VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt
: „Wo die Leichtigkeit aus der Vorsaison geblieben ist, weiß ich auch nicht“

Nach dem 0:1 des VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Carlos Ubina, Philipp Maisel und Michael Bosch
Stuttgart
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  • Alexander Nübel machte gegen Frankfurt nicht immer eine gute Figur.

    /IMAGO/Jerry Andre
  • Die Frankfurter Kurve zeigte vor der Partie eine Pyroshow – der Anpfiff verzögerte sich deshalb kurz.

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  • Der VfB-Anhang war auch in Frankfurt gewohnt lautstark.

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  • Die Gäste kamen ordentlich in die Partie und hatten erste Gelegenheiten auf den Führungstreffer. Unter anderem Jamie Leweling ...

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  • ... und Enzo Millot sowie Chris Führich (im Bild) waren in aussichtsreichen Abschlusspositionen.

    Baumann
  • Aber auch Frankfurt kam mehrmals gefährlich vor das Stuttgarter Tor.

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  • Maxi Mittelstädt bügelte einen eigenen Fehler mit einer Grätsche gerade noch so aus ...

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  • Auch Alexander Nübel war gefordert.

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  • Finn Jeltsch verpasste kurz vor der Halbzeit am zweiten Pfosten.

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  • Schiedsrichter Aytekin war mehrfach gefordert. Die Frankfurter (hier Trainer Dino Toppmöller) forderten mehrfach Elfmeter – allerdings zu Unrecht.

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  • Nach Wiederanpfiff wurde Frankfurt stärker – und der VfB schwächte sich selbst. Ameen Al-Dakhil sah nach einer Notbremse die Rote Karte ...

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  • ... der VfB-Verteidiger hatte SGE-Stürmer Hugo Ekitiké umgerissen.

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  • Mario Götze erzielte in der 70. Minute den verdienten Führungstreffer für die Hausherren.

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Am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt 0:1 verloren. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben in der ersten Halbzeit aus einem guten Spiel zu wenig gemacht. Wir hatten genug gute Möglichkeiten im letzten Drittel. Die Zielstrebigkeit hat gefehlt, um etwas Zählbares herauszuholen. Wir hätten ein Tor machen müssen, um eine andere Dynamik reinzubringen. Mit der Roten Karte bringen wir das Spiel auf eine andere Ebene. Das ist in der Szene zu einfach. In Frankfurt mit einem Mann weniger zu spielen, das ist schwierig. Die Jungs haben es versucht, aber am Ende hat es nicht gereicht. Die Chancen, in der Tabelle zu klettern, werden nicht größer, wenn wir Spiele nicht gewinnen. Deshalb ist für uns am Mittwoch das Spiel des Jahres.“

Eintracht-Trainer Dino Toppmöller: „Das war ein extrem wichtiger Sieg für uns. Wir haben einen großen Konkurrenten im Kampf um Europa distanziert. Hugo Ekitiké hat heute ein bärenstarkes Spiel gemacht.“

VfB-Spieler Alexander Nübel: „Natürlich ist es ein Nachteil zu zehnt zu Ende zu spielen. Den Platzverweis kann man schon geben. Wir hatten dann noch ein, zwei gute Chancen – aber das hilft am Ende nicht. Wir haben auch in Unterzahl weitergekämpft. Dass dann so ein Scheißtor passiert – nach dem er an den Pfosten geht - ist unglücklich. Natürlich hatte Frankfurt viele Chancen, das muss man anerkennen. Das Ergebnis ist ein Dämpfer für uns. Wo die Leichtigkeit aus der Vorsaison geblieben ist, weiß ich auch nicht. Wir müssen schnell den Kopf freimachen, weil am Mittwoch ist für uns das Spiel des Jahres.“

VfB-Spieler Nick Woltemade: „Wir machen es im zehn gegen elf am Ende nicht schlecht. Wenn wir paar Situationen konsequenter ausspielen, dann ist vielleicht ein Punkt drin. Die Rote Karte dürfte die entscheidende Szene gewesen sein. Eine halbe Stunde in Unterzahl, das ist recht viel. Was heute sonst gefehlt hat, kann ich nicht so richtig sagen. Am Mittwoch können wir das Pokalfinale klarmachen, darüber mache ich mir mehr Gedanken als um die Wechselgerüchte.“

Eintracht-Spieler Mario Götze: „Es war ein intensives, schwieriges Spiel. Die Rote Karte war der Knackpunkt. Heute haben wir die Punkte geholt, die wir in den letzten Wochen nicht immer geholt haben.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Mit den Ergebnissen der letzten Wochen laufen wir natürlich unseren Ansprüchen hinterher. Wir haben viel investiert, kommen gut in die Partie, spielen aber unsere Aktionen nicht zwingen genug aus. Wir müssen ein Tor machen vor der Pause. Nach Wiederbeginn hatte Frankfurt mehr Anteile, dann lässt sich Ameen überrumpeln. Nach dem Platzverweis haben wir uns nicht aufgegeben. Da war der Punkt lange drin. Aber am Ende ist Frankfurt der verdiente Sieger.“

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