VfB Stuttgart bei VfL Bochum
: Dank furioser Anfangsphase: VfB beendet Sieglosserie in der Liga

Der VfB Stuttgart hat seine Sieglosserie in der Bundesliga beendet. Nach sechs Spielen in Folge ohne Dreier gewannen die Weiß-Roten beim VfL Bochum mit 4:0.
Von
red/sid
Stuttgart
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  • Der VfB feierte in Bochum einen ungefährdeten Auswärtssieg.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Der VfB erwischt den besseren Start und belohnt sich in der achten Minute mit dem 1:0. Eine Ecke von Chris Führich landet am zweiten Pfosten auf dem Kopf von Atakan Karazor, der den Ball ins Zentrum köpft, wo Jeff Chabot steht und den Ball aus kurzer Distanz ins Tor drischt.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Keine drei Minuten später liegt der Ball schon wieder im Kasten von Bochum-Keeper Timo Horn. Diesmal schickt Atakan Karazor Ermedin Demirov mit einem Steilpass auf die Reise, der Bosnier bleibt vor dem Tor ganz cool und lupft den Ball über Horn hinweg zum 2:0 ins Tor.

    dpa/Fabian Strauch
  • Fabian Rieder hat nach einem Konter das 3:0 auf dem Fuß, doch sein Abschluss landet am Pfosten. Von dort springt die Kugel an den Rücken von VfL-Torwart Horn und wieder zurück in Richtung Tor. Der Ball kullert aber Millimeter am linken Pfosten vorbei.

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  • Auch in der zweiten Halbzeit startet der VfB furios. In der 48. Minute wird Chris Führich nicht angegriffen, der Flügelspieler passt auf Linksverteidiger Ramon Hendriks, dessen flache Hereingabe Ermedin Demirovic zum 3:0 verwertet.

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  • Ermedin Demirovic macht in der 85. Minute endgültig den Deckel drauf – und schnürt nebenbei den Dreierpack. Rechtsverteidiger Leonidas Stergious findet den völlig frei stehenden Bosnier mit einer flachen Flanke, der leichtes Spiel hat und den Ball über die Linie schiebt. 4:0 VfB!

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  • Defensiv lassen die Weiß-Roten auch in der Schlussphase wenig zu, sodass sich Alexander Nübel über eine weiße Weste freuen kann.

    dpa/Fabian Strauch
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Nach dem Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart auch seine Durststrecke in der Bundesliga beendet – und dem VfL Bochum einen schweren Schlag versetzt. Drei Tage nach dem 3:1 im Halbfinale gegen RB Leipzig setzte sich der Vizemeister souverän mit 4:0 (2:0) im Ruhrstadion durch und verbuchte den ersten Dreier nach sechs erfolglosen Ligaspielen.

Für die schwachen Bochumer wird es im Abstiegskampf wieder prekärer: Nach vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen droht der Aufschwung unter Trainer Dieter Hecking zu verpuffen. Die Heimstärke des VfL gehört nach nur einem Sieg in den vergangenen sechs Partien mehr und mehr der Vergangenheit an.

VfB mit Doppelschlag in der Anfangsphase

Jeff Chabot (8.) und Ermedin Demirovic (11.) sorgten schon früh für eine beruhigende Gästeführung. Demirovic entschied bereits kurz nach der Halbzeit mit seinem zwölften Saisontor (48.) das weitgehend einseitige Spiel und legte noch seinen dritten Treffer nach (85.).

VfB-Coach Sebastian Hoeneß hatte nach dem Pokalerfolg mehr als die halbe Mannschaft umgestellt - nicht ganz freiwillig, weil mit Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt und Amen Al-Dakhil gleich drei Spieler gesperrt waren. Hecking wechselte gegenüber dem 1:3 bei Bayer Leverkusen nur einmal: Im Sturm ersetzte Myron Boadu Georgios Masouras.

Hoeneß hatte nach dem Finaleinzug seine „Hoffnung auf einen Energieschub“ geäußert, er wollte „den Schwung mitnehmen und eine Serie starten“. Der VfB begann tatsächlich mit Energie und Schwung und erwischte die Bochumer Abwehr ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß. So auch beim Führungstor, als Atakan Karazor einen Eckball per Kopf auf Chabot zurücklegte, der gleich die erste Chance nutzte. Beim 2:0 reichte ein kluger Pass von Karazor auf Demirovic, um die Innenverteidigung zu überrumpeln.

Demirovic schnürt den Dreierpack

Und der VfL? Sichtlich geschockt, wirkten die Gastgeber schon früh ratlos, selbst über die Zweikämpfe kamen sie nicht ins Spiel. Ein Kopfball von Felix Passlack über das Tor war der erste Annäherungsversuch (23.). Torjäger Boadu hing völlig in der Luft. Stuttgart kontrollierte Ball und Gegner, kombinierte weitgehend ungestört - und hatte Pech mit einem Pfostenschuss von Fabian Rieder (30.). Pfiffe begleiteten die Bochumer in die Halbzeitpause.

Statt mit einem Aufbäumen des VfL begann die zweite Hälfte mit der Entscheidung: Eine Hereingabe von Ramon Hendriks drückte Demirovic über die Linie. Auch die Umstellung auf Viererkette machte Bochums Abwehr nicht stabiler. Zahlreiche Zuschauer strömten schon zu den Ausgängen und verpassten ein weiteres Tor der Gäste.

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