VfB Stuttgart bei Borussia Dortmund
: Heimlicher Matchwinner? Kovac lobt Nübel

Alexander Nübel hält den VfB in Dortmund mit mehreren Paraden im Spiel und bekommt im Anschluss einen verbalen Schulterklopfer vom gegnerischen Trainer.
Von
David Scheu
Stuttgart
  • Alexander Nübel pariert gegen Dortmunds Maximilian Beier.

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  • In den ersten zwölf Minuten des Spiels blieb es ruhig im Stadion der Dortmunder: Der Anhang protestierte gegen geplante Maßnahmen aus der Politik zur Sicherheit in den Stadien.

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  • Davon profitierten offenbar die Stuttgarter: In den ersten 15 Minuten hatten die Gäste das Zepter in der Hand.

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  • Doch dann wendete sich das Blatt und das Geschehen verlagerte sich zunehmend in die Hälfte der Schwaben.

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  • Bis es schließlich nach einem Foul von Deniz Undav (VfB) einen Elfmeter für den BVB gab: Emre Can nahm sich der Sache an und brachte den Gastgeber in der 34. Minute mit 1:0 in Führung.

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  • Beim VfB fehlte danach der Schwung ...

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  • ... und sie kassierten in der 41. Minute auch noch das zweite Gegentor durch Maximilian Beier.

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  • Zu Beginn der zweiten Halbzeit meldeten sich die Schwaben zurück: Deniz Undaz verkürzte in der 47. Minute mit seinem Tor auf 1:2.

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  • In der 53. Minute kam direkt die Antwort der Dortmunder: Serhou Guirassy schob den Ball ins Tor. Doch er stand im Abseits, das Tor zählte nicht.

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  • Während Stuttgart auf den Ausgleich drängte, ergaben sich für die Schwarzgelben vermehrt Räume für Konter. Das Spiel wurde zunehmend zu einem offenen Duell.

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  • In der 71. Minute dann tatsächlich der Ausgleich für den VfB: Undav versenkte nach einem Eckstoß den Ball im Tor.

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  • Keine der beiden Mannschaften wollte sich jedoch mit einem Remis abfinden. Anstatt sich zurückzuziehen, drängten sowohl die Westfalen als auch die Schwaben weiterhin mutig nach vorne.

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  • Am Ende kam es zu einer rasanten Schlussphase: In der 89. Minute brachte Karim Adeyemi den BVB in Führung. Diese sollte jedoch nicht lange halten. Keine Minute später sorgte - erneut - Deniz Undav mit einem Tor für den Ausgleich.

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Über den Man of the Match konnte es keine zwei Meinungen geben – Deniz Undav hatte den VfB Stuttgart mit seinen drei Toren zum 3:3 bei Borussia Dortmund geschossen. Womöglich wäre es aber gar nicht zu dem Punktgewinn und späten Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gekommen, wenn nicht ein anderer Stuttgarter einen ganz starken Tag erwischt hätte: Torhüter Alexander Nübel entschärfte mehrere aussichtsreiche BVB-Chancen und hatte so maßgeblichen Anteil am Punktgewinn.

„Herausragend“: Nübel pariert gegen Karim Adeyemi

Das sah auch der Dortmunder Trainer Niko Kovac so, der Nübel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gleich zweimal unaufgefordert für dessen Aktionen lobte. Gegen den freistehenden Karim Adeyemi habe der VfB-Keeper in der 83. Minute „herausragend gehalten“. Auch auf eine Gelegenheit von Maximilian Beier ging Kovac ein, „wo Maxi ein bisschen nachstochert und Alexander Nübel den Ball sehr gut hält.“

Bei den Dortmunder Toren war Nübel indessen machtlos – sodass der VfB-Keeper, der sich seit Wochen in starker Form befindet, trotz der drei Gegentreffer auf einen gelungenen Nachmittag zurückblicken konnte.

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