VfB Stuttgart gegen Atalanta Bergamo
: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“

Nach dem 0:2 des VfB Stuttgart gegen Atalanta Bergamo haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Christian Pavlic und David Scheu
Stuttgart
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  • Der VfB Stuttgart hat gegen Atalanta Bergamo 0:2 verloren.

    dpa/Tom Weller
  • Alexander Nübel hatte in der ersten Halbzeit relativ wenig zu halten. In der zweiten Halbzeit kassierte er zwei Gegentore.

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  • Josha Vagnoman verteidigte über weite Strecken souverän gegen das Team von Gian Piero Gasperini.

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  • Angelo Stiller leitete zwar immer wieder Offensivaktionen des VfB ein, fand aber nur selten die nötigen Freiräume für sein Passspiel.

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  • Maximilian Mittelstädt war einer der aktivsten Spieler des VfB.

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  • Enzo Millot hatte zu Beginn Probleme ins Spiel zu kommen, wurde aber mit zunehmender Spieldauer immer stärker.

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  • El Bilal Touré war bei den langen Bällen gegen das Pressing von Bergamo wichtig, verlor aber im Laufe des Spiels immer mehr an Einfluss.

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  • Atakan Karazor hatte viel zu tun gegen die ballsicheren Italiener. Nach 75 Minuten wurde er durch Jeff Chabot ersetzt.

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  • Deniz Undav hatte zwei große Torchancen, die er nicht nutzen konnte, wobei er bei der ersten knapp im Abseits stand.

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  • Chris Führich ersetzte den verletzten Jamie Leweling und zeigte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive großen Einsatz, ohne jedoch entscheidende Akzente setzen zu können.

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  • Die erste Großchance für den VfB hatte Anthony Rouault. Nach einer Flanke von Maxi Mittelstädt köpfte er den Ball jedoch knapp über das Tor.

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  • Für den zuletzt verletzten und gesperrten Jeff Chabot erhielt Anrie Chase das Vertrauen in der Innenverteidigung.

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  • Ermedin Demirović wurde nach 55 Minuten für den verletzten Deniz Undav eingewechselt, konnte aber keine großen Akzente setzen..

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  • Fabian Rieder wurde in der Schlussviertelstunde für Chris Führich eingewechselt, blieb aber weitgehend unauffällig.

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Der VfB Stuttgart hat in der Champions League gegen Atalanta Bergamo mit 0:2 verloren. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Du weißt vorher, dass das Spiel so laufen kann, wie es gelaufen ist. Und trotzdem bist du dann enttäuscht, wenn es wirklich so kommt. Ich finde, dass wir eine ordentliche erste Hälfte gespielt haben und diszipliniert verteidigt haben. Wir kommen eigentlich auch gut aus der Halbzeit raus. Dann verlieren wir den Ball unglücklich und kassieren das 0:1. Danach haben wir eine Mannschaft gesehen, die alles versucht hat und einige aussichtsreiche Gelegenheiten kreiert hat. Mit dem 0:2 war das Spiel dann aber entschieden. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir müssen Atalanta unseren Respekt zollen. Auf dem Niveau sind das Spielverläufe, die es geben kann. Trotzdem bin ich heute alles andere als enttäuscht oder sauer. Ich bin nur traurig über das Ergebnis.“

Atalanta-Coach Gian Piero Gasperini: „Es war ein enges, ein intensives Spiel. Wir wussten, dass wir gegen Stuttgart – auch auf physischer Seite – eine sehr gute Leistung brauchen werden, um zu punkten. Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft die Aufgabe gelöst hat. Das frühe Tor in der zweiten Halbzeit hat uns natürlich geholfen. Anschließend haben wir bis zum Schluss sehr konzentriert verteidigt und unsere Möglichkeit zum 2:0 genutzt, um die Partie zu entscheiden.“

VfB-Profi Maximilian Mittelstädt: „Wir wussten, dass Atalanta uns alles abverlangt. Das haben sie getan. Sie brauchen nicht viel, um vorne gefährlich zu sein. Das haben sie heute gezeigt und uns eiskalt bestraft. Atalanta ist eine der formstärksten Mannschaften Europas. Wir haben heute über eine lange Strecke ein gutes Spiel gemacht und lange gut dagegen gehalten, das Spiel kann uns trotzdem Selbstvertrauen geben. Jetzt müssen wir daran arbeiten, vorne wieder die Tore zu machen.“

Maximilian Mittelstädt

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VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Wir sind heute auf eine robuste, reife und erfahrene Mannschaft getroffen, die eindrucksvoll bewiesen hat, warum sie die UEFA Europa League gewonnen hat. Trotzdem ist das Ergebnis natürlich schade. Denn wir können uns eigentlich keinen Vorwurf machen, haben alles reingeworfen und waren auch weitestgehend auf Augenhöhe. Man hat gesehen: Es bleibt eine Herausforderung und ist immer noch Neuland, stabil an diese Leistungsgrenze zu gehen. Es bleibt ein fortwährender Lernprozess. Trotz der Niederlage können wir insgesamt zufrieden sein.“

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Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten Spieler des VfB mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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