VfB Stuttgart
: Das Finale im Kino – so lief die Premiere des VfB-Films zum Pokalsieg

Am Mittwochabend hatte der Kinofilm zum DFB-Pokalsieg des VfB Stuttgart Leinwand-Premiere. Der Streifen transportiert noch einmal große Emotionen – und lustige Momente.
Von
Dirk Preiß
Stuttgart
  • Der VfB auf der großen Leinwand – Kino-Premiere von „VfB inTeam – wir haben den Pokal“. Deniz Undav hat sich schon mal eingedeckt.

    Pressefoto Baumann
  • Der VfB auf der großen Leinwand im Stuttgarter Metropol-Kino.

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  • Athletikcoach Matthias Schiffers, Chris Führich, Deniz Undav und Angelo Stiller (v. li.) decken sich mit Popcorn und Getränken ein.

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  • Zu Beginn gab es eine Talkrunde mit Atakan Karazor, Sebastian Hoeneß, Fabian Wohlgemuth und Moderator Jens Zimmermann (v. li.).

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  • Jeff Chabot (li.) und Ermedin Demirovic.

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  • Die VfB-Vorstände Rouven Kasper (li.) und Fabian Wohlgemuth mit Maskottchen Fritzle.

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  • Die VfB-Legenden Cacau (li.), Karl Allgöwer (2. v. re.) und Timo Hildebrand (re.).

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  • VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle (re.) mit Clublegende Hansi Müller.

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  • Der VfB-Kapitän Atakan Karazor.

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  • VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (li.) mit Trainer Sebastian Hoeneß.

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  • VfB-Präsident Dietmar Allgaier.

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  • Dan-Axel Zagadou (re.) mit Neuzugang Lorenz Assignon (2. v. re.).

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  • Alexander Wehrle mit den Porsche-Vertretern Lutz Meschke (Mi.) und Albrecht Reimold (re.).

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Schon zu Beginn des Abends versicherte Sebastian Hoeneß: „Das werde ich nie vergessen.“ Und falls doch mal die Erinnerung zu schwinden droht? Dann hat er nun ja einen ganzen Kinofilm, den er sich wieder und wieder anschauen könnte – und der den größten Erfolg seiner bisherigen Trainerkarriere auf besondere Art und Weise noch einmal nachzeichnet. Den Pokalsieg im Endspiel gegen Arminia Bielefeld (4:2).

„VfB inTeam“ – diese Dokumentation gibt es seit zwei Jahren. Und siehe da: Seit sich die Mannschaft des VfB Stuttgart von Kameras begleiten lässt, geht es sportlich bergauf. Im vergangenen Jahr nutzte man schon die Vizemeisterschaft, um der Serie ein vorläufiges Ende im Kino zu setzen. Fabian Wohlgemuth war schon damals begeistert. Nun sagte er vor der erneuten Leinwand-Premiere: „Ich erwarte einen Superlativ.“

Zumindest „ein Happyend wird es geben“, sagte Moderator Jens Zimmermann lachend – ehe dann tatsächlich erstmals der Streifen im Metropol-Kino in der Stuttgarter City startete. Und noch einmal große Emotionen weckte.

Ein Wunder war das nicht, schließlich war zwar die Bundesligasaison 2024/2025 nicht derart erfolgreich verlaufen wie im Jahr zuvor. Aber: Am Ende feierte der VfB eben den ersten bedeutenden Titel seit der Meisterschaft 2007. Weshalb sich der Film nun auch fast ausschließlich mit dem Finalwochenende in Berlin. Wie die Mannschaft es erlebt hat – von der Ankunft bis zur triumphalen Rückkehr nach Stuttgart. Wie die organisierte Fanszene die beeindruckende Choreografie aufbaute. Wie Anhänger aus dem Remstal mit dem weiß-roten Wohnwagen in die Hauptstadt pilgern. Und wie die Protagonisten im Nachhinein das Erreichte einordnen.

In den Hauptrollen des Films: vor allem der Kapitän Atakan Karazor und sein Mittelfeldkollege Angelos Stiller, der das Endspiel wegen einer Verletzung beinahe verpasst hätte. Und der sich im Urlaub in der Türkei umso glücklicher und entspannter präsentiert. „Es war sehr schön anzuschauen“, sagte Karazor nach den rund 90 Minuten, die er mit all seinen Kollegen (bis auf Nick Woltemade) im Traumpalast-Kino verbracht hatte. Mit dabei waren zudem zahlreiche geladene Gäste, Vereinslegenden wie Cacau, Karl Allgöwer, Timo Hildebrand und Hansi Müller, Sponsorenvertreter, der VfB-AG-Vorstand, das Präsidium sowie das Trainer- und Betreuerteam.

„Es war sen-sa-tion-nell“, sagte Alexander Wehrle und betonte: „Das geht nur bei einem Traditionsverein.“ Weil hier die Emotionen stets besonders groß seien. Der Vorstandschef der VfB-AG blickte auch gleich noch auf die neue Saison und gab als Ziel aus: „Wir wollen in allen drei Wettbewerben eine erfolgreiche Saison spielen.“ Ob es danach wieder etwas zu feiern und auf der Leinwand zu sehen gibt?

Zumindest Atakan Karazor hätte nichts dagegen. „Das macht süchtig“, sagte er über die Momente des sportlichen Glücks, „ich würde dieses Gefühl gerne öfter haben.“

Ab diesem Donnerstag (17. Juli) ist der Film „VfB inTeam – Wir haben den Pokal“ zumindest regelmäßig zu sehen. Rund vier Wochen lang in allen Traumpalast-Kinos der Region Stuttgart. Neben dem Metropol-Kino also auch in Backnang, Esslingen, Leonberg, Nürtingen, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd und Waiblingen. Zum Abschluss gibt es am 15. August eine Vorstellung im Open-Air-Kino am Mercedes-Benz-Museum – also einen Tag vor dem Supercup gegen den FC Bayern.

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