VfB Stuttgart gegen SV Werder Bremen
: Spruchband sorgt für Unverständnis

Ein beim Spiel des VfB Stuttgart gegen den SV Werder Bremen gezeigtes Spruchband überschreitet Grenzen und sorgt für Unverständnis. Der Club reagiert.
Von
Philipp Maisel
Stuttgart
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  • Mit einem Spruchband, dessen Inhalt die Grenzen des guten Geschmacks für manche Fans überschreitet, steht die Gruppe „Crew 36“ aktuell im Fokus.

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  • Die Trainer vor der Partie: VfB-Coach Bruno Labbadia und ...

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  • ... Bremen-Trainer Ole Werner.

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  • VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth ...

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  • ... Christian Gentner, Leiter der Lizenzspielerabteilung des VfB.

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  • Und Fritzle darf auch nicht fehlen.

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  • Stuttgarts Dinos Mavropanos in Aktion gegen den Bremer Nationalspieler Niclas Füllkrug

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  • Serhou Guirassy im Zweikampf mit Niklas Stark

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  • Genki Haraguchi kämpft mit Bremens Jens Stage um den Ball.

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  • Nach 25 Minuten muss Serhou Guirassy verletzungsbedingt ausgewechselt werden....

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  • ... für ihn kommt Luca Pfeiffer.

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  • Chris Führich kommt in der ersten Halbzeit zu zahlreichen Chancen ...

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  • ... leider resultiert daraus kein Tor.

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  • In der 59. Minute klingelt es dann im Kasten von Florian Müller. Jens Stage netzt zum 1:0 ein, ...

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  • ... die Bremer bejubeln die Führung.

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  • In der 77. Minute erhöhen die Bremer durch ein Tor von Marvin Ducksch auf 2:0.

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  • Am Ende bleibt es beim 2:0 für Bremen.

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Vor gut zwei Wochen hatte die Stuttgarter Fangruppierung „Crew 36“ ihren großen Auftritt. Zehn Jahre besteht sie nun bereits, gemessen an den anderen Gruppen aus der Stuttgarter Szene der organisierten VfB-Fans ist sie eher klein. Mit einer den ganzen Block überspannenden Choreografie wurde das Jubiläum im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 gefeiert.

Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen am Sonntag wurde von der „Crew 36“ ein Spruchband gezeigt. Dieses sorgte für ein großes Echo in den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Twitter. Mit einer sexistischen Schmähung („Was haben Bremen und Freiburg gemeinsam? In den ersten 10 Reihen nur Fotzen“) adressierte die Fangruppe die Gäste aus Bremen, spielte aber auch auf das kommende Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) in Freiburg an.

Eine gezielte Provokation, wie sie in dieser Szene mehrfach an jedem Wochenende vorkommt, quer durch die Stadien der Republik. Aber eben sprachlich äußerst derbe. Bei einem Teil der Fans kam die Aktion daher überhaupt nicht gut an. Der Vorwurf: unter der Gürtellinie, misogyn, vor Sexismus triefend.

Auch der VfB bezog am Tag nach der Aktion Stellung. „Der VfB Stuttgart distanziert sich von diesem Banner. Diese Formulierung entspricht bei allem Verständnis für stadiontypische Fanrivalitäten nicht dem Stil des VfB“, heißt es in einem Tweet. Mit der Fangruppe, respektive ihren führenden Köpfen, sei darüber gesprochen worden.

Ob diese Maßnahme aber Wirkung zeigen wird, bleibt abzuwarten. Spruchbanner dieser Art sind im Vorfeld einer Heimpartie nicht anmeldepflichtig, und ihr Inhalt wird somit auch nicht kontrolliert.

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