – durch zwei Niederlagen gegen Lazio Rom.
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In der Europa League 2010/2011 erreichte der VfB über Slovan Bratislava die Gruppenphase, setzte sich dort gegen Young Boys Bern, FC Getafe und Odense BK durch. Im Sechzehntelfinale scheiterten die Stuttgarter an Benfica Lissabon (1:2 und 0:2).
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In der Saison 20008/09 spielte der VfB erst gegen Tscherno More Warna, dann in der Gruppenphase gegen Standard Lüttich, Sampdoria Genua, FC Sevilla und Partizan Belgrad. Im Sechszehntelfinale kam das Aus gegen Zenit St. Petersburg nach zwei 1:2-Niederlagen.
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In Erinnerung geblieben ist aus dieser Europapokalsaison vor allem da Spiel in Bern. In dichtem Schneetreiben verlor der VfB 2:4.
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In der Saison 2005/06 zog der VfB über NK Domzale on die Gruppenphase des Uefa-Cups ein, spielte dort gegen Rapid Bukarest, Schachtjor Donezk, PAOK Saloniki und Stade Rennes. Das Aus kam im Sechzehntelfinale gegen den FC Middlesbrough (1:2 und 0:1).
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In der Saison 2004/05 zog der VfB über Ujpest Budapest in die Gruppenphase des Uefa-Pokals ein – und setzte sich dirch gegen Benfica Lissabon, SC Heerenveen, Dinamo Zagreb und KSK Beveren durch. Das Aus kam im Sechzehntelfinale gegen den FC Parma – nach einem 0:0 und e9inem 0:2 nach Verlängerung.
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Celtic Glasgow warf den VfB Stuttgart in der Saison 2022/03 aus dem Uefa-Pokal. Nach Hin- und Rückspiel stand es im Achtelfinale 4:5. Zuvor hatten sich die Stuttgarter gegen FK Ventspils, Ferencvaros Budapest und den FC Brügge durchgesetzt.
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In der Saison 2000/01 setzte sich der VfB zunächst gegen Heart of Midlothian, FC Tirol Innsbruck und Feyenoord Rotterdam durch. Das Aus kam im Achtelfinale gegen den Auftaktgegner in diesem Jahr: Celta Vigo.
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Nach dem 0:0 im Hinspiel verlor der VfB das Rückspiel in Spanien 1:2 – noch in der Nacht erfolgte die Trennung von Trainer Ralf Rangnick. Felix Magath übernahm.
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In der Spielzeit 1998/99 war für den VfB schon in der zweiten Runde Schluss – nach einem 1:1 und einem 2:3 gegen den Club Brügge. In der ersten Runde hatten sich die Stuttgarter gegen Feyenoord Rotterdam durchgesetzt.
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CA Osasuna war Zweitrundengegner des VfB in der Saison 1991/92. Das 0:0 und das 2:3 bedeutete das Aus. In der ersten Runde hatten sich die Stuttgarter gegen Pecsi Munkas durchgesetzt.
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In der Saison 1989/90 setzte sich der VfB gegen Feyenoord Rotterdam und Zenit Leningrad durch, das Aus kam dann in Runde drei. Gegen Royal Antwerpen hieß es nach Hin-und Rückspiel 1:2.
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Der größte Erfolg im Uefa-Cup gelang dem VfB in der Saison 1998/89. Tatabanya Banyasz, Dinamo Zagreb, FC Groningen, Real Sociedad und Dynamo Dresden hießen die Gegner des VfB – ehe es im Finale gegen den SSC Neapel mit Diego Maradona ging. Der VfB unterlag in Italien 1:2, das 3:3 zuhause reichte nicht zum Titelgewinn. Vom Duell mit dem Superstar schwärmen aber noch heute viele Stuttgarter – auch, weil Diego Maradona schon mit seinen Einlagen beim Warmmachen die Fans begeisterte.
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Gegen Levski Sofia kam das Aus in der Saison 1983/84 schon in Runde eins – nach einem 1:1 und einem 0:1.
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In der Saison 1981/82 war für den VfB bereits in der ersten Runde Schluss – nach einem 1:3 und einem 2:2 gegen Hajduk Split.
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In einem deutschen Duell scheiterte der VfB in der Saison 1980(81 in der dritten Runde am 1. FC Köln (3:1 und 1:4 n.V.). Zuvor hatten sich die Stuttgarter gegen Pezoporikos Larnaka und den FC Vorwärts Frankfurt durchgesetzt.
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1979/80 standen gleich vier deutsche Mannschaften im Halbfinale des Uefa-Cups. der VfB gewann das Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach 2:1, unterlag im Rückspiel aber 0:2. Zuvor hatten sich die Stuttgarter gegen Turin Calcio, Dynamo Dresden, Grashopper Club Zürich und Lokomotive Sofia durchgesetzt.
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In der Spielzeit 1978/79 ereilte den VfB das Aus in der dritten Runde. gegen den FC Basel und Torpedo Moskau waren die Stuttgarter noch weitergekommen. Gegen Dukla Prag reichte ein 4:1 im Hinspiel nicht – nach dem 0:4 im Rückspiel war die Europapokalreise beendet.
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In der Saison 1973/1974 spielte der VfB Stuttgart erstmals im Uefa-Cup – und erreichte prompt das Halbfinale. Die Stuttgarter setzten sich im Laufe der Spielzeit gegen Olympiakos Nikosia, den 1. FC Tatran Presov und Dynamo Kiew durch, ehe sie am späteren Sieger Feyenoord Rotterdam scheiterten. Die Niederländer sind auch in diesem Jahr Gegner des VfB. Im Bild (links): Karl-Heinz Handschuh.
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Zweimal Europa League, 15-mal Uefa-Pokal. Das sind die Eckdaten des VfB Stuttgart im zweitwichtigsten europäischen Fußball-Wettbewerb. Die Stuttgarter waren also oft dabei seit ihrem Debüt 1973. Mal war’s erfolgreich, andere Male eher weniger gut – aber fast immer war es: aufregend. Der Club hat einige besondere Geschichten in diesem Wettbewerb geschrieben.
Zum Beispiel diese hier: Ralf Rangnick war Coach des VfB Stuttgart – aber schon vor dem Rückspiel im Uefa-Pokal-Achtelfinale bei Celta Vigo schien klar, dass seine Amtszeit nicht mehr lange dauern wird. Nach der 1:2-Niederlage in Spanien ging dann alles ganz schnell – weil es schon vorab so beschlossen worden war. Noch in der Nacht erfolgte die Trennung, die mal als Rücktritt des Trainers, mal als Rauswurf bezeichnet wurde.
Weil die „Stuttgarter Nachrichten“ damals aufgrund ihrer Recherchen bereits vor der Partie Wind von den VfB-Plänen im Falle einer Niederlage bekommen hatte, gab es zu nächtlicher Stunde auch große mediale Aufregung rund um den Club – als die Nachricht nach Abpfiff veröffentlich worden war. Am Tag danach bestätigten dann Rangnick und der damalige Manager Rolf Rüssmann die Trennung. Es übernahm: Felix Magath.
Am Donnerstag ist nun erneut der Real Club Celta de Vigo Gegner des VfB. Ähnlich brisant wie einst wird es sicher nicht. Aber, wer weiß: Vielleicht entsteht die nächste besondere Europa-League-Geschichte des VfB.
Zum Start blicken wir auf die bisherigen Teilnahmen der Stuttgarter in Europa League und Uefa-Cup – in unserer Bildergalerie.