VfB Stuttgart bei Bayer 04 Leverkusen
: Undav angefressen: „So machen wir es Leverkusen zu einfach“

Nach der Niederlage des VfB Stuttgart im Supercup gegen Bayer Leverkusen haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
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Stuttgart
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  • Deniz Undav freut sich über den zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer.

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  • Jamie Leweling setzt sich an der Seitenlinie durch.

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  • Maximilian Mittelstädt verteidigt gegen Amine Adli.

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  • VfB-Neuzugang Ermedin Demirovic im Duell mit Robert Andrich.

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  • Martin Terrier und Stuttgarts Pascal Stenzel im Zweikampf.

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  • Edmond Tapsoba und Amine Adli jubeln über die frühe Bayer-Führung.

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  • Die Bayer-Führung hat nicht lange Bestand. Enzo Millot trifft zum Ausgleich.

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  • Julian Chabot spricht mit Schiedsrichter Tobias Stieler.

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  • Angelo Stiller behauptet die Kugel.

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  • Martin Terrier sieht nach einem groben Foulspiel gegen Ermedin Demirovic die Rote Karte.

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  • Enzo Millot scheitert nur knapp.

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  • Hitzig geht es zu: hier sieht Bayer-Trainer Xabi Alonso die Gelbe Karte.

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  • Jeff Chabot reckt die Arme in die Höhe.

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  • Deniz Undav erzielt nach seiner Einwechslung das umjubelte Führungstor für den VfB.

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  • Der Jubel über das Tor ist natürlich riesig.

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  • Patrick Schick erzielt den Ausgleich – in Bayer-Manier: kurz vor Schluss.

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Der VfB Stuttgart hat das Supercup-Finale gegen Bayer Leverkusen nach Elfmeterschießen mit 4:3 (2:2, 1:1) verloren. Stuttgarts Silas verschoss den entscheidenden Elfmeter gegen den in der vergangenen Bundesliga-Saison ungeschlagenen Double-Gewinner.

Victor Boniface (11. Minute) hatte Leverkusen vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena in Führung geschossen. Enzo Millot (15.) und Deniz Undav (63.) trafen danach für den Vize-Meister aus Stuttgart. Patrik Schick (88.) erzielte kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich für Bayer. Leverkusens Neuzugang Martin Terrier sah in der 37. Minute nach grobem Foulspiel die Rote Karte.

Wir haben nach dem hitzigen Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir wussten vor dem Spiel nicht hundertprozentig, wo wir stehen. Insofern war das Spiel wichtig, weil es gezeigt hat, dass es in die richtige Richtung geht. Wir waren gut drin, haben eine guten Reaktion auf das Gegentor gezeigt. Lediglich Standards hätten wir bisher verhindern müssen. Aber dann waren wir voll drin. Nach der Pause war es wichtig, Kontrolle zu behalten, klar zu bleiben. Das gelang uns über weite Strecken. Dann machen wir das Tor. Genauso sollte es laufen. Das 3:1 war der Knackpunkt. Das machen wir nicht und verlieren für 10-15 Minuten die Kontrolle. Leverkusen hat das zurückgebracht, Wucht entwickelt. Das haben wir nicht gut verteidigt. Natürlich hätten wir uns gewünscht, am Ende vom Sieger vom Platz zu gehen.“

B04-Trainer Xabi Alonso: „Wir sind zufrieden. Es sind viele Dinge passiert. Anfangs war das Spiel sehr eng. Mit der Roten Karte haben wir uns in der Pause vorgenommen, erst einmal bis zur 75. Minuten etwas abwartend zu agieren. Das ging voll auf. Wir haben großen Spirit gezeigt, uns so ins Elfmeterschießen gebracht. Da kann dann alles passieren. Es war ein guter Kickoff für die Saison.“

Deniz Undav: „Wir dürfen einfach nicht aufhören, Fußball zu spielen. Gerade weil wir in Überzahl sind. Plötzlich spielen wir nur noch lange Bälle und bei den drei Ochsen da hinten drin kannste dir doch denken, was dann passiert. Und dann diese Fehler. Ich weiß nicht, warum uns das hier immer wieder passiert. So machen wir es Leverkusen zu einfach.“

Ermedin Demirovic: „Es war ein dramatisches und schwieriges Spiel. Wir haben uns nach dem 2:1 trotz Überzahl ein wenig fallen lassen. Und dann haben wir es nicht geschafft, die Führung über die Zeit zu bringen. Jetzt müssen wir den Kopf hochhalten und die Energie aus dem Spiel in die Saison mitnehmen. Wir hätten uns gefreut – wenn wir diesen offiziellen Titel gewonnen hätte. Es war sehr emotional und hat Spaß gemacht. Auch für die Zuschauer denke ich.

Die Rote Karte für meinen Gegenspieler geht klar. Was Tapsoba jedoch macht, geht gar nicht. Er fasst mir an den Hals – das ist respektlos. Das geht anders aus, wenn wir nicht auf dem Fußballplatz stehen. Das gehört sich einfach nicht. Ich werde nicht mit ihm darüber sprechen. Die Hand war an meinem Hals – ganz klar. Das geht so nicht. Wir waren nie Freunde und werden es auch nie sein.“

VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth: „In kürzester Zeit gehen wir hier in Leverkusen ganz knapp nicht als Sieger, sondern als als Verlierer vom Platz. Heute ist es besonders bitter. Wir haben ein unterhaltsames Spiel gesehen, das sich in vielerlei Hinsicht im Grenzbereich bewegt hat. Dass wir heute mit leeren Händen heimfahren, ist sehr schade. Wir sind das Spiel sehr ernsthaft angegangen und wollten unbedingt gewinnen. Dabei waren wir keinesfalls chancenlos und haben durchaus verdient gehabt zu gewinnen.“

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