VfB Stuttgart
: Drei Neue mit dabei: Die 15 teuersten VfB-Abgänge der letzten zehn Jahre

Der VfB verliert nach Hiroki Ito und Waldemar Anton nun auch Serhou Guirassy für Millionensummen an die direkte Konkurrenz. Angesichts dieser prominenten Verluste werfen wir einen Blick auf die kostspieligsten Abgänge der VfB-Geschichte.
Von
Peter Güth
Stuttgart
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  • Waldemar Anton, Serhou Guirassy und Hiroki Ito verlassen den VfB allesamt und bringen Millionensummen.

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  • 15. Filip Kostic: Der serbische Flügelspieler wechselte im Sommer 2016 für 14 Millionen Euro zum Hamburger SV. Über Eintracht Frankfurt ging es für ihn weiter zu Juventus Turin.

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  • 14. Sami Khedira: Der Meistermacher des VfB von 2007 ging zur Saison 2010/11 zu Real Madrid. 14 Millionen Euro war der Mittelfeldspieler den Königlichen wert. Im weißen Dress entwickelte er sich zu einem Weltklassespieler. 2021 beendete er seine Karriere.

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  • 13. Aleksandr Hleb: Der offensive Mittelfeldspieler wechselte 2005 von Stuttgart nach London. Arsenal überwies 15 Millionen Euro nach Stuttgart. Nach zahlreichen Stationen beendete er 2020 seine Karriere.

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  • 12. Gregor Kobel: Der Schweizer Keeper wechselte nach zwei Jahren in Stuttgart 2021 nach Dortmund. Der BVB zahlte 15 Millionen Euro. Mittlerweile ist Kobel mit einem Marktwert von 40 Millionen Euro einer der drei wertvollsten Torhüter der Welt.

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  • 11. Ozan Kabak: Nach nur einem halben Jahr in Stuttgart ging es für den Türken im Sommer 2019 zum FC Schalke 04. Die Knappen überwiesen 15 Millionen Euro nach Stuttgart. Mittlerweile ist er für Hoffenheim am Ball.

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  • 10. Sasa Kalajdzic: Der großgewachsene Stürmer ging 2022 für 18 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers nach England. Aufgrund von zwei Kreuzbandrissen seit seinem Wechsel konnte der Österreicher aber kaum mehr Fuß fassen.

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  • 9. Serhou Guirassy: Der Rekordknipser spielte sich in der letzten Saison ins Schaufenster zahlreicher internationaler Topklubs. Am Ende machte Borussia Dortmund das Rennen um den Mittelstürmer. Die Borussen profitieren dabei von der vertraglich vereinbarten Kaufoption von rund 19 Millionen Euro.

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  • 8. Wataru Endo: Der damalige VfB-Kapitän verließ Stuttgart kurz vor Transferschluss 2023 Richtung Liverpool. 20 Millionen Euro zahlten die Reds für den damals 30-jährigen Sechser. Dort wurde er direkt Stammspieler.

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  • 7. Konstantinos Mavropanos: Der robuste Innenverteidiger verließ den VfB wie auch Endo nach der erfolgreichen Relegation 2023. West Ham United war der Abnehmer und überwies 20 Millionen Euro für den Griechen.

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  • 6. Timo Werner: Der jüngste Bundesligatorschütze des VfB aller Zeiten wechselte 2016 zu RB Leipzig. 23 Millionen Euro flossen damals in die Kassen der Stuttgarter.

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  • 5. Waldemar Anton: Der amtierende VfB-Kapitän wechselt in diesem Sommer für die festgeschriebene Ablöse von 23,5 Millionen Euro nach Dortmund. Im April getätigte Aussagen über die gemeinsame Zukunft im Verein schlagen hohe Wellen und verärgern die Fans.

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  • 4. Hiroki Ito: Der Linksfuß tritt ebenfalls in diesem Sommer den Weg nach München an. Der FC Bayern überweist eine Sockelablöse von 23,5 Millionen Euro für den Japaner nach Stuttgart.

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  • 3. Nicolas Gonzalez: Dem jungen Argentinier gelang nach schwierigem Start der Durchbruch beim VfB. Das rief den AC Florenz auf den Plan, der den Stürmer 2021 nach Italien lotste. 24,5 Millionen Euro flossen nach Stuttgart.

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  • 2. Mario Gomez: Der Goalgetter verließ den VfB nach drei starken Jahren in der Bundesliga 2009 in Richtung München. Die Rekordsumme von 30 Millionen Euro überwies der FC Bayern nach Stuttgart. 2020 beendete Gomez nach Rückkehr zum VfB seine Karriere.

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  • 1. Benjamin Pavard: Der bis dato teuerste Abgang der VfB-Geschichte mit einer Ablöse von 35 Millionen Euro. Der französische Defensivmann spielte sich bei der WM 2018 ins Rampenlicht und wechselte daraufhin 2019 zum FC Bayern München. Mittlerweile schnürt er seine Schuhe für Inter Mailand.

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Wenn der VfB Stuttgart in der kommenden Saison in der Champions-League an den Start geht, wird er auf einige Stützen der vergangenen Spielzeit verzichten müssen. Die sportlich historische Saison 2023/24 hat für den Verein nämlich nicht nur positive Folgen. Denn neben den bereits länger feststehenden Transfers von Hiroki Ito zum FC Bayern München und Waldemar Anton zu Borussia Dortmund ist nun auch der Abgang von Torjäger Serhou Guirassy, ebenfalls zum BVB, beschlossene Sache. Dieser hatte sich zunächst noch wegen einer offenen Knieverletzung des Guineers verzögert, ist aber mittlerweile auch von beiden Vereinen offiziell verkündet.

Undav-Transfer könnte Rennen gegen die Zeit werden

Bei Publikumsliebling Deniz Undav werden es für VfB-Fans währenddessen noch bange Wochen bis Transferschluss. Undavs Stammverein Brighton zeigt sich als harter Verhandlungspartner und macht zur Zeit keine Anzeichen dem VfB preislich entgegenzukommen. Es droht beim Stürmer, trotz mehrfach ausgedrücktem Wechselwunsch, ein komplizierter Transferpoker bis Ende der Transferfrist. Der VfB hat dabei aber bereits eine finanzielle Grenze angekündigt. Hoffnung für VfB-Fans gibt es mittlerweile zumindest bei EM-Fahrer Chris Führich. Dessen Ausstiegsklausel in Höhe von 22 Millionen Euro für deutsche Vereine und einer leicht höheren Summe für die internationale Konkurrenz ist abgelaufen. Dadurch hält der VfB das Heft des Handelns komplett in der eigenen Hand, weshalb ein Verbleib Führichs sehr realistisch scheint.

Bei den Wechseln von Ito, Anton und Guirassy spielten diese vertraglich festgeschriebene Ausstiegsklauseln eine entscheidende Rolle. Dadurch steht es den Spielern zu, die Ablösesumme für ihren neuen Verein auf eine vorher festgelegte Summe zu beschränken. Ausstiegsklauseln gehören vor allem bei Vereinen außerhalb der sportlichen Eliteklasse zum Geschäft.

Passend dazu haben wir einen Blick auf die teuersten Abgänge der VfB-Geschichte geworfen. Unsere Bildergalerie gibt Aufschluss. Viel Spaß beim Durchklicken!

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