: Ein Abend zum Vergessen – der sich nicht wiederholen darf
Der VfB Stuttgart hat sich bei Roter Stern Belgrad eine böse Abreibung eingefangen. Die Mannschaft hat beim 1:5 große Schwächen offenbart, die der Gegner eiskalt auszunutzen wusste. Das hat seine Gründe, die unser Autor Philipp Maisel benennt.
Beflügelt von der Pausenführung übernahm der Gastgeber in der zweiten Halbzeit das Kommando und erspielte sich Chance um Chance. Eine davon nutzt Mirko Ivanić in der 65. Minute zum 3:1. Dem Kopfballtor war ein Eckball vorausgegangen.
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Ermedin Demirovic brachte den VfB früh in Führung. Eine Flanke von Maximilian Mittelstädt landete über Umwege vor den Füßen des Stürmers, der den Ball humorlos in die Maschen drosch.
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Doch die Freude über den Führungstreffer währte nicht lange. Ausgerechnet der an Roter Stern ausgeliehene Silas Katompa erzielte nur sieben Minuten nach dem 1:0 für den VfB mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck den Ausgleich.
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Und in der 31. Minute kam es dann noch dicker für den VfB. Young-woo Seol ließ Pascal Stenzel im Eins gegen Eins alt aussehen und bediente in der Mitte Rade Krunić (Bild), der den Ball aus etwa sieben Metern mit dem linken Fuß unhaltbar oben ins linke Eck schoss.
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Doch damit nicht genug. Nur vier Minuten später fing sich der VfB den nächsten Gegentreffer. Nemanja Radonjić blieb nach einem langen Sprint vor Alexander Nübel ganz cool und besorgte die Entscheidung. In der 88. Minute machte der Joker dann sogar noch seinen zweiten Treffer – zum 1:5 aus Sicht des VfB.