VfB Stuttgart Frauen
: Entscheidende Wochen – für die VfB-Frauen beginnt der Aufstiegsendspurt

In den verbleibenden vier Partien wollen die Frauen des VfB Stuttgart den Aufstieg in die erste Liga perfekt machen. Am Sonntag steht ein vorentscheidendes Spiel an.
Von
Dirk Preiß
Stuttgart

Die VfB-Frauen wollen weiter jubeln – und am Ende der Saison in die erste Liga aufsteigen.

Baumann/Hansi Britsch

Das Pokalfinale ist geschafft, nun geht es in der Bundesliga um die Qualifikation für die Champions League. Am Sonntag, um 15.30 Uhr. Für die Profis des VfB Stuttgart im Heimspiel gegen Werder Bremen. Allerdings: Ernst wird es für die Weiß-Roten am Sonntag schon um 11 Uhr.

Am späten Vormittag nämlich betreten die Frauen des VfB den Rasen auf dem Gelände des PSV Stuttgart. Und es ertönt nicht nur der Anpfiff zum Heimspiel gegen den SV Meppen – sondern für den Endspurt im Aufstiegsrennen. Vier Spieltage sind es noch in der zweiten Liga, und der Partie des Tabellenführers (VfB) gegen den Vierten (SV Meppen) hat schon eine enorme Wichtigkeit.

Fünf Punkte trennen die Kontrahenten – und genau diesen Abstand hat der VfB auf die Nicht-Aufstiegsränge. Mit einem Sieg am Sonntag wäre zumindest der SV Meppen schon einmal entscheidend distanziert. Blieben als Verfolger der punktgleiche SC Sand (Zweiter) und der 1. FSV Mainz 05 (Dritter mit fünf Punkten Rückstand).

„Wir sind gewappnet für den Endspurt“, sagt Jana Beuschlein – und die Kapitänin darf das auch gerne auf sich selbst beziehen. Nach langer Pause wegen einer gebrochenen Mittelhand ist die Angreiferin zumindest zurück im Kader – und kann nun mithelfen, das große Ziel zu erreichen. Der VfB will zum dritten Mal in Folge aufsteigen und in der kommenden Saison in der ersten Liga spielen. „Wir sind“, sagt Jana Beuschlein, „gut auf das vorbereitet, was nun auf uns zukommt.“

Im März noch zeigte die Formkurve nach unten. Nach der Niederlage im Highlight-Spiel in der MHP-Arena musste dann der Trainer Heiko Gerber gehen, Nico Schneck übernahm. Seitdem gab es zwei Siege in der Liga und in der jüngsten Pflichtspielpause viele Einheiten, um Neues zu Automatismen werden zu lassen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr positiv“, sagt Jana Beuschlein, „wir haben wenig Zweifel daran, dass wir es schaffen. Aber wir sind auch gewarnt.“ Das Hinspiel gegen den SV Meppen, zum Beispiel, ging verloren.

Das soll an diesem Sonntag nicht passieren, vielmehr soll die Partie der Auftakt für ein furioses Saisonfinale werden. Danach geht es zum VfL Bochum (Siebter), gegen den VfL Wolfsburg II (13.) und zum SC Sand. Wo spätestens am 17. Mai der Aufstieg gefeiert werden soll.

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