VfB Stuttgart gegen RB Leipzig
: „Wir haben gezeigt, welche Ambitionen wir haben“

Nach dem 2:1-Sieg des VfB gegen RB Leipzig haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
David Scheu
Stuttgart
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  • Jubel über den ersten Heimsieg des Jahres: VfB-Trainer Sebastian Hoeneß und Kapitän Atakan Karazor

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  • Vor dem Anpfiff präsentierten die VfB-Fans eine Choreo zu Ehren der Fangruppierung „Szene E“ des SSV Reutlingen, zu der die Stuttgarter Ultras vom Commando Cannstatt eine enge Fanfreundschaft pflegen.

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  • In der Startelf des VfB gab es einige Änderungen im Vergleich zum Sieg in Augsburg.

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  • Unter anderem durfte Deniz Undav nach seiner Verletzung und seinem Joker-Tor in Augsburg von Beginn an ran.

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  • Auch Winter-Neuzugang Jacob Bruun Larsen bekam das Vertrauen von VfB-Coach Sebastian Hoeneß-

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  • Undav kassierte bereits in der 4. Spielminute die erste gelbe Karte des Spiels, nachdem er Leipzig-Stürmer Lois Openda in aussichtsreicher Situation zu Fall gebracht hatte.

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  • Kurz darauf der Dämpfer für den VfB: Nach einem einfachen Ballverlust der Stuttgarter spielten es die Leipziger schnell.

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  • Benjamin Sesko traf zum 1:0 für die Gäste.

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  • Auch der VfB kam zu Chancen. In der 25. Spielminute tauchte Undav plötzlich vor RB-Keeper Peter Gulasci auf, schoss aber direkt auf den Schlussmann der Leipziger. Aufgrund einer Abseitsstellung hätte ein Treffer aber ohnehin nicht gezählt.

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  • Leipzig blieb bis zur Pause gefährlicher und hätte in mehreren Situationen auf 2:0 stellen können. Es blieb bis zum Halbzeitpfiff bei der knappen Führung der Leipziger.

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  • In Durchgang zwei startete der VfB dann furios. Nach einer schönen Flanke von Undav stand Bruun Larsen mustergültig in der Luft ...

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  • ... und köpfte satt zum 1:1 ein (50. Spielminute).

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  • Beflügelt vom Ausgleichstreffer setzte der VfB zum Offensivlauf an. Und belohnte sich nur wenig später.

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  • Nick Woltemade setzte im Sechzehner nach und traf zur 2:1-Führung (60.).

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  • Der VfB übernahm in der zweiten Hälfte die Kontrolle über das Spiel.

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  • In der Schlussphase dezimierten sich die Leipziger dann selbst. Openda ...

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  • ... und Sesko sahen beide die Ampelkarte. Gegen neun Leipziger verteidigte der VfB die Führung bis zum Schluss.

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Dank einer starken zweiten Hälfte hat der VfB Stuttgart mit 2:1 (0:1) gegen RB Leipzig gewonnen. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Ich war nicht unzufrieden mit unserer ersten Hälfte, wir waren griffig. Was wir uns vorwerfen lassen müssen, ist die Art, wie wir das erste Tor kassieren nach einer Umschaltsituation. Das war ein wichtiger Faktor in der Vorbereitung des Spiels. Insgesamt haben die klaren Chancen etwas gefehlt, wir waren im letzten Drittel nicht präzise genug. Nach dem 1:1 hatte ich dann das Gefühl, dass der Knoten geplatzt ist. Dann haben wir Power entwickelt in unserem Stadion. Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir sind stolz, so eine starke Mannschaft am Ende geschlagen zu haben und wollen den Schwung mitnehmen.“

RB-Trainer Marco Rose: „Wir haben eine richtig gute erste Hälfte gespielt. Nach der Pause hat sich Stuttgart die Führung erarbeitet und verdient. Am Ende ist es eine Niederlage, die wir akzeptieren müssen. Nach der ersten Roten Karte war es schwierig, nach der zweiten fast unmöglich zurückzukommen. Aber es wäre heute hier viel mehr drin gewesen. Es gibt einige Themen, die wir aufarbeiten müssen, damit wir solche Spiele auch gewinnen. Ich habe heute ein sehr gutes Bundesliga-Spiel von zwei guten Mannschaften gesehen.“

VfB-Profi Nick Woltemade: „Überragend. Das waren wichtige drei Punkte und ein insgesamt verdienter Sieg im Kampf um die internationalen Plätze. Jetzt können wir mit breiter Brust in das Spiel gegen Freiburg gehen.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Wir haben uns im Spielverlauf gesteigert. Die erste Hälfte war solide, die zweite viel besser. Ich muss insbesondere die Abwehr loben in der ersten Hälfte, in der wir zu wenig Durchschlagskraft im letzten Drittel hatten. Das war nach der Pause wesentlich besser. Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht, um möglicherweise wieder international zu spielen. Das macht uns noch lange nicht zu einer Spitzenmannschaft, aber momentan zu einem Teil des vorderen Drittels. Wir haben gezeigt, welche Ambitionen wir haben.“

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