VfB Stuttgart bei Fenerbahce
: „Wir waren im letzten Drittel nicht zwingend genug“

Nach dem 0:1 des VfB Stuttgart gegen Fenerbahce Istanbul haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Philipp Maisel, Christian Pavlic, David Scheu, Michael Bosch
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Der VfB Stuttgart hat gegen Fenerbahce SK 0:1 verloren.

    AFP/YASIN AKGUL
  • Gute Laune bei der Platzbegehung vor der Partie.

    Baumann / Michael Treutner
  • Einfach wurde den VfB-Fans die Anreise nicht gemacht.

    Baumann / Michael Treutner
  • Rechtzeitig zum Spiel war der Gästeblock aber voll.

    Baumann / Michael Treutner
  • Die Anfangsviertelstunde der Partie gehörte eher dem VfB, klare Chancen gab es für die Schwaben aber nicht. Anschließend wurden die Gastgeber stärker.

    IMAGO/Eibner
  • El Bilal Khannouss (im Bild) hatte nach einem Tritt im Mittelfeld Glück, er sah nur Gelb.

    AFP
  • Edson Alvarez wurde lange behandelt.

    IMAGO/Depo Photos
  • Maxi Mittelstädt probierte es aus der Distanz ...

    Baumann / Michael Treutner
  • Luca Jaquez hatte per Kopf eine Möglichkeit.

    IMAGO/Eibner
  • Aber es fehlte der letzte Punch. Tiago Tomas blieb in der Sturmspitze ohne klaren Abschluss.

    Baumann/Michael Treutner
  • In der 32. Minute verschuldete Angelo Stiller einen Foulelfmeter. Er hatte bei einem Eckball Gegenspieler Skriniar ungeschickt festgehalten, der Abwehrspieler kam zu Fall.

    IMAGO/Eibner
  • Kerem Aktürkoglu verwandelte sicher zum 1:0.

    IMAGO/Eibner
  • Mit 0:1 aus Sicht des Teams von Sebastian Hoeneß, das mehr Ballbesitz und die bessere Zweikampfbilanz hatte, ging es in die Pause.

    IMAGO/Eibner
  • Nach einer Stunde hatte Jaquez Glück: Nach Ballverlust von Jeff Chabot war Nene frei durch, der Schweizer brachte ihn im Strafraum zu Fall. Der fällige Strafstoß wurde wegen Abseits zurück genommen.

    Baumann / Michael Treutner
  • Kurz darauf war wieder Schiedsrichter Jakob Kehlet im Fokus. Nach einem Foul an Stiller zeigte der dänische Unparteiische auf den Punkt, ...

    AFP
  • ... nahm den Strafstoß nach VAR-Check aber wieder zurück.

    Baumann / Michael Treutner
  • In der 63. Minute wechselte Hoeneß zum ersten Mal. Für Badredine Bouanani kam Deniz Undav.

    Baumann / Michael Treutner
  • Wenig später ging auch Kapitän Atakan Karazor vom Feld; genauso wie Ramon Hendriks. Jamie Leweling und Nikolas Nartey kamen.

    AFP
  • Im Angriff fehlte dem VfB auch in der Schlussphase die Durchschlagskraft.

    IMAGO/Eibner
  • Der eingewechselte Undav vergab acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit die beste Gelegenheit. Er schoss aus guter Position rechts vorbei.

    AFP
  • Nach Schlusspfiff gab es noch eine Rangelei auf dem Feld. Mittendrin: Undav und Jeff Chabot.

    Baumann / Michael Treutner
1 / 21

Am 3. Spieltag der Europa League spielte der VfB Stuttgart gegen das Team von Fenerbahce SK. Am Ende mussten die Schwaben eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir müssen Fenerbahce gratulieren. Es war ein intensives, teilweise hochklassiges Spiel. Diese Niederlage war nicht nötig. Wir hatten einige Momente, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Das haben wir aber nicht geschafft – auch, weil wir ähnlich wie in Basel vorne nicht zwingend genug waren. Die Entscheidung, den Elfmeter für uns zurückzunehmen, halte ich für falsch. Dennoch können wir erhobenen Hauptes aus diesem Stadion gehen.“

Fenerbahce-Coach Domenico Tedesco: „Stuttgart ist ein Top-Team. Sie können Spieler wie Leweling und Undav einwechseln und sind sehr flexibel. Ich finde, dass der Trainer dort einen herausragenden Job macht. Wir brauchten heute die volle Energie, andernfalls hätten wir keine Chance gehabt. Mit der Struktur in den ersten 15 Minuten war ich nicht zufrieden. Daher mussten wir viel zielstrebiger werden. Das haben wir zum Glück geschafft.“

VfB-Kapitän Atakan Karazor: „Wir waren im letzten Drittel nicht zwingend genug, haben entscheidende Abspiele verpasst und auch die Flanken nicht genutzt. Wir hätten zwingender sein müssen, das war schon öfter in dieser Saison so. Die Stimmung hier bekommt man schon mit auf dem Platz, es war schon sehr sehr laut. Wir hätten uns, glaube ich, mehr verdient gehabt.“

0:1-Pleite für den VfB Stuttgart

Foto: AFP

VfB-Profi Angelo Stiller: „Am Ende entscheiden Kleinigkeiten, am Ende entscheiden Elfmeter. Ich glaube Skriniar fällt einfach sehr leicht, sieht wahrscheinlich blöd aus. Eigentlich hatte Fenerbahce wenig Zugriff. Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt, der letzte Punch. Ich habe bei dem Elfmeter für uns einen Kontakt gespürt, aber das ging alles so schnell. Ein Fortschritt ist das heute auf jeden Fall nicht.“

VfB-Torhüter Alexander Nübel: „Es war in den meisten Phasen ein ordentliches Spiel von, aber das Ergebnis ist letztlich natürlich enttäuschend. Wir hatten zwar viele Torabschlüsse, haben jedoch zu wenige Bälle gefährlich aufs Tor gebracht. Defensiv haben wir es eigentlich in den meisten Phasen gut verteidigt, auch wenn die zweite Halbzeit teils etwas offener war. Wir müssen jetzt schnell regenerieren und uns auf den 1. FSV Mainz vorbereiten – unsere Serie in der Bundesliga möchten wir fortsetzen.“

Alle Noten für die Weiß-Roten | Das Bundesliga-Livecenter

Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

MeinVfB by StZ
Freitag um 11.00 Uhr
Die besten Geschichten rund um den VfB Stuttgart, spannende Hintergründe und eine ausführliche Spieltagsvorbereitung direkt aus der Sportredaktion. Mit dem MeinVfB-Newsletter immer auf Ballhöhe!