VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen
: VfB verspielt 3:1-Führung gegen den Meister

Der VfB Stuttgart traf am Sonntagabend in der Fußball-Bundesliga auf Bayer Leverkusen. Nach einer 1:0-Pausenführung ging es in der 2. Halbzeit hoch her – mit einem bitteren Ende für den VfB.
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red/SID
Stuttgart
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  • Patrik Schick machte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für Bayer.

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  • Die Fans sorgten schon vor dem Anpfiff für eine angemessene Kulisse beim Gastspiel des Meisters in Stuttgart.

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  • VfB-Trainer Sebastian Hoeneß veränderte seine Startelf auf drei Positionen. Unter anderem Deniz Undav und Chris Führich nahmen erst einmal auf der Bank Platz.

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  • Nach einer munteren Anfangsphase war Ermedin Demirovic in der 15. Minute zur Stelle. 1:0 für den VfB.

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  • Nick Woltemade war an vielen guten Offensivaktionen beteiligt.

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  • Atakan Karazor stand sinnbildlich für die starke Defensivarbeit der gesamten Mannschaft in Durchgang eins.

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  • Enzo Millot hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff die große Chance auf das 2:0. Doch Lukas Hradecky im Bayer-Tor parierte – und auch der Nachschuss von Angelo Stiller wurde von Piero Hincapie vor der Torlinie geblockt. So blieb es beim 1:0 zur Pause.

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  • Der VfB kam perfekt aus der Pause. Woltemade traf nach Vorarbeit von Millot zum 2:0 (48. Minute).

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  • Bei Bayer um Granit Xhaka lief einfach nicht viel zusammen.

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  • Es folgte eine erste kleine Drangphase der Gäste – und prompt traf Jeremie Frimpong in der 56. Minute zum Anschlusstreffer.

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  • In der 62. Minute stellte der VfB den alten Abstand wieder her. Nach einem Konter scheiterte Demirovic noch an Hradecky, doch der Ball prallte an Xhaka und von dort ins Tor: 3:1.

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  • Bayer steckte aber nicht auf, Piero Hincapie traf nach einer Ecke in der 67. Minute zum 3:2.

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  • Bayer drückte nun und der VfB bekam immer mehr Probleme.

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  • In der 88. Minute fiel dann doch noch der Ausgleich. Angelo Stiller traf ins eigene Netz.

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  • Und als alle schon mit einem Remis rechneten, schlug Patrik Schick zu und traf in der 94. Minute zum 3:4. Game over.

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Aus acht mach sechs: Bayer Leverkusen hat die erfolgreiche Titelverteidigung noch nicht abgehakt – und ist nach einer irren Aufholjagd und einem 4:3 (0:1) beim VfB Stuttgart wieder näher an Tabellenführer Bayern München herangerückt. Durch den ersten Sieg nach zuvor drei Pflichtspielniederlagen in Folge beträgt der Rückstand der Werkself auf die Münchner in der Fußball-Bundesliga acht Spieltage vor Saisonende nur noch sechs Punkte.

Ermedin Demirovic (15.), Nick Woltemade (48.) und ein Eigentor von Granit Xhaka (62.) sorgten vor 59.000 Zuschauern für einen zwischenzeitlich komfortablen Vorsprung des VfB, Jeremie Frimpong (56.), Piero Hincapié (67.), ein Eigentor von Angelo Stiller (88.) und Patrik Schick (90.+4) bescherte Leverkusen jedoch den lange nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg. Bayern hatte am Vortag durch das 1:1 bei Union Berlin Punkte liegengelassen, wovon Bayer nun profitierte. Der VfB hingegen ist seit inzwischen fünf Bundesligapartien ohne Sieg – und muss um die erneute Qualifikation für den Europapokal bangen.

VfB startet besser in die Partie

Nach dem Aus in der Champions League gegen die Bayern und der ungewohnten Niederlagenserie hatte sich Bayer-Trainer Xabi Alonso vor der Partie im Schwabenland betont gelassen gegeben. Er spüre den „gleichen Druck, nicht mehr“, versicherte der Spanier. Nahezu unbeeindruckt zeigten sich dann auch seine Profis, die in Stuttgart zunächst mehr vom Spiel hatten.

Der VfB aber biss sich nach und nach in die Partie - und belohnte sich nach einer Viertelstunde: Den Schuss von Jamie Leweling aus kurzer Distanz konnte Bayer-Keeper Lukas Hradecky noch parieren, gegen den Abstauber von Demirovic war der Finne aber machtlos. Patrik Schick verpasste für Bayer die schnelle Antwort, als er den Ball aus zentraler Position nach einer Flanke über das Tor setzte (21.).

Später Schock für Stuttgart

Der Double-Gewinner der vergangenen Saison mühte sich in der Folge vergeblich um Großchancen, das verletzungsbedingte Fehlen von Florian Wirtz machte sich bemerkbar. Der VfB präsentierte sich in den entscheidenden Zweikämpfen hellwach und hätte kurz vor dem Pausenpfiff nach einem Gegenstoß durch Enzo Millot beinahe noch das 2:0 erzielt (45.+1).

Das zweite Tor fiel stattdessen kurz nach Wiederanpfiff: Bei einem schnellen Gegenstoß bediente Millot Woltemade, der vor Hradecky eiskalt blieb. Diesmal aber gelang der Werkself der rasche Gegenschlag, Frimpong traf per Flachschuss aus halbrechter Position im Strafraum.

Nick Woltemade machte eine starke Partie für den VfB.

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Doch nur kurz darauf war der alte Abstand wiederhergestellt: Demirovic scheiterte nach einem überfallartigen Angriff noch an Hradecky, von dem Keeper prallte der Ball allerdings zu Xhaka, der ihn unfreiwillig ins eigene Tor bugsierte. Auch dieser Spielstand aber hatte nur kurz Bestand. Hincapié traf für Leverkusen nach einer Ecke mit einem Schuss in den linken Winkel. Die Partie schien nun völlig offen - und Leverkusen meldete sich eindrucksvoll zurück.

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