VfB gegen Feyenoord
: Dank starker Schlussphase – VfB feiert zweiten Sieg in der Europa League

Der VfB Stuttgart gewinnt in der Europa League auch sein zweites Heimspiel. Gegen Feyenoord Rotterdam dreht die Mannschaft von Sebastian Hoeneß spät auf.
Von
red/dpa
Stuttgart
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  • Bilal El Khannouss brachte den VfB auf die Siegerstraße.

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  • Vor der Partie gab es eine Choreo.

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  • In Halbzeit eins ging es hart zur Sache. Torraumszenen blieben Mangelware.

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  • Die beste Chance in den ersten 45 Minuten für den VfB hatte Deniz Undav. Sein Schuss ging jedoch übers Tor.

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  • Nach der Pause dauerte es bis zur 59. Minute, bis der VfB erneut gefährlich vors Tor der Gäste kam. Bilal El Khannouss nahm aus 17 Metern mit rechts Maß aufs rechte Eck, doch Torwart Timon Wellenreuther war zur Stelle und lenkte den Ball um den Pfosten.

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  • Zehn Minuten später Doppelchance für den VfB. Nach Steckpass von Chema Andrés hatte Deniz Undav nur noch Timon Wellenreuther vor sich, scheiterte aber beim Rechtsschuss aus der Drehung am Feyenoord-Keeper. Anschließend machte er den zweiten Ball fest und chippte diesen zum zweiten Pfosten, wo Jamie Leweling das Leder per Kopf links am Tor vorbei setzte.

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  • Neuzugang Bilal El Khannouss erlöste den VfB in der 84. Minute schließlich. Nach einer Flanke von Lorenz Assignon nickte der Mittelfeldspieler zur 1:0-Führung ein.

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  • Mit einem Konter machten die Schwaben in der 90. Minute den Deckel auf die Partie und erhöhten auf 2:0. Deniz Undav musste den Ball nach Zuspiel von Chris Führich nur noch ins leere Tor einschieben.

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Angeführt von Bilal El Khannouss und Deniz Undav hat der VfB Stuttgart mit späten Toren das dringend benötigte Erfolgserlebnis in der Europa League gefeiert. Die Offensivspieler wurden beim hart erkämpften 2:0 (0:0) gegen Feyenoord Rotterdam zu den umjubelten Matchwinnern. In der 84. Minute erlöste El Khannouss den schwäbischen DFB-Pokalsieger mit einem Kopfball unter die Latte. Deniz Undav (90.+1) sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.

Nach zuvor zwei Auswärtsniederlagen nacheinander in der Europa League war die Truppe von Trainer Sebastian Hoeneß unter Zugzwang geraten. Der Druck drohte mit einem Remis noch zu wachsen. Mit nun sechs Punkten aus vier Spielen haben die Schwaben ihre Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation für die K.o.-Runde am Ende aber doch noch wie erhofft verbessert.

In drei Wochen können die Stuttgarter beim nächsten niederländischen Konkurrenten Go Ahead Eagles Deventer nachlegen. An diesem Sonntag wollen sie sich nach dem jüngsten 1:3 in Leipzig erst einmal in der Fußball-Bundesliga zu Hause gegen Augsburg erfolgreich zurückmelden.

Umkämpfte Partie in Halbzeit eins

Die 60.000 Zuschauer, darunter mehr als 3.000 Feyenoord-Anhänger, die begleitet von einem großen Polizei-Aufgebot mit einem Fanmarsch zum Stadion gezogen waren, sahen einen verhaltenen Beginn. Es entwickelte sich ein umkämpftes deutsch-niederländisches Aufeinandertreffen, in dem die großen Torszenen auf sich warten ließen.

Mit Ungenauigkeiten und Ballverlusten erschwerte sich der VfB die Aufgabe gegen den niederländischen Tabellenführer. Zahlreiche Nickeligkeiten auf beiden Seiten unterbrachen häufig den Spielfluss. Vor dem Tor blieben nicht nur der Kopfball und Distanzschuss von Undav in der Anfangsviertelstunde viel zu ungefährlich. Den Gastgebern gelang es nicht, den in Karlsruhe geborenen früheren Schalker-Torhüter Timon Wellenreuther zu fordern.

Aber auch der 16-malige niederländische Meister war selten gefährlich. Wenige Minuten vor der Halbzeit hatten die Gastgeber allerdings Glück, als Goncalo Borges im Strafraum ausrutschte und die Chance auf die Gäste-Führung damit verpasste. Zuvor hatte Torwart Alexander Nübel gegen Anis Hadj Moussa eingreifen müssen (13.).

Vagnoman erst kurzfristig rein, dann raus

In der Defensive war VfB-Trainer Sebastian Hoeneß kurzfristig zu einem Wechsel in der Startelf gezwungen gewesen und hatte Luca Jaquez mit Adduktorenproblemen ersetzen müssen. Maximilian Mittelstädt rückte dadurch auf die linke Position in der Dreierkette. Der zunächst nicht von Beginn an eingeplante Josha Vagnoman übernahm links den offensiveren Part.

Zur Pause musste Vagnoman aber wieder für Nationalspieler Jamie Leweling weichen. Auch nach dem Seitenwechsel ging es hitzig und mit etlichen Spiel-Unterbrechungen weiter. Der VfB stemmte sich aber zunehmend gegen das Remis und kam zu besseren Tor-Gelegenheiten. El Khanouss scheiterte zunächst noch an Wellenreuther (58.), Undav vergab freistehend das 1:0 (69.).

Als es schon auf ein torloses Remis hinauszulaufen schien, machte es El Khannouss doch noch besser. Nach einer Flanke von Lorenz Assignon ließ der Sommer-Transfer die VfB-Fankurve jubeln. Undav machte dann alles klar.

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