VfB Stuttgart: Drljaca rückt in den Kader, Hellstern muss sich gedulden

Rückt in den Spieltagskader: Stefan Drljaca.
Pressefoto BaumannDie gute Nachricht vorneweg: Der VfB Stuttgart kann am Wochenende beim Landesduell gegen den SC Freiburg auf seinen gewohnten Rückhalt zwischen den Pfosten setzen. Alexander Nübel ist fit und wird spielen. Hinter ihm änderte sich allerdings die Situation – zumindest vorübergehend. Nübel-Ersatz Fabian Bredlow fällt mit Knieproblemen aus („nichts Schlimmes“, so Trainer Sebastian Hoeneß) und kann die Reise in den Breisgau nicht mit antreten.
Entsprechend der teaminternen Keeper-Hierarchie rückt Stefan Drljaca nach, der dritte Torhüter im Profikader. Der tauchte bisher eher sporadisch auf dem Spielberichtsbogen auf, wo traditionell immer zwei Keeper pro Spiel notiert sind. Jetzt rückt Drljaca an Bredlows Position, der erst letzte Woche noch Spielpraxis im Test gegen die SG Sonnenhof Großaspach sammeln konnte.

Florian Hellstern gehört zu den großen Talenten beim VfB.
Foto: IMAGO/Sportfoto RudelNoch keine Option ist für Sebastian Hoeneß Youngster Florian Hellstern, der im Profikader an Nummer vier in der Hierarchie geführt wird. Mit der Betonung auf noch. „Flo macht es wirklich gut“ sagt Hoeneß über Hegnacher, der bereits konstant im Profikader trainiert. „Da haben wir einen sehr spannenden Torwart, der auch bei uns im Training schon gute Sachen zeigt. Doch gerade daher ist es für mich umso wichtiger, dass er in der dritten Liga seine Erfahrungen sammelt“, so Hoeneß weiter.
Helllstern ist im Drittligakader von Trainer Nico Willig die klare Nummer eins. Dort wird er auch am Wochenende eingesetzt werden, der VfB II empfängt den 1.FC Saarbrücken am Samstag (Wir-machen-Druck-Arena, 14 Uhr). In der dritten Liga verpasste Hellstern bisher keine Minute, wurde in allen vier Spielen über die volle Distanz eingesetzt. Der 17-jährige Keeper, der noch in der A-Jugend spielen könnte, ist aktuell mit einer Durchschnittsnote von 2,1 (tm.de) der notenbeste Torhüter der dritten Liga.
