STZ+STZ+VfB Stuttgart gegen FC St. Pauli
: VfB enttäuscht zum Abschluss – unsere Noten zum 0:1

Der VfB Stuttgart hat am 15. Bundesliga-Spieltag gegen den FC St. Pauli 0:1 verloren. Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Carlos Ubina und Dirk Preiß
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Alexander Nübel (Note 2): Beim ersten Gegentor chancenlos. Stark seine Nerven beim Foulelfmeter. Alexander Nübel blieb beim Schuss von Johannes Eggestein einfach stehen und parierte (54.). Der Torhüter war weiterhin wenig gefordert, war aber stets zur Stelle. Wie gegen Oladapo Afolayan (81.).

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Josha Vagnoman (Note 4,5): Spielte auf der rechten Abwehrseite und hatte mit der Ballkontrolle Schwierigkeiten. Steigerte sich dann etwas, aber von seiner Topform ist Josha Vagnoman ein Stück weit entfernt. Hatte kaum gute Aktionen. Machte in der 66. Minute Platz für Fabian Rieder.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Anthony Rouault (Note 5): Leitete das 0:1 mit einem Fehlpass ein. Und wenn er Raum um sich hat, dann bekommt der Innenverteidiger Probleme. Am Mann war Anthony Rouault okay. Dennoch musste er zur Pause raus. Für ihn kam Anrie Chase.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Jeff Chabot (Note 4,5): Wirkte in zahlreichen Situationen unsicher. Vor allem, wenn die St.-Pauli-Stürmer schnell auf ihn zukamen. Schaltete sich dann verstärkt nach vorne ein und vergab eine Chance, als er den Ball nicht richtig traf (19.). Nach dem Wechsel viel im Spielaufbau gefordert – nicht seine Stärke. Wurde in der 74. Minute ausgewechselt.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Maximilian Mittelstädt (Note 2): Sehr aktiv auf der linken Seite. War hinten engagiert und bereinigte eine Reihe von brenzligen Situationen. Vorne trat Maximilian Mittelstädt als fleißiger Flankengeber auf. Blieb unermüdlich und damit einer der Besten.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Yannik Keitel (Note 4,5): Ersetzte im Mittelfeld Atakan Karazor. Hielt seine Position in der Zentrale und spielte überlegt. Tauchte auch immer wieder vorne auf. Yannik Keitel suchte dabei direkte Abschlüsse. Kassierte die Gelbe Karte für ein taktisches Foul. Da war er bereits ins Abwehrzentrum gerückt – und wirkte zeitweise von der Rolle.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Angelo Stiller (Note 3,5): Auch der Mittelfeldspieler war an der Entstehung des Rückstandes beteiligt. Ansonsten agierte Angelo Stiller wieder als Ballverteiler. Diese Rolle füllt er gekonnt aus. Etwas mehr Tempo im Spielaufbau hätte aber nicht geschadet.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Enzo Millot (Note 3,5): Der Franzose agierte erneut hinter der Doppelspitze Demirovic/Woltemade – und hatte die ersten VfB-Chancen. Sein Kopfball und sein Schuss wurden aber pariert. Millot war auch in der Folge an vielen Angriffen beteiligt, musste sich die Lücken im Zentrum aber mühsam suchen. In der 69. Minute hatte der Franzose die Chance zum Ausgleich, schloss aber zu unplatziert ab. So blieb es am Ende ein Auftritt mit ein paar Lichtblicken, aber ohne echte Höhepunkte.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Chris Führich (Note 3,5): Der Nationalspieler war auf der linken Außenbahn gleich einer der Aktivposten mit vielen Ballaktionen. Führich forderte immer wieder den Ball, versuchte viel, vor allem im Zusammenspiel mit Maximilian Mittelstädt. Zunächst allerdings ohne entscheidende Aktionen zu kreieren. Nach der Pause änderte sich daran nicht viel.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Nick Woltemade (Note 3): Der Ex-Bremer bildete mit Ermedin Demirovic wie bereits in Heidenheim eine Doppelspitze. Er wurde von Beginn an viel gesucht, holte sich aber auch selbst viele Bälle, eine erste Chance von Enzo Millot bereitete er technisch stark vor. Nach 36 Minuten vergab er allerdings die große Chance zur Führung per Kopf. Auch Mitte der zweiten Hälfte verpasste er den Ausgleich. Trotz dieser Abschlussschwächen ein erneut auffälliger Auftritt Woltemades.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Ermedin Demirovic (Note 4,5): Der Stürmer fand lange Zeit überhaupt nicht statt, hatte in der ersten Hälfte die wenigsten Ballkontakte aller Spieler auf dem Feld. Kurz vor der Pause hätte er dennoch treffen können. Sein Schuss aus der Drehung wurde aber geblockt. In der zweiten Hälfte wurde er etwas mehr gesucht von seinen Kollegen, das Spiel in der Spitze blieb für ihn aber eng und schwierig.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Fabian Rieder (Note 4): Kam für Josha Vagnoman, um Dampf über die rechte Seite zu machen (66.). In einigen Dribblings setzte er sich durch. Die große Wirkung hatte Fabian Rieder jedoch nicht.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Anrie Chase (Note 5): Übernahm nach der Pause den Part von Anthony Rouault. Und Anrie Chase verursachte gleich einen Foulelfmeter (52.). Der junge Abwehrspieler blieb auch danach ein Wackelkandidat.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Pascal Stenzel (Note 3,5): Der Rechtsverteidiger kam in er 74. Minute für Jeff Chabot in die Partie. Er war an einigen Angriffen beteiligt, seinen Flanken fehlte aber die Präzision.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Jarzinho Malange: Der Youngster feierte kurz vor Schluss sein Bundesligadebüt, als er für Yannik Keitel in die Partie kam. Für eine Bewertung war das zu spät.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
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