VfB Stuttgart gegen SC Freiburg
: Dank fulminanter erster Halbzeit: VfB feiert Heimsieg im BaWü-Duell

Der VfB Stuttgart hat das dritte Bundesliga-Spiel in Folge gewonnen. Gegen den SC Freiburg siegte die Mannschaft von Sebastian Hoeneß mit 4:0.
Von
red/sid
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Anthony Rouault (Mitte) feiert mit seinen Teamkollegen sein erstes Bundesliga-Tor.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Der VfB startet furios in die Partie. Bereits in der zweiten Minute prüft Nick Woltemade SCF-Torwart Florian Müller das erste Mal, der den Schuss auf Kosten einer Ecke klärt. Den folgenden Eckstoß köpft Anthony Rouault zur frühen Führung für den VfB ein. Es ist das erste Bundesliga-Tor für den Franzosen.

    imago/Wolfgang Frank
  • Fünfzehn Minuten später erhöht der VfB auf 2:0. Wieder geht dem Tor ein Standard voraus. Der SC Freiburg kann eine Ecke nur unzureichend klären, sodass Angelo Stiller unbedrängt flanken kann. In der Mitte steht Ermedin Demirovic völlig frei und nickt den Ball ein.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Die Ultras des VfB zeigen einen Spruchband, in dem sie das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes kritisieren, wonach Vereine bei sogenannten Hochrisikospielen die Polizeikosten selbst tragen müssen.

    IMAGO/Michael Weber
  • Der VfB bleibt auch in der Folgezeit gefährlich und belohnt sich in der 29. Minute vermeintlich erneut – doch diesmal zählt der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung des Torschützen Ermedin Demirovic nicht. Damit steht es eins zu eins in Sachen Abseitstoren. Denn auch der SCF bekam ein Tor aberkannt (5. Minute).

    imago/Wolfgang Frank
  • Quasi mit dem Pausenpfiff sorgt der VfB für die vermeintliche Vorentscheidung. Nach einem Foul an Jamie Leweling zeigt Schiedsrichter Felix Zwayer auf den Punkt. Nick Woltemade schnappt sich den Ball und verlädt Florian Müller. Zur Pause steht es damit 3:0.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • In Halbzeit zwei sieht Sebastian Hoeneß ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften lassen wenig zu, bis ...

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • ... in der 80. Minute der eingewechselte Deniz Undav auf Zuspiel von Chris Führich zum 4:0-Entstand trifft. Sein Schuss wird noch entscheidend von Verteidiger Jordy Makengo abgefälscht, weshalb SFC-Torwart Florian Müller keine Abwehrchance hat.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
1 / 8

VfB Stuttgart setzt sich zunehmend in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga fest. Der gnadenlos effiziente Vizemeister feierte beim souveränen 4:0 (3:0) im baden-württembergischen Derby gegen den SC Freiburg bereits den dritten Sieg im dritten Spiel seit dem Jahreswechsel und hat die erneute Qualifikation für die Champions League wieder fest im Blick.

Anthony Rouault (3.), Ermedin Demirovic (17.), Nick Woltemade (45.+5/Foulelfmeter) und der eingewechselte Deniz Undav (80.) trafen zum verdienten Sieg für die Mannschaft von Sebastian Hoeneß, die damit auch eine gelungene Generalprobe für das wegweisende Königsklassen-Spiel bei Slovan Bratislava (Dienstag, 21.00 Uhr) absolvierte. Die Freiburger drohen nach der dritten Niederlage in den vergangenen vier Spielen derweil den Anschluss an die internationalen Plätze zu verlieren.

Rouault mit Premierentor in der Bundesliga

Angesichts des harten Programms mit sieben Spielen in drei Wochen hatte Hoeneß seine Startelf im Vergleich zum 2:1 gegen RB Leipzig unter der Woche auf vier Positionen verändert. Unter anderem rotierte Undav aus der ersten Elf und wurde durch Demirovic ersetzt. Auch Jamie Leweling, Enzo Millot und Rouault rückten in die Startformation. Letzterer musste nicht lange auf seinen großen Auftritt warten.

Nachdem Woltemade (2.) mit der ersten Großchance noch am Freiburger Torwart Florian Müller, der den krank fehlenden Noah Atubolu ersetzte, gescheitert war, war Rouault bei der daraus resultierenden Ecke zur Stelle. Der Franzose erzielte nach der Vorlage von Angelo Stiller seinen ersten Treffer für den VfB, der schon bald nachlegte.

Erneut war es eine Ecke von Stiller, die zum Erfolg führte. Während die Freiburger die erste Hereingabe des Nationalspielers noch klären konnten, ließen sie ihm beim Abpraller alle Zeit der Welt - im Strafraum verwertete Demirovic Stillers Flanke völlig ungestört zum 2:0.

Undav markiert den Endstand

Freiburg fand gegen die überlegenen Gastgeber auch in der Folge kaum Mittel - und hatte zunächst Glück, dass die Partie nicht schon nach einer halben Stunde entschieden war. Ein zweiter Treffer von Demirovic (29.) wurde wegen einer knappen Abseitsposition des Bosniers einkassiert. Kurz vor der Pause traf dann aber Max Rosenfelder im Strafraum statt dem Ball nur den Fuß von Leweling, den fälligen Elfmeter verwandelte Woltemade eiskalt.

Nach der Pause nahm Stuttgart einige Gänge raus. Es schien, als wolle die Mannschaft Kräfte für die kommenden Wochen schonen - und sie konnte es sich leisten: Der VfB kontrollierte das Spiel weiterhin ohne viel Mühe und legte in Person von Undav sogar noch einen Treffer nach.

MeinVfB by StZ
Freitag um 11.00 Uhr
Die besten Geschichten rund um den VfB Stuttgart, spannende Hintergründe und eine ausführliche Spieltagsvorbereitung direkt aus der Sportredaktion. Mit dem MeinVfB-Newsletter immer auf Ballhöhe!