VfB Stuttgart
: 24 aus 2024 – das unglaubliche VfB-Jahr in Bildern

Spannend war fast jedes der vergangenen Jahre mit dem VfB Stuttgart. Das Jahr 2024 war aber in vielerlei Hinsicht ein besonderes. Wir blicken zurück – in 24 Bildern.
Von
Dirk Preiß
Stuttgart
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  • Die Mannschaft des VfB verabschiedet sich nach dem letzten Spiel des Jahres von den Fans in der MHP-Arena.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Das Jahr 2024 beginnt für den VfB Stuttgart mit einer guten Nachricht: Enzo Millot verlängert seinen Vertrag bis 2028. Es folgen in den weiteren Tagen noch Waldemar Anton und Chris Führich, die ihre Verträge ebenfalls verlängern. Was später noch zum Problem werden wird: Alle drei neuen Kontrakte enthalten eine Ausstiegsklausel.

    Baumann/Baumann
  • Sportlich verläuft der Start ins Jahr 2024 denkbar schlecht – es setzt eine 1:3-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach. Weil danach ein 0:1 zum Rückrundenauftakt beim VfL Bochum folgt, sehen viele den Stuttgarter Höhenflug schon als beendet an.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Entsprechend groß sind Erleichterung und Jubel, als am 27. Januar der erste Sieg des Jahres gelingt. Zumal dieser besonders beeindruckend ist. Der VfB schlägt erstmals in der Bundesliga das Team von RB Leipzig – und dann gleich überzeugend und begeisternd mit 5:2. Es folgt eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage in der Bundesliga, darunter sind acht Siege.

    Baumann/Baumann
  • Eine Enttäuschung muss das VfB-Team in dieser Zeit aber verdauen. Im Viertelfinale des DFB-Pokals führt die Mannschaft bei Bayer Leverkusen zweimal, unterliegt am Ende aber denkbar knapp mit 2:3. Der Siegtreffer von Bayer-Abwehrspieler Jonathan Tah fällt in der Nachspielzeit.

    Baumann/Baumann
  • Weil die Erfolgsbilanz von Sebastian Hoeneß besser und besser wird, beeilt sich der VfB, auch mit dem Cheftrainer zu verlängern. Am 8. März ist es so weit: Hoeneß unterschreibt einen neuen Kontrakt bis 2027 (statt 2025). Allerdings: Auch dieser Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel. Co-Trainer David Krecidlo verlängert ebenfalls.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Eine Woche später feiert der VfB mit seinen Fans ein besonderes Heimspiel – allerdings auswärts. Zehntausende begleiten das Team zur Partie bei der TSG Hoffenheim. Die Mannschaft trägt ihren Teil zur Fete bei und siegt 3:0.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Die Fans singen: „Nach all der Scheiße, geht’s auf die Reise – Stuttgart international.“ Und tatsächlich: Am 13. April macht der VfB durch ein 3:0 gegen Eintracht Frankfurt die Rückkehr in die Europa League perfekt. Zum bislang letzten Mal war der Club in der Saison 2013/2014 dort vertreten gewesen. Im weiteren Saisonverlauf gelingt auch noch die Qualifikation zur Champions League.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Am 18. Mai steigt eine weitere Fußballpartie in der MHP-Arena. Am letzten Spieltag siegt der VfB 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach und kürt sich damit zum Vizemeister. Die Qualifikation zur Champions League war schon vorher fix gewesen. In der Königsklasse war der VfB zuletzt in der Saison 2010/2011 vertreten gewesen.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Nicht nur die Bundesligamannschaft hat am letzten Spieltag der Saison einen Grund zum Jubeln. Die zweite Mannschaft entscheidet das Fernduell mit dem Stuttgarter Kickers für sich und kehrt unter dem Cheftrainer Markus Fiedler nach acht Jahren in die Dritte Liga zurück.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Auch die Frauen des VfB jubeln am Saisonende. Mit dem Sieg beim SC Sand II macht die Mannschaft des Trainers Heiko Gerber den ersehnten Aufstieg in die drittklassige Regionalliga perfekt – und auch das Double, denn der Pokalsieg war schon eoingetütet worden. In der Regionalliga feiert das weiter verstärkte Team Ende November die Herbstmeisterschaft.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Aufstieg auch für Fabian Wohlgemuth. Der bisherige Sportdirektor wird für seine bis dahin gute Arbeit belohnt und rückt in den Vorstand der VfB AG auf. Er ist nun Sportvorstand neben Rouven Kasper (Marketing) und Thomas Ignatzi (Finanzen). Alexander Wehrle ist weiterhin Vorstandsvorsitzender, aber nicht mehr der Verantwortliche für den Sportbereich.

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  • Die steile Entwicklung des VfB Stuttgart vom Fastabsteiger zum Vizemeister hat auch Auswirkungen auf die Nationalmannschaft. Maximilian Mittelstädt, Chris Führich, Waldemar Anton und Deniz Undav werden Nationalspieler, das Quartett steht auch im Kader für die EM in Deutschland. Dem vorläufigen Aufgebot hatte auch Alexander Nübel angehört. Der Torhüter wurde kurz vor dem Turnier aber wieder gestrichen. Die DFB-Elf begeistert die deutschen Fans, scheidet aber im Viertelfinale unglücklich gegen Spanien aus – übrigens in Stuttgart.

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  • Der Verkauf von Serhou Guirassy ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern, da präsentiert der VfB bereits dessen Nachfolger. Ermedin Demirovic kommt vom FC Augsburg zum VfB und ist zugleich der Rekordeinkauf des Clubs. Die Stuttgarter lassen sich den Bosnier 21 Millionen Euro kosten.

    Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
  • Erwarteter Dämpfer für alle Fans des VfB Stuttgart: Am 18. Juli gibt Borussia Dortmund die Verpflichtung von Serhou Guirassy bekannt. Der Stürmer hatte in 58 Pflichtspielen für den VfB 44 Tore geschossen, dank einer Ausstiegsklausel war er für den BVB für nicht einmal 20 Millionen Euro zu haben. Zuvor war bereits Hirooki Ito zum FC Bayern gewechselt – ebenfalls mithilfe einer Ausstiegsklausel. Vor dem Wechsel Guirassys hatte es Unklarheiten über dessen Gesundheitszustand gegeben. Weil eine Knieverletzung genauer untersucht werden sollte, hatte sich der Transfer verzögert. Besonders emotional wird aber vor allem der Wechsel von Waldemar Anton diskutiert. Der bisherige VfB-Kapitän hatte seinen Vertrag in Stuttgart erst im Januar verlängert und auch danach einige Male seine Verbundenheit zum Verein betont. Dank einer Ausstiegsklausel geht er dennoch zum BVB.

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  • Am 28. Juli endet beim VfB die Ära des Präsidenten Claus Vogt. Der Unternehmer wird auf der Mitgliederversammlung wie Präsidiumsmitglied Rainer Adrion abgewählt. Vogt war seit Ende 2019 Clubchef, zum Verhängnis wurde ihm am Ende Zusagen an den Investor Porsche, den Aufsichtsratsvorsitz in der VfB AG abzugeben. Dietmar Allgaier übernimmt das Amt interimsweise.

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  • Den Titel als teuerster Neuzugang der bisherigen VfB-Geschichte ist Ermedin Demirovic schnell wieder los. Am 9. August verkündet der Club die Verpflichtung von Deniz Undav – für fast 27 Millionen Euro, die noch auf 30 Millionen Euro ansteigen könnten. Der Stürmer war bislang vom englischen Club Brighton & Hove Albion ausgeliehen gewesen.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Das erste Pflichtspiel der neuen Saison führt den VfB mal wieder nach Leverkusen – gegen den Meister und Pokalsieger geht es um den Supercup. Der VfB liefert wieder einen großen Kampf, unterliegt am Ende erst im Elfmeterschießen.

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  • Auch der Auftakt in die neue Bundesligasaison misslingt. Der VfB geht beim SC Freiburg zwar in Führung, unterliegt am Ende aber verdient mit 1:3. Das Warten auf den ersten Saisonsieg geht am zweiten Spieltag weiter. Erneut verspielt das Team eine Führung, gegen den 1. FSV Mainz 05 reicht es nur zu einem 3:3. Der erste Sieg gelingt dem VfB am dritten Spieltag beim 3:1 in Mönchengladbach.

    Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
  • Am 17. September feiert der VfB sein Comeback in der Champions League – auf der größtmöglichen Bühne. Begleitet von Tausenden Fans liefert das Team bei Real Madrid eine richtig starke Leistung ab. Deniz Undav trifft, am Ende jedoch sind die Königlichen eiskalt und siegen 3:1.

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  • Nur wenige Tage später fertigt der VfB das Team von Borussia Dortmund mit 5:1 ab. Die Partie ist zugleich der erste Auftritt von Waldemar Anton an alter Wirkungsstätte. Der Abwehrspieler wird gnadenlos ausgepfiffen.

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  • Am dritten Spieltag der Saison in der Champions League gelingt dem VfB der erste Sieg. Bei Juventus Turin vergibt Enzo Millot zunächst einen Strafstoß. Dann trifft Neuzugang El Bilal Touré gegen den italienischen Rekordmeister.

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  • Nach Fabian Wohlgemuth klettert auch Christian Gentner auf der internen Karriereleiter. Der Ex-Kapitän des VfB war von Januar 2023 an Leiter der Lizenzspielerabteilung gewesen. Nun rückt er als Wohlgemuth-Nachfolger auf den Posten des Sportdirektors.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Bitterer Abend in Belgrad. Anstatt eine Siegesserie in der Champions League zu starten, kassiert der VfB eine erbe Pleite. Nach der 1:0-Führung durch Ermedin Demirovic gleicht ausgerechnet die Stuttgarter Leihgabe Silas Katompa aus. Danach kassiert der VfB weitere vier Treffer zum Endstand von 1:5. Immerhin: Danach geht es trotz der Verletzungen der Angreifer Deniz Undav, Jamie Leweling und El Bilal Touré positiv weiter. Der VfB holt in der Liga sieben Punkte aus drei Spielen, kommt im Pokal ins Viertelfinale und siegt in der Königsklasse 5:1 gegen die Young Boys Bern.

    dpa/Marijan Murat
  • Nach vier Spielen ohne Niederlage in der Bundesliga will der VfB sein Jahr im letzten Heimspiel mit einem Sieg krönen. Doch das Vorhaben misslingt. 0:1 gegen den FC St. Pauli heißt es am 21. Dezember – Sebastian Hoeneß verabschiedet sich enttäuscht in den Weihnachtsurlaub. Am 2. Januar startet die Vorbereitung auf die Rest-Saison, die am 12. Januar in Augsburg beginnt.

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33 Bundesligaspiele, vier Partien im DFB-Pokal, sechs in der Champions League, dazu das Match im den Supercup im August in Leverkusen – das ist, ganz banal ausgedrückt, das sportliche Jahr des VfB Stuttgart. Aber da war ja so viel mehr. In diesen 44 Partien, aber auch drumherum.

Das Jahr 2024 war eines, das die Fans der Weiß-Roten mit Blick auf das sportlich Erreichte nach Jahren des Leidens, Zitterns und Bangens mal wieder fast rundum glücklich gemacht hat. Herausragende Siege, prestigeträchtige Erfolge, der Einzug in die Champions League, die Vizemeisterschaft – wo anfangen, wo aufhören?

Das haben wir uns auch gefragt – und uns dennoch festgelegt. Auf 24 Meilensteine des Jahres 2024. Welche das sind? Haben wir in eben 24 Bildern festgehalten.

Viel Spaß mit unserem Rückblick auf ein besonderes VfB-Jahr.

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Freitag um 11.00 Uhr
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