VfB Stuttgart beim FC Bayern: „Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“
Eine Stunde lang hielt der VfB Stuttgart beim FC Bayern die Null, wurde dann aber beim 0:4 überrannt. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war ein hochverdienter Sieg für Bayern. Wir wollten das intensive, manndeckende Pressing der Bayern überspielen und über zweite Bälle ins Fußballspielen kommen. Ich glaube, dass das okay geklappt hat. Wir hatten unsere Situationen, die wir nicht immer top ausgespielt haben. Aber es hat sich für uns nicht schlecht angefühlt. Nach dem Doppelschlag spielen es die Bayern überragend. Das fühlt sich nicht gut an. Das werden wir analysieren müssen. Auch wenn es am Dienstag weitergeht, können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“
FCB-Trainer Vincent Kompany: „Stuttgart hat ein starkes Team, deshalb bin ich glücklich, wie das Spiel gelaufen ist. Ich war nicht überrascht, dass es für uns nicht leicht ging. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir ruhig bleiben müssen. Mit dem ersten Tor ändert sich dann das Spiel. Wir konnten dann mit unseren Einwechslung die Qualität des Spiels weiter erhöhen. Die Bank heut uns heute einen großen Push gegeben, als einige Spieler müde geworden sind.“
VfB-Profi Deniz Undav: „Wir hatten unsere Möglichkeiten. Wenn wir diese Situationen besser nutzen, kann es anders verlaufen. Wenn du sie jedoch nicht nutzt, ist Bayern diese Saison stark genug, um die Partie zuhause deutlich zu gewinnen. Es war in der Höhe verdient.“

Zufrieden: Bayern-Trainer Vincent Kompany
Foto: Pressefoto Baumann/Alexander KepplerVfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Es war eine verdiente Niederlage und schon auch ein Nackenschlag. Bis zur 60. Minute kann man mit dem Spiel leben, auch wenn nicht alles gut war bis dahin. Hier in München muss man dann auch effektiv sein, das 1:0 war möglich. Im Gegenzug müssen wir den Doppelschlag hinnehmen und brechen dann schon ein Stück weit auseinander. Auch die Einwechslungen haben nicht die erhoffte erzielt. Insgesamt war es zu wenig Überzeugung und Konsequenz, zu wenig Entschlossenheit. Das müssen wir schnell aufarbeiten.“
















