VfB Stuttgart gegen Paris Saint-Germain
: „Wir können erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb gehen“

Nach dem 1:4 des VfB Stuttgart gegen Paris Saint-Germain haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Christian Pavlic
Stuttgart
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  • Der VfB Stuttgart hat gegen Paris Saint-Germain mit 1:4 verloren.

    dpa/Tom Weller
  • Die Fans des VfB-Stuttgart beeindruckten mit einer Druiden-Choreo.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Die Teams vor dem Spiel – ein so wichtiges für den VfB.

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  • Schon früh der Schock: PSG-Star Barcola köpfte bereits in der 6. Minute nach einer Ecke ein.

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  • Aus Sicht der Schwaben ging die Anfangsphase gewaltig schief – bereits in der 17. Minute baute Dembelé den Vorspruch der Gäste auf zwei Zähler aus.

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  • Zuvor wurde der zweite Treffer vom VAR geprüft – wegen des Verdachts auf Abseits. Das war es aber nicht.

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  • Es kam noch dicker für den VfB: Erneut war Dembelé für die Stuttgarter nicht zu stoppen und netzte zum 3:0 ein – ein platzierter Schuss, an dem Ersatzkeeper Fabian Bredlow zwar noch dran war, ihn aber nicht ablenken konnte.

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  • Stuttgarts Enzo Millot – mit gesenkten Köpfen ging es für die VfB-Profis nach dem Halbzeitpfiff in die Kabine.

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  • Leweling und Stiller – nach dem ersten Durchgang hofften Fans vor allem auf Schützenhilfe auf den anderen Plätzen. Die Ausgangslage, das Aus noch aus eigener Kraft zu verhindern, war denkbar schlecht.

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  • Aber in der zweiten Hälfte kam es leider noch dicker. Trotz viel Ballbesitz war es wieder PSG, das jubeln durfte – Ousmane Dembelé schnürte in der 54. Minute den Dreierpack mit einem sehenswerten Schlenzer, dem ein Hackentrick voranging.

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  • Trotz einer weiteren PSG-Jubelszene schien es in dieser Spielphase kurz so, als sei der VfB trotzdem womöglich weiter – aufgrund des Geschehens auf den anderen Plätzen. Dann ging jedoch Manchester City gegen Brügge in Führung und Stuttgart stand wieder jenseits der Play-offs.

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  • Josha Vagnoman war mit den flinken Stürmern aus Paris ziemlich überfordert – und wurde schließlich nach etwa einer Stunde ausgewechselt.

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  • Schließlich leitete noch Chris Führich den Ehrentreffer ein – allerdings deutlich zu spät, um auf nicht weniger als ein Wunder hoffen zu können; das Tor wurde schließlich als Eigentor gewertet.

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  • Und dabei blieb es dann auch. Der VfB erlitt eine deutliche 1:4-Niederlage, das Glück war den Schwaben in den Parallelspielen nicht hold. Jetzt heißt es: Konzentration auf die Bundesliga – vielleicht bekommen die Profis nächste Saison eine neue Chance!

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Am achten Spieltag der Champions League empfing der VfB Stuttgart das französische Starensemble von Paris Saint-Germain. Die Schwaben unterlagen mit 1:4 – und sind somit aus der Königsklasse ausgeschieden. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Natürlich sind wir enttäuscht. Sicher war zu Beginn auch ein wenig Aufregung spürbar. Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die sehr stark ist und das Spiel ernstgenommen hat. Paris war in vielen Bereichen besser und hat das Spiel verdient gewonnen. Und dennoch hat meine Mannschaft nach einer Horrorhalbzeit großen Charakter gezeigt. Die Jungs haben es weiter versucht – aber mit dem 0:4 war die Messe gelesen. Wir können erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb gehen. Diesen Abend werden wir gemeinsam verarbeiten – und wollen am Samstag eine Reaktion zeigen.“

PSG-Coach Luis Enrique: „Unser Ziel war die Qualifikation für die K.o.-Phase und das haben wir geschafft. Und zwar auf klare Art und Weise. Die Leistung, die wir an diesem Abend gezeigt haben, berechtigt zu dieser Aussage. Wir haben die Partie von Beginn an kontrolliert und absolut verdient gewonnen.“

VfB-Torhüter Fabian Bredlow: „Der Abend ist extrem bitter verlaufen. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, aber der frühe Rückstand hat uns getroffen. Paris, das muss so fair anerkannt werden, war in diesem Spiel die deutlich bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Unsere zweite Hälfte war besser, aber das hat leider nicht gereicht, um PSG nochmal in Bedrängnis zu bringen. Wir sind sehr enttäuscht und traurig im Moment, wissen aber auch, dass wir mit der Bundesliga und dem DFB-Pokal noch in zwei Wettbewerben sehr gut dabei sind. Darauf müssen wir uns jetzt gemeinsam fokussieren. Schließlich dürfen wir nicht vergessen: Für viele Spieler in unserem Kader war es die erste Saison in der Champions League, daraus können wir viel mitnehmen und lernen.“

Fabian Bredlow musste vier Gegentore hinnehmen.

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VfB-Profi Maximilian Mittelstädt: „Wir sind heute auf eine Mannschaft getroffen, die auf Weltklasse-Niveau spielt. Wir wussten, dass wir eine Top-Leistung brauchen, um etwas mitzunehmen. Paris hat uns von Anfang an das Leben schwer gemacht, sie haben eine unfassbare individuelle Qualität aufs Feld gebracht und verdient gewonnen. Es war trotzdem eine tolle Reise, die wir erlebt haben in der Champions League. Wir sind stolz, dass wir diese Erfahrung machen durften, auch wenn sich das Ende traurig anfühlt. Es geht jetzt darum, in der Bundesliga so viel zu investieren wie nur möglich.“

VfB-Spieler Josha Vagnoman: „Paris hat es sehr, sehr stark gemacht, sie waren effektiv und haben nahezu jeden Fehler von uns eiskalt bestraft. Im Moment sind wir natürlich wahnsinnig enttäuscht. Wir wollten unbedingt das Weiterkommen schaffen, hier in unserem Stadion und mit den Fans an der Seite. Es ist bitter, dass wir dieses Ziel nicht erreicht haben. Die individuelle Qualität von PSG war brutal hoch – es lag aber auch daran, dass wir nicht so in die Duelle und Zweikämpfe gekommen sind, wie wir uns das vorgenommen hatten und wie es auf solch einem Niveau auch notwendig ist. Unsere Aufgabe ist es jetzt, nicht lange zu trauern, sondern uns voll auf die Bundesliga und den DFB-Pokal zu fokussieren. In beiden Wettbewerben sind wir gut dabei, das müssen wir nutzen.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Der Gegner hat uns an die Grenzen geführt. Es war eine verdiente Niederlage. Wir haben es nie geschafft, dass alle elf Spieler am Limit waren. Das wäre nötig gewesen heute.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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