VfB Stuttgart gegen FC Porto
: „Linksverteidiger lag 37 Mal auf dem Boden“ – Undav regt sich über Gegner auf

Nach dem 1:2 geht der VfB mit einer schwierigen Ausgangslage ins zweite Duell mit dem FC Porto. Der Auftritt der Portugiesen ärgert die Schwaben.
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red/dpa/lsw
Stuttgart
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  • Muss von Teamkollege Jamie Leweling zurückgehalten werden: Deniz Undav.

    AFP/THOMAS KIENZLE
  • Der VfB Stuttgart hat am Donnerstagabend den FC Porto in der MHP Arena empfangen. Die Fans zeigten zu Beginn eine Jubiläums-Choreografie.

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  • Kurz nach Anpfiff zündeten die Porto-Fans derweil Pyrotechnik.

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  • Die Stuttgarter starteten mit viel Schwung in die Partie.

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  • Doch bereits nach etwa 15 Minuten entglitt Stuttgart die Kontrolle über das Spielgeschehen. Erst gingen die Gäste in der 21. Minute durch ein Tor von Terem Moffi in Führung.

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  • Und nur sechs Minuten später fiel das Tor zum 0:2.

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  • Jubel bei den Fans des FC Porto.

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  • Doch der VfB kämpfte sich zurück in die Partie.

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  • In der 40. Minute schoss Deniz Undav den VfB zum 1:2.

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  • Der VfB startete gut in die zweite Halbzeit und versuchte, zum Ausgleich zu kommen.

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  • In der 72. Minute dann ein Tor von Angelo Stiller für den VfB, doch...

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  • ... der Treffer zählte nicht: Tiago Tomás stand beim Freistoß in passiver Abseitsposition, griff jedoch anschließend ins Spielgeschehen ein. Deshalb wurde das Tor aberkannt.

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  • Am Ende blieb es beim 1:2 für den FC Porto.

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Nach dem 1:2 im hitzigen Achtelfinal-Hinspiel der Europa League haben sich die Spieler des VfB Stuttgart über die Provokationen des FC Porto aufgeregt. „Sie haben bei jedem Ball versucht, Zeitspiel zu machen. Ich glaube, der Linksverteidiger lag 37 Mal auf dem Boden wegen der gleichen Aktion“, schimpfte WM-Kandidat Deniz Undav beim TV-Sender RTL.

„Dass der Schiri kaum durchgegriffen hat oder erst ab der 70., 80. Minute ist auch ein Witz, vor allem weil wir ihm das 100 Mal gesagt haben“, polterte der einzige VfB-Torschütze im ersten Duell mit dem portugiesischen Tabellenführer. 

Porto hatte in der ersten Hälfte binnen sechs Minuten zwei Fehler in der Defensive der Stuttgarter mit zwei Toren bestraft und anschließend vor den VfB-Fans gejubelt. Zudem unterbanden die Gäste immer wieder den Spielfluss.

Auch Stiller kritisiert: „Weiß nicht, ob sie es nötig haben“

„Ich habe selten so was erlebt. Ich weiß nicht, ob sie es nötig haben“, kritisierte Mittelfeldstratege Angelo Stiller den Auftritt der Gäste. Der Taktgeber gab sich aber - ebenso wie Undav - auch selbstkritisch: „Wir haben zwei Fehler gemacht, das wissen wir. Am Donnerstag wollen wir keine machen.“

Mit ihrem Jubel vor der Cannstatter Kurve erzürnen die Porto-Spieler die VfB-Fans in der MHP-Arena.

Foto: IMAGO/Ball Raw Images

Am kommenden Donnerstag muss der Tabellenvierte der Fußball-Bundesliga in Porto gewinnen, soll es mit dem Einzug ins Viertelfinale klappen. Trotz des verlorenen Heimspiels gibt sich der VfB kämpferisch. 

Im Rückspiel müsse der VfB „genauso eklig sein, genauso provozieren“ und sich „nicht alles gefallen lassen“, forderte Undav. „Dann kannst du gegen die gewinnen. Fußballerisch sind sie nicht besser als wir.“

Mittelstädt: „Mit Wut im Bauch“ nach Porto

Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt kündigte an, dass das Team nach den Emotionen vom Donnerstagabend „mit Wut im Bauch“ nach Porto reisen werde.

Zunächst aber muss die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß die Enttäuschung in der Europa League für die Fußball-Bundesliga abschütteln. Am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) geht es gegen RB Leipzig um wichtige Punkte für die angestrebte Champions-League-Qualifikation.

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