VfB-Trainer Sebastian Hoeneß war zufrieden mit dem Auftritt seines Teams.
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Beim Flutlicht-Spiel in Augsburg ging es für den VfB um Trainer Sebastian Hoeneß um die ersten Punkte des Jahres.
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Für VfB-Stürmer Ermedin Demirovic war es das erste Wiedersehen mit seinem alten Verein, den er im Sommer als Kapitän verlassen hatte.
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Und Demirovic hatte in der fünften Spielminute gleich mal die dicke Chance auf die frühe VfB-Führung, platzierte einen Kopfball aus fünf Metern aber nicht gut genug.
Und noch mal Demirovic: Der VfB-Stürmer lief perfekt auf den ersten Pfosten ein, die Flanke stimmte, doch wieder vergab der bosnische Nationalspieler frei vor FCA-Keeper Finn Dahmen (20. Minute). Fahrlässig.
Ärgerlich für den VfB vor allem, weil die Augsburger nach rund einer halben Stunde stärker wurden. Der VfB verlor vor der Halbzeit mehr und mehr die Kontrolle.
Und der FC Augsburg kam zu seinen ersten Gelegenheiten. In der 41. Minute kam Robert Gumny aus sieben Metern zum Abschluss, blieb aber ebenfalls zu unpräzise. Durchatmen beim VfB, mit dem 0:0 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb es die erwartet umkämpfte Partie, in der beide Teams ackerten, aber sich zunächst keine Großchancen herausspielen konnten.
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Doch dann feierte der zuletzt lange verletzte Deniz Undav sein Comeback beim VfB, und traf fünf Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:0 für die Stuttgarter (66. Minute).
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Für Undav war es das sechste Tor in der laufenden Bundesliga-Saison.
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Mit Undav brachte Sebastian Hoeneß auch Neuzugang Jacob Bruun Larsen in die Partie. Auch seine Einwechslung beflügelte das Offensivspiel des VfB.
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Auch Jamie Leweling feierte nach seiner Verletzung sein Comeback.
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Die große Schlussoffensive der Augsburger blieb aus. Der VfB behielt weitgehend die Kontrolle und holte mit dem 1:0 den ersten Bundesligasieg des Jahres.
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Der VfB Stuttgart ist mit einem 1:0-Sieg beim FC Augsburg ins neue Jahr gestartet. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir kommen sehr gut ins Spiel, haben konsequent verteidigt und sind hohes Tempo gegangen. Wir müssen uns vorwerfen lassen, in dieser Phase kein Tor gemacht zu haben. Danach verlieren wir etwas die Kontrolle. In der zweiten Hälfte hatten wir nicht die Anzahl an Aktionen im letzten Drittel wie im ersten Durchgang, machen aber das Tor durch Deniz. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber der Sieg geht aus meiner Sicht in Ordnung.“
Augsburg-Coach Jess Thorup: „Der VfB ist ganz stark ins Spiel gekommen. Wir hatten Schwierigkeiten, sie unter Druck zu setzen. Mitte der ersten Hälfte hatten wir dann mit unserem hohen Pressing einige Balleroberungen, leider ohne einen Torerfolg. Das 0:1 hat weg getan, aber wir sind bis zum Schluss drangeblieben. Mit der Leistung bin ich zufrieden.“
VfB-Profi Ermedin Demirovic: „Wenn wir das Ding früher machen, läuft das Spiel anders. So mussten wir ackern bis zum Ende. Wir sind aber froh, es am Ende gemeistert zu haben. Zu Null gespielt und drei Punkte mitgenommen – damit können wir zufrieden sein.“
VfB-Profi Deniz Undav: „Ein überragendes Gefühl. Es war schön, wieder auf dem Platz stehen und Fußball spielen zu dürfen. Mein Tor ist mir gar nicht so wichtig, Lob verdient unsere Viererkette. Stark, wie sie am Ende alles wegverteidigt hat. Schade, dass Ange keinen Assist bekommt, weil ich ihn erst im Nachschuss reingemacht habe. Jetzt stehen harte Wochen an, die müssen wir gut angehen.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Wir wollten Boden gutmachen und Anschluss ans obere Tabellendrittel herstellen – und sind mit dem erhofften Schwung ins Spiel gekommen mit sehr klaren Torchancen. Kurz vor der Halbzeit ist die Spannung ein bisschen abgefallen. Wenn man das ganze Spiel betrachtet: Klar war es ein Arbeitssieg, klar war es knapp – aber es war ein ganz verdienter Sieg.“